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Le capitaine Craddock ist eine deutsch-französische Musikfilmkomödie aus dem Jahr 1931 unter der Regie von Max de Vaucorbeil und Hanns Schwarz, in der Hauptrolle Jean Murat, Käthe von Nagy und Charles Redgie. Es ist eine französischsprachige Version des deutschen Films, ebenfalls aus dem Jahr 1931 Bombe Sur Monte Carlo. Eine englische Version heißt Monte Carlo Wahnsinn, ebenfalls im selben Jahr veröffentlicht.
Zusammenfassung
Captain Craddock sucht immer nach Geld, um seine Spielsucht zu unterstützen. Er entdeckt, dass eine seiner Passagiere Prinzessin Yola ist, die Herrscherin ihres Landes, und überredet sie, ihm eine große Geldsumme zu leihen. Bei einem Zwischenstopp in Monaco er verspielt all das Geld im örtlichen Casino. Er droht damit Fürstentum Bombe, wenn sie ihm nicht zurückgegeben wird. Die Königin überredet ihn, mit dem Boot wegzusegeln.
Rollenverteilung
- Jean Murat - Kapitän Craddock
- Käthe von Nagy - Yola
- Charles Redgie - Pierre
- Alice Tissot - Isabelle
- Sinoel - Konsul
- Rachel Devyrys - Diane
- Paul Oliver - Casino-Direktor
- Lucien Callamand - Bregaillon
- Nicolas Redelsperger - Finanzminister
- Comedian Harmonists - sich
Technische Aspekte
- Titel: Le Capitaine Craddock. Originaler Titel: Une bombe sur Monte Carlo und Le Croiseur und Folie
- Richtung: Hanns Schwarz und Max de Vaucorbeil
- Szenario: Rowland V. Lee, Hans Müller und Franz Schulz zu einer Novelle von Fritz Reck-Malleczewen
- Produktion: UFA und AS
- Produzent: Max Pfeiffer
- Musik: Werner R. Heymann
- Text: Jean Boyer (auch Texter von Les Gars de la Marine,[1]Quand la brise vagabunden und Pontenero
- Klang: Hermann Fritzsching
- Kamera: Günther Rittau und Konstantin Tschet
- Dekorationen: Erich Kettelhut
- Spezialeffekte: Theo Nischwitz
- Bearbeiten: Anne Bauchens
- Herkunftsland und Zulassungsort: Deutschland
- Format: Schwarzweiß, Mono
- Genre: Musikalische Komödie
- Dauer: 87 Minuten
- Erscheinungsjahr: 1931
Wissenswert
- Ein Deutscher (Bomben auf Monte-Carlo) und englische Version (Monte Carlo Wahnsinn) wurden mit anderen Schauspielern gedreht und gleichzeitig veröffentlicht in Berlin und London.
- Laut Tintin-Experte Philippe Goddin hat den Namen Kapitän Craddock der belgische Karikaturist Hergé inspiriert von der Namensgebung der Zeichentrickfigur Kapitän Schellfisch in der Comicserie Die Abenteuer von Tintin.[2]
- das chanson Les Gars de la Marine wurde dank des Films zu einem beliebten Lied. Es wird von Captain Haddock im Comic-Album gesungen Die Krabbe mit den goldenen Krallen ab 1941.
Quellen
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