WikiDer > Linienbreite (Beugung)
Das Linienbreite ist ein Begriff aus dem Materialwissenschaften Studie, die sich auf die Breite eines Peaks in a . bezieht Diffraktogramm. Wenn ein Pulver mit a Diffraktometer wird untersucht (d.h. Pulverbeugung) wird ein Diagramm mit verschiedenen Peaks erstellt. Diese Peaks bilden sozusagen den Fingerabdruck des Stoffes, der es ermöglicht herauszufinden, aus welchen Bestandteilen dieser Stoff besteht.
Bestimmung der Linienbreite
Die Bestimmung der Linienbreite erfolgt normalerweise durch Anpassen einer Peakform an die Daten. Normalerweise ist dies a Verteilung nach Pearson Typ VII, Pseudo-Voigt-Funktion oder Voigt-Funktion denn die Peakform ist im Allgemeinen nicht Gaussian ist.
Auswirkungen auf die Linienbreite
Die Linienbreite eines Peaks in einem Diffraktogramm kann durch mehrere Faktoren beeinflusst werden.
- Instrumentelle Faktoren (Wellenlänge, Fokussieren usw.)
- Kristallitgröße
- Eigenspannungen in den Kristalliten
Die instrumentellen Faktoren können unter Verwendung eines Standards kalibriert werden. Dafür gibt es einen offiziellen Standard, nämlich Lanthanhexaborid Labor6 bereitgestellt von verstrekt NIST.
Eine zusätzliche Verbreiterung der Linien verrät entweder das Vorhandensein sehr kleiner Kristallite oder innere Spannungen. Die Verbreiterung hängt jedoch in unterschiedlicher Weise vom Streuwinkel ab und man kann daher die beiden Arten der Verbreiterung unterscheiden.
Die Verbreiterung ist ungefähr umgekehrt proportional zur Kristallitgröße. Daher funktioniert das Verfahren besonders gut, wenn die Kristallite sehr klein sind. Werden sie im Verhältnis zur verwendeten Wellenlänge zu klein, bleibt kein Pulvermuster zurück. Die charakteristischen Linien werden so breit, dass ein kontinuierliches Spektrum entsteht. Man spricht dann von a amorph Muster.