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Lateraal denken

Querdenken basiert auf der Neuordnung vorhandener Informationen, um neue Informationen zu erstellen. Der Begriff Querdenken wurde eingeführt von Edward de Bono.

Ein Problem hat oft eine Anfangs- und eine Endsituation. Der Denkprozess ist der Prozess, einen Weg vom Anfang bis zur Endsituation zu finden. Normalerweise neigt der Mensch dazu, auf bekannten Wegen eine möglichst gerade Linie von Anfang bis Ende zu verfolgen. Wenn es irgendwo in dieser Richtung eine Unmöglichkeit oder eine scheinbare Unmöglichkeit gibt, lehnen viele Menschen die ganze Lösung ab und suchen nach einer neuen. Ein Querdenker geht den gleichen Weg mit dem Gedanken „Angenommen, es wäre möglich“ weiter. Dies schafft eine Möglichkeit, über diese Position hinauszuschauen, wo es unmöglich schien. Dies kann zu völlig neuen Erkenntnissen führen.

Beispiel für laterales Denken

„Überlegen Sie, wie die Welt aussehen würde, wenn Kühe ein Auto fahren könnten“ ist ein Beispiel für Querdenken. Die meisten Leute denken sofort "Kühe können nicht fahren", mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht ausmalen, was die Folgen wären, wenn Kühe könnten. Wer das tut, kann zu Erkenntnissen kommen, die nichts mit Kuhtreiben zu tun haben, aber in einem anderen Bereich sehr nützlich sein können.

Literatur

  • Edward de Bono, Querdenken: Kreativität Schritt für Schritt, ISBN 0-06-090325-2 (Englisch)