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EIN Liedblatt ist ein einzelnes Blatt Papier, auf dem ein oder mehrere Text sein gedruckt. Mal wird der Bogen einseitig, mal beidseitig bedruckt. Außerdem können einige Blätter zusammengefaltet werden, mit einer etwas größeren Anzahl von gedruckten Liedern. Ein Bild (normalerweise a Holzschnitt) begleiten die Texte.[1]
Liederblätter wurden vom sechzehnten bis zur ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gedruckt. Die Lieder wurden auf sehr billigem Papier gedruckt und waren als vorübergehendes Utensil gedacht. Die Liederblätter enthalten manchmal auch musikalische Notation. Oft werden die Texte auf einem bestehenden, bereits bekannten Melodie (dieses Phänomen wird zu einem kontrafakt genannt) und diese Melodie wird durch eine Melodie angezeigt (zum Beispiel: "Nach Art: Im Winter, wenn es regnet"). Bei einer neuen Melodie wurde sie durch das Zuhören des Straßensängers gelernt.
Das Straßensänger oder Marktsänger, wie sie in Belgien genannt wurden, sangen und verkauften ihre Lieder auf Straßen, Plätzen, Märkten, auf dem Jahrmarkt oder vor der Haustür.[2] Manchmal waren es professionelle Sänger, manchmal arme, arbeitslose oder mangelhafte Menschen, die versuchten, ein mageres Einkommen zu erzielen. Die Straßensänger oder Marktsänger verbreiten einerseits das Letzte Nachrichten (politische Entwicklungen, Katastrophen, Morde etc.) und andererseits Ablenkung geboten und Unterhaltung (mit Liebesliedern, Trinkliedern, Farceliedern, Seemannsliedern, spirituellen Liedern, Geschichtenliedern usw.).[3] Der Liedersänger und auch Liederblattverkäufer hatte oft ein Rolltuch (ein „Rollentuch“) neben sich hängen, auf dem der Inhalt des Liedes als eine Art Comic abgebildet war. Die Liederblätter wurden für jeweils ein paar Cent verkauft. Der Name des Texter (manchmal ein und derselbe wie der Liedersänger) wurde selten auf dem Liederblatt abgedruckt.
Die Lieder auf Liedblättern werden Straßenlieder erwähnt. Straßenlieder sind Volkslieder, die vom 16. bis zum 20. Jahrhundert von Straßen- oder Marktsängern auf losen Liederblättern gesungen und verkauft wurden.[4]
Ein Liederblatt kann zu führen Broschüre werden gezählt, wenn sich der Inhalt des Liedes auf aktuelle Ereignisse bezieht (zB ein politisches oder gesellschaftliches Thema) und eine bestimmte Meinung zum Ausdruck bringt.
Song Sheet Collections und Songbooks
- Sammlung von Liederblättern Moormann, mehr als 1200 Liederblätter (Meertens-Institut)
- Sammlung von Liederblättern Wouters, mehr als 4300 Liederblätter (K B und Meertens-Institut)
- Sammlung Liederblätter, Heimatbibliothek Hendrik Gewissen (Antwerpen)[5]
- Sammlung von Volks- und Straßenliedern, Nijhoff Collection, ca. 380 Lieder (UL Leiden)[6]
- Sammlung Gijsbers, ca. 160 Liederblätter (Meertens Institute)[7]
- Sammlung Karremans, ca. 100 Liederblätter (Meertens Institute)[8]
- Liederblätter gedruckt bei Van Paemel, Gent, ca. 50 Liederblätter (Royal Library)[9]
- Liederbücher mit Straßenliedern
- Pierlalas Sarg. Straßenlieder aus dem Gedächtnis der Niederlande, Hrsg. LP greifen und M. de Bruin (2006)
- das straßenlied, Liederbuch mit Straßenliedern, zusammengestellt von Wouters und Moormann (1933)
- Der schreiende Kat-Soe, Auf seinem Wagen. Nimm es weg, Stück für Stück, Für vier Stuyvers. Singen Sie die neuesten Lieder, die heute gesungen werden (Amsterdam, 1751-1800)
- Der fröhliche Kramer mit Klyn Jans sympathischem und amüsantem Marschtragehund. Vorhanden in den süßesten Songs, auf den neuesten und zeitgenössischen Voizen (Amsterdam, um 1780)
Die Liederblätter der Sammlungen Wouters und Moormann sind zugänglich und können online im . eingesehen werden Niederländische Songbank des Meertens-Instituts.
Siehe auch
Externe Links
- Sammlung Straßenlieder, Gedächtnis der Niederlande. Auf memoryvannederland.nl
- Sammlung von Liederblättern in der aufbewahrt Heimatbibliothek Hendrik Gewissen
- Lbl Moormann, Niederländische Songbank, Meertens Institute. Auf liederenbank.nl
- Lbl Wouters, Niederländische Songbank, Meertens Institute. Auf liederenbank.nl
- Schreckliches Geplärre oder durchdringender Vortrag? Die Aufführung des StraßenliedesLouis Grab. Im: Literatur, jr. 21 (2004). Auf dbnl.org
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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