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Lanxmeer
Ein Haus in EVA-Lanxmeer

Lanx-See ist eine ehemalige mittelalterliche Siedlung und seit 2000 der Name eines Wohngebiets in der niederländischen Stadt culemborg.

Die Siedlung Lanxmeer

Um 1130 war Lanxmeer ein Bergbaugebiet entlang des Torfflusses De Meer. Der Name Lanxmeer kommt von diesem Fluss und bedeutet „am See entlang“. Die ersten Gebäude wurden auf dem Westkamm des Meeres errichtet. Dieser aktuelle Grat war die Grundlage für die spätere Zandstraat. Eine kleine Kirche in Lanxmeer wird erstmals 1135 in einer Urkunde erwähnt. Diese Kirche stand auf der Ostseite des Flusses. Ende des 13. Jahrhunderts wurde Lanxmeer eine eigenständige Pfarrei.

Inzwischen war nördlich von Lanxmeer die Siedlung Culemborg entstanden, die 1318 Stadtrechte erhielt. Culemborg baute eine Stadtmauer mit vier Toren, darunter das Lanxmeerpoort.[1] 1388 dehnte sich Culemborg nach Süden aus. Durch die Erweiterung von Culemborg in südlicher Richtung im Jahr 1388 wurde Lanxmeer in das Stadtgebiet eingegliedert. Dieser neue Stadtteil erhielt den Namen Nieuwstad und wurde mit einem Wassergraben und einer Stadtmauer versehen. Dadurch lag der Lanxmeerpoort mitten in der Stadt und wurde zu einem „inneren Tor“.

Nach dem Bau der Dieb Deich im 13. Jahrhundert hatten die Überschwemmungen in den Siedlungen Paveien, Parys und Rietveld so zugenommen, dass viele Bauern nach Lanxmeer zogen. Die Kirche von Lanxmeer wurde daher zu klein und 1385 wurde an derselben Stelle eine neue Kirche, die Sint Janskerk, gebaut. Nach der Stadterweiterung von Culemborg wurde dies die Pfarrkirche der Nieuwstad.

Das ebenfalls zu Lanxmeer gehörende Sint Annakapel blieb außerhalb der neuen Stadtmauern. Diese Kapelle wurde im September 1566 während der Bilderstürmerei. Der genaue Standort der Kapelle ist unbekannt.

EVA-Lanx-See

Der Stadtteil Lanxmeer wurde im Jahr 2000 in der 25-Jahres-Zone der Wassereinzugsgebiet Culemborg auf Initiative von Stiftung E.V.A. - Ökologisches Zentrum für Bildung, Information und Beratung.[2] Anwohner in der Nachbarschaft müssen Mitglied im Bewohnerverein EVA-Lanxmeer (BEL) sein.[3] Einverständnis (durch Unterzeichnung) mit der Einwohnervereinbarung[4] ist eine Bedingung dafür, durch den Kauf oder die Anmietung eines Hauses in der Nachbarschaft wohnen zu können.

Der Stadtteil ist geprägt von den Baustilen mit vielen Energiesparmaßnahmen, Unzugänglichkeit für Wagens und Parkplätze ausserhalb der Quartiere und Grünanlagen, deren Bewirtschaftung weitgehend in den Händen der Anwohner liegt. Die der BEL angegliederte Stiftung Terra Bella verwaltet im Rahmen einer Vereinbarung mit der Gemeinde große öffentliche Grünflächen. Darüber hinaus gibt es öffentlich zugängliche Höfe und Geländeränder in Unterkiefer Eigentum der Anwohner. Diese Methode der Landvergabe bei der Gründung des Bezirks basiert auf folgenden Grundsätzen: Permakultur und führt dazu, dass die Bewohner viel Kontakt untereinander pflegen.

Ein Großteil des Quartiers ist an ein Nahwärmenetz angeschlossen, das seit 2009 im Besitz des lokalen Energieunternehmens Thermo Bello ist.[5] EIN Wärmepumpe kühlt das im Wasserentnahmebereich hochgepumpte Grundwasser und bildet damit die Hauptwärmequelle für das Energieunternehmen.

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