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Leopold Horowitz
Tisja be'Aaw
Graf von Aldenburg
posthumes Porträt von Elisabeth von Österreich

Leopold Horowitz (Kosice oder Rozhanovce (in der Nähe von Kosice), Slowakei[1], 2. Februar1838 - Wien, 16. November1917), auch bekannt als Horowitz-Lipot, war ein ungarischer Maler, der im Stil von Rembrandt und später von Anthony van Dyck.

Besonders die Frauenporträts haben das helle Licht und die Farben van Dycks als klar erkennbare Inspirationsquelle. Andere Gemälde, insbesondere die Genrestücke, die Erfahrungen aus seiner Jugend darstellen, sind in einem dunklen, rembrantenhaften Touch gemalt.

Als Schüler der Wiener Professoren Geiger, Meyer und Wurzinger gewann Leopold Horowitz bei seinem Abschluss 1857 den ersten Preis der Wiener Akademie für Malerei. Während eines achtjährigen Aufenthalts in Paris machte er sich als Porträt- und Genremaler einen Namen. Er war ein gefragter Porträtmaler des europäischen Adels und malte Kaiser Franz Joseph und posthum Kaiserin "Sisi" Elisabeth von Österreich (1899), Fürst Sapieha, Gräfin von Wedel, Georg Brandes, Maurice Jókai, Graf Bariatinszky, Graf und Gräfin Zamoyiski und Budapester Museumsdirektor F. von Pulszky.

In den Niederlanden wird Horowitz porträtiert Godard John Charles George Earl of Aldenburg. Das Gemälde hängt im Schloss amerongen[2].

1868 reiste Horowitz nach Warschau um die polnischen Juden kennenzulernen und zu malen. So entstand das Gemälde "Gebete in einer polnischen Schule" Tisja be'Aaw", der Jahrestag der Zerstörung der Tempel in Jerusalem vollbracht.

Horowitz wurde 1891 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet Weltausstellung im Berlin.

Literatur

  • Bibliographie: Seybert, Künstler-Lexikon;
  • Meyers Konversations-Lexikon; Ost und West, 1903, iii. 513-526.S. J. Also.

Verweise