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Kurt Adler
Kurt Adler
Kurt Adler
Allgemeine Information
Vollständiger NameKurt Adler
Geboren1. März1907
Verstorben21. September1977
LandFlagge der Tschechischen Republik Tschechien/
Flagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
Arbeit
BerufDirigent, Musikpädagoge und Pianist
Instrumente)Klavier
Portal  Portalsymbol  Musik

Kurt Adler (Jindrichuv Hradec (damals Neuhaus genannt), 1. März1907Butler (New Jersey), 21. September1977) war ein Bohemien-amerikanischDirigent, Musikpädagoge und Pianist. Seine Eltern waren das jüdische Ehepaar Vitěszlav Adler und Olga Fürthová.

Lebenszyklus

Adler erhielt seinen ersten Musikunterricht bei der Kantor der Synagoge in Jindřichův Hradec, Jakob Fürnberg. Zunächst besuchte er die Deutsche Schule in Malé Radouňce, dann Klein-Radeinles genannt. Später ging er rein Sušice (damals Schüttenhofen) zur Schule. Er ging nach . im Jahr 1918 Atzgersdorf Biene Wien, wo er seine Ausbildung an der Akademisches Gymnasium Wien, am Beethovenplein gelegen. Sein Musiklehrer Prof. Richard Robert entdeckte Adlers musikalisches Talent. Außerdem erhielt er Unterricht bei Fanny Böhm-Kramer, Alexander Manhart und Karl Ignaz Weigl. Ab 1925 studierte er an der Universität Wien Philosophie und auch Musik bei Guido Adler, Wilhelm Fischer und Ferdinand Foll.

Ab 1927 ging er an die Berliner Staatsoper und wurde Assistent des Dirigenten Hermann Weigert (1890-1955) und später Erich Kleiber (1890-1956). 1929 arbeitete er mit George Szell und Max Rudolf zusammen. Von 1929 bis 1932 war er drei Spielzeiten lang Dirigent Nové německé divadlo (Neues Deutsches Theater) im Prag.

Aufgrund seiner Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus er zog 1933 um Wien, Wo ist er Wiener Philharmoniker in dem Musikvereinssaal geführt. Aber im selben Jahr ging er nach Kiew wo er bis 1935 Dirigent an der Staatsoper war. 1934 und 1935 dirigierte er außerdem das Sinfonieorchester der Nationale Musikakademie der Ukraine - P. I. Tschaikowsky in Kiew. Von 1935 bis 1937 dirigierte er das Philharmonische Orchester von Stalingrad (jetzt Wolgograd). Er war auch Lehrer am Musikkonservatorium in Stalingrad.

1938 emigrierte er über Wien und Die Niederlande, zusammen mit dem Cellisten Emanuel Feuermann zum Vereinigte Staaten. Von 1943 bis 1945 war er stellvertretender Dirigent, von 1945 bis 1973 Dirigent des Metropolitan Opera Chorus und vom 12. Januar 1951 17 Spielzeiten lang Dirigent des Metropolitan Opera Chorus. Metropolitan Opera.

Veröffentlichungen

  • Die Kunst, eine Phonetik und Diktion im Gesang zu begleiten und zu coachen, Minneapolis, University of Minnesota Press, 1965 (auch ins Französische, Spanische und Deutsche übersetzt).
  • Opern-Anthologie; Bd.1, Sopran: Gefeierte Arien aus Opern alter und moderner Komponisten in fünf Bänden Kurt Adler. Milwaukee: Hal Leonard, 2002, 332 S. ISBN 0-7935-2582-9
  • Opern-Anthologie; voll. 2, Mezzosopran und Alt: Gefeierte Arien ausgewählt aus Opern alter und moderner Komponisten in fünf Bänden, Kurt Adler, Milwaukee : Hal Leonard, 2002, 277 S., ISBN 0-7935-2587-X
  • Operative Anthologie; voll. 3, Tenor: Gefeierte Arien aus Opern alter und moderner Komponisten in fünf Bänden, Kurt Adler. Milwaukee: Hal Leonard, 2002, 245 S.
  • Operative Anthologie; voll. 4, Bariton: Gefeierte Arien aus Opern alter und moderner Komponisten in fünf Bänden, Kurt Adler, Milwaukee: Hal Leonard, 2002, 278 p.
  • Operative Anthologie; voll. 5, Bass: Gefeierte Arien aus Opern alter und moderner Komponisten in fünf Bänden, Kurt Adler, Milwaukee: Hal Leonard, 2002, 267 p. ISBN 0-7935-4707-5

Literaturverzeichnis

  • Václav Urban: Kurt Adler (1907 Neuhaus – 1977 New York). 1. vyd., Jindřichův Hradec, Kostelní Radouň, 2007, 140 S., ISBN 978-80-87107-00-3
  • Rudolf M. Wlaschek: Biographie Judaica Bohemiae, 2 Bd., Dortmund: Forschungsstelle Ostmitteleuropa, 1997, 75 S., ISBN 978-3923293575
  • Walter Pass, Gerhard Scheit, Wilhelm Svoboda: Orpheus im Exil - Die Vertreibung der österreichischen Musik von 1938 bis 1945, Wien: Verlag für Gesellschaftskritik, 1995, 409 S., ISBN 978-3851152005
  • Alain Paris: Dictionnaire des interprètes et de l'interprétation musicale au XXe siècle, Paris: Robert Laffont, 1989. 906 S., ISBN 2-221-50323-6
  • John L. Holmes: Dirigenten aktenkundig, London: Victor Gollancz, 1982, 734 S., ISBN 0575027819
  • Index zum Musiknachruf : Ergänzung zum Nachruf von 1977, Anmerkungen (Music Library Association), 1979, p. 855
  • Kurt Adler - Nachruf, in: Opera News, 04.02.1978, p. 30
  • Paul Frank, Burchard Bulling, Florian Noetzel, Helmut Rosner: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon - Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937, 15. Aufl., Wilhelmshaven: Heinrichshofen, Band 1: A-K. 1974. ISBN 3-7959-0083-2; Band 2: L-Z. 1976. ISBN 3-7959-0087-5
  • Kurt Adler, in: Opera News, 25.01.1969, p. 27
  • DR. J.T.H. Größe: Das internationale Who is Who der Musik, Fünfte (Mid-Century) Edition, Chicago: Who's Who in Music, 1951, 576 S.