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Levinus Battus (Gent Dezember 1545 - Rostock11. April1591) war ein Deutscher Mathematiker und Arzt, südniederländischer Herkunft. Er war Professor an der Universität Rostock.
Lebenszyklus

Battus wurde geboren in Gent (1545); seine Eltern waren Bartolomeus Battus und Martina Bissota. Battus ist in Gent aufgewachsen, wo er Latein und griechisch gelernt[1]. Er hat Mathe gelernt in Antwerpen und unterrichtete Mathematik. Batterie war Lutheraner. 1556 floh er wegen der Verfolgung der Lutheraner aus Antwerpen. Er ging zu Rostock und studierte auch an der Universität von Wittenberg[2]. 1558 wurde er zum Meister artium in Wittenberg. Von 1560 bis 1565 lehrte er Mathematik an der Universität Rostock. Als in Rostock (1565) die Pest ausbrach, floh er nach Norditalien.
Von 1565 bis 1566 studierte er Medizin, vermutlich in Padova und/oder Venedig. Dort promovierte er in Medizin und kehrte nach Rostock zurück. Er wurde zum Professor befördert.
Von 1568 bis zu seinem Tod 1591 war Battus Professor für Medizin an der Universität Rostock[3]. Er war zweimal Dekan der Medizin (1579 und 1586) und wurde 1587 zum Rektor der Universität Rostock befördert. Seine wichtigste Veröffentlichung trägt den Titel Epistolas Quasdam Medicinales[4].
Battus war zweimal verheiratet. Seine erste Frau war Anna Pegeltana, Tochter von Konrad Pegelius, einem lutherischen Theologen und Rektor der Universität Rostock. Seine zweite Frau war Magdalena Tancariana[5]. Battus hatte mehrere Kinder. Zwei Söhne sind bekannt:
- Levinus (junior) Battus: Rechtsanwalt und Rechtslehrer in Rostock
- Konrad Battus: Arzt.
Siehe auch
- Carel Baten oder Battus, sein Bruder
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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