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Bart Defoort
Bart Defoort auf dem Brüsseler Jazzmarathon in 2012

Bart Defort (Brügge, 10. Februar1964) ist ein BelgierKomponist und Jazzmusiker, der mit seinen eigenen Orchestern und als Tenorsaxophonist ist mit dem verbunden Bigband-OrchesterBrüsseler Jazzorchester. Defort spielt auch Sopransaxophon und Klarinette.

Leben und Karriere

Bart Defoort stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Vater ist klassischer Musiker, sein Bruder Kris Defoort ist Jazzkomponist und Pianist. Bart studierte an der Brüsseler Konservatorium Biene Steve Houben und besuchte Meisterkurse bei John Ruocco, Joe Lovano und Dave Holland.

Während seines Studiums am Konservatorium spielte er zwischen 1982 und 1986 in einer Reihe von Musiktheaterstücken und avantgardistischen Projekten wie Bl!ndman Saxophonquartett und Fred Van Hove WIM-Orchester, und sammelte zwischenzeitlich viel Erfahrung durch das Spielen in zahlreichen Jam-Sessions.

Defoort ist seit 1985 in der Jazzszene sehr aktiv. Er war Leiter mehrerer "Quartette" und "Quintette", mit denen er bei großen nationalen Festivals wie Jazz Middelheim und Jazz in Lüttich gespielt. Als Leader nahm er vier CDs auf, meist mit eigenen Kompositionen.

Als Sideman spielte er in Europa, in Indien (mit Amit Heri und dem Karnataka College of Percussion), Kanada, USA und China. Er ist seit seiner Gründung 1993 Mitglied des Brussels Jazz Orchestra (BJO). Mit diesem Orchester tourt er international, macht Aufnahmen und spielt die Musik von und mit and Bert Joris, Frank Vaganee, Maria Schneider, Toots Thielemans, Kenny Werner, Dave Liebmann, Bob Mintzer, Tom Harrell, Bill Holman, Lee Konitz, Philipp Katharina, Kenny Wheeler und andere.

Orchester

Als Führungskraft:

  • Bart Defoort / Emanuele Cisi Quintett
  • Jazzhaube
  • Bart Defoort Quartett

Als Sideman:

Diskografie

Als Leiter und Co-Leiter:

  • Bart Defoort Quartett: Teilen von Geschichten auf unserer Reise (HOF., 2008)
  • Albimoor/ Isbin/ B. & K. Defoort/ Dossche/ Vermeulen/ De Nolf/ Vanhaverbeke: Lexikon der Musik in Westflandern 3 (LM, 2005)
  • Diederik Wissels / Bart Defoort: Das Eidechsenspiel (W.E.R.F., 2003)
  • Diederik Wissels / Bart Defoort: "Streams" (Iglu, 2001)
  • Bart Defoort Quartett: ziehen um (W.E.R.F., 1997)

Siehe auch

Externe Links

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