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Kumpo
Der Kumpo ist eine mythologische Figur der Diola in der Casamance

Das kumpo, der Samay und der Niasse sind drei traditionelle Figuren in der Mythologie des Diola in dem Casamance (Senegal) und auch in Gambia.

Zu regelmäßigen Zeiten das ganze Jahr über, zum Beispiel während der Kulturelles Journées, wird a traditionelle Tanzparty im Dorf organisiert. Das samay lädt alle ein, an der Party teilzunehmen.

Das kumpo trägt einen Anzug von Palmenblätter und trägt einen starken Stock auf dem Kopf. Zu Beginn des Tanzes bindet eine junge Dame eine farbige Fahne an den Stock. Er tanzt stundenlang mit dem Stock und der Fahne auf dem Kopf. Er spricht eine Geheimsprache und kommuniziert mit dem Publikum über einen Dolmetscher.

Sozialer Hintergrund

Der Kumpo ermutigt die Gemeinschaft, Gutes zu tun und sich für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Er fördert das Gemeinschaftsleben und bittet nicht besser, dass es allen Anwesenden gut geht.

Das Fest ist somit ein Impuls für das soziale Dorfleben. Die Nichtteilnahme an der Partei wird sozial bestraft; es sieht nicht gut aus, isoliert zu sein. Die ganze Gemeinschaft ist damit beschäftigt, ein Ganzes zu machen rhythmische Musik und entsprechende Tänze.

Der Überlieferung nach ist der Kumpo keine Person, sondern ein Geist. Es besteht eine starke Verbindung zu den bois sacré. Es ist daher strengstens verboten, nach der Identität des Kumpo zu fragen. Er sollte nicht angesprochen werden und es ist Sakrileg zu versuchen, unter den Palmwedeln zu liebäugeln. Deshalb wagt er es, Angreifer durch Schlagen oder Stechen mit seinem Stock abzuschütteln.

Am Ende der Party verabschiedet er sich von der Gemeinschaft und zieht sich in die bois sacré.

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