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Landloper
Drei Oboen 1929 in Chicago

EIN Tramp ist jemand, der es nicht tut Beruf, Fest Leben- oder Wohnort und/oder Lebensunterhalt hast. Andere Begriffe für Landstreicher sind Wanderer, clochard, Vagabund und Obdachloser. Penner, die seit Ende des 19. Jahrhunderts heimlich mit Zügen in Nordamerika unterwegs waren, sind Oboen erwähnt.

Tramps waren schon im Mittelalter ein bekanntes Phänomen auf dem Land. Oft von Armut getrieben, wanderten die Menschen auf der Suche nach Arbeit, Nahrung und Unterkunft umher. Besonders im Sommer waren viele Bauern als Arbeiter willkommen. Einige dieser umherziehenden Arbeitssuchenden wurden Bekanntschaften und kamen jedes Jahr zu festen Zeiten zurück. Diese Leute wurden in die Gemeinschaft aufgenommen, weil sie als Tagelöhner nützlich waren.

Tramps und Bettler waren jedoch in der Regel unbeliebt. Die Leute hatten Angst vor Diebstahl und anderem kriminellen Verhalten. Ihre Anwesenheit wurde vor allem im 19. Jahrhundert nicht mehr geduldet, und ihre Lebensweise stieß beim wohlhabenden Bürgertum auf Ablehnung. Deshalb wurde ein gesetzliches Verbot verhängt und Vagabunden und Vagabunden wurden regelmäßig festgenommen und verjagt. Manchmal landeten sie in Gefängnissen, Arbeitslagern oder Institutionen.

Die Niederlande

In der ersten Version des National Strafrecht (Sr), die 1809 gegründet wurde, wurde Landstreicherei als Verbrechen erfasst, das Wandern ohne nachweisbare Existenzmittel wurde kriminalisiert. Der Gedanke dahinter war, dass jemand, der stark genug ist, um zu reisen, auch stark genug ist, um zu arbeiten. Dass es oft keine Beschäftigung gab, wurde ignoriert. Die festgenommenen Vagabunden waren oft im Osten der Niederlande „angestellt“, wo sie in einer Art Straflager bei der Rodung arbeiteten. Ein bekanntes Etablissement für Vagabunden war Esserheem in Veenhuizen. Später wurde es wie betteln strafbar (Art. 432-434 Sr.).

Im 20. Jahrhundert ging die Zahl der Verurteilungen stark zurück: 1904 wurden 1920 Menschen verurteilt, 1938 710 und 1963 nur 27.[1] Im Jahr 2000 wurde die Landstreicherei in den Niederlanden aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Auf der BES-Inseln Landstreicherei sowie Betteln waren und sind strafbar (Art. 451-453 .). Strafgesetzbuch BES).

Belgien

Landstreicherei war schon in der altes Regime ein Verbrechen. Wer weder Arbeit noch Mittel hatte, riskierte eine Verurteilung. Ab 1866 konnten verurteilte Vagabunden einreisen Belgien auch von der Regierung zur Verfügung gestellt werden.[2] Nach diesem Gesetz war ein Vagabund jemand ohne Einkommen, der nicht genug Geld hatte, um sich einen Laib Brot zu kaufen. Im Gesetz vom 27. November 1891 war auch eine Freiheitsstrafe vorgesehen, um Landstreicherei und Bettelei einzudämmen.[3] Das Landstreichergesetz wurde durch Artikel 29 des Gesetzes vom 12. Januar 1993 mit einem Notprogramm für eine solidarischere Gesellschaft abgeschafft.[4] Gleichzeitig wurden mit Artikel 30 eine Reihe zugehöriger Strafbestimmungen in die Strafgesetzbuch gehoben. Bis 1993 Vagabunden, Bettler und Zuhälter ihrer Freiheit beraubt und in besonderen offenen eingesperrt werden Gefängnisse wie dieser von Hoogstraten, Markenplas oder Wurzel.

Berühmte Landstreicher

Show von Els, alias "Tôntje d"n dwarf", das in der Nähe von Klo wanderte herum. Nach seinem Tod 1922 wurde für ihn in Oploo eine Statue errichtet.
  • Diogenes von Sinope, altgriechischer Philosoph, der aus freien Stücken als armer Obdachloser lebte.
  • Wenn du nur-mich hättest, ein niederländischer Vagabund, der 1921 bei den Kommunalwahlen in Amsterdam gewählt wurde.
  • Imro van Hetten, niederländischer Thaiboxer aus Utrecht der als Obdachloser lebt.
  • Pööke, niederländische Dorffigur aus geschwollen die in einer Statue verewigt wurde.
  • Show von Els, alias "Tôntje d"n dwarf", das in der Nähe von Klo, wanderte durch die Niederlande.
  • Gerard Leeflang, Niederländer, der jahrelang als Vagabund unterwegs war und später einen journalistischen Bericht darüber veröffentlichte.
  • Francois Villon, französischer Dichter und Krimineller, der überall herumstreifte.
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