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Leon Wecker | ||
Leon Wecker im Jahr 2012 | ||
| Persönliche Informationen | ||
| Geburtsdatum | 31. Januar1932 | |
| Geburtsort | Arnheim | |
| Sterbedatum | 13. Juni2015 | |
| Ort des Todes | Nimwegen | |
| Staatsangehörigkeit | Niederländisch | |
| Wissenschaftliche Arbeit | ||
| Disziplin | Polemologie | |
Leon Wecker (Arnheim, 31. Januar1932 – Nimwegen, 13. Juni2015)[1] war ein Holländer Polemologe. Er war Mitbegründer und Mitarbeiter der Zentrum für Internationale Konfliktanalyse & -management (CICAM) der Radboud Universität Nimwegen. Er hielt Vorträge über Krieg und Frieden, schrieb Bücher und Kolumnen.
Wecker studierte Politik- und Sozialwissenschaften in Nimwegen und Paris. Außerdem absolvierte er eine journalistische Ausbildung, danach unterrichtete er mehrere Jahre an der damaligen Journalistenausbildung in Nijmegen. Später wurde er Direktor des Studienzentrums für Friedensfragen an der Katholischen Universität Nijmegen. In seiner Forschung konzentrierte sich Wecke vor allem auf die Bildgebung internationaler Bedrohungen. Er hat ausführlich veröffentlicht auf Feindbilder, wie das Bild des Sovietunion auf Niederländisch öffentliche Meinung und in politischen Dokumenten während der Kalter Krieg. Er untersuchte auch das Bild des sogenannten Weltterrorismus.
Beim Erreichen der Rentner Alter im Jahr 1997 lehnte er die Berufung ab Gleichheitsgrundsatz sich von der Uni zu verabschieden. Seitdem ist er Senior Lecturer am Studienzentrum für Friedensfragen, das später Teil von CICAM wurde. Er unterrichtete auch an der Institutsverteidigungskurse, es Institut Clingendael und die Ausbildung der Königliche Militärpolizei in Apeldoorn. Er war wie Kolumnist aktiv für Rundfunk Gelderland und trat mehrmals als Experte im Fernsehen auf, unter anderem während der Krieg im Irak. Er hielt noch bis wenige Wochen vor seinem Tod Vorträge, musste dann aber wegen Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden Radboudumcwo er starb.
Leon Wecker war Mitglied im Empfehlungsausschuss der Stiftung foundation Stoppt die Besatzung und des niederländischen Zweigs der internationalen Menschenrechtsorganisation Internationale Friedensbrigaden.
Der Leon-Wecke-Preis wurde 2018 vom CICAM als Hommage ins Leben gerufen. Der Preis wird alle zwei Jahre an jemanden verliehen, der in den Niederlanden arbeitet und in der öffentlichen Diskussion über Krieg, Frieden und internationale Politik kritisch und/oder wechselseitig diskutiert. Am Freitag, 16. März 2018, Caroline Roelants die Auszeichnung zuerst. Die Jury hat sie gelobt "klarer, eigener, konsistenter und vor allem kritischer Sound."[2]
Externe Links
- Lebenslaufseite über Leon Wecker auf der CICAM-Website
- Querdenker von Beruf, Vox Nr. 9 Band 16, 23. Juni 2016 S.36-41
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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