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Literaturische Rezension macht eine systematische Studie auf der Grundlage von Wissenschaftliche Literatur und andere Unterlagen eine wissenschaftliche Frage zu beantworten.
Von der Analyse bis zur Auswahl
Erste Phase: Analyse und Definition der Frage.
Zweite Etage: Bestimmung der Informationsquellen von denen erwartet wird, dass sie relevante Dokumente oder Dokumentverweise für die Frage enthalten. Diese Informationsquellen sind in der Regel elektronisch Datensätze (bibliografische Datenbanken) von Titelbeschreibungen mit Zusammenfassungen oder Volltextdatenbanken. Früher handelte es sich dabei häufig um Fachbibliographien und Nachschlagewerke in Papierform.
Dritte Phase: Bestimmen und Ausführen eines oder mehrerer Suchprofile (üblicherweise durch Formulierung sogenannter Suchbegriffe gestaltet) mit in geeigneter Weise formulierten Suchkriterien, die in der gewählten Informationsquelle(n) ausreichend wirksam sind. Dies kann ein iterativer Prozess sein, da die Menge (zu viel oder zu wenig) oder die Relevanz der Ergebnisse Sie möglicherweise dazu veranlassen, das Suchprofil oder die Informationsquellen anzupassen.
Vierte Phase: Durchlesen und Analysieren des „Fangs“, Gefundenes und auf den ersten Blick relevant erscheinende Titelbeschreibungen mit Abstracts und Beschaffung (bzw. Beschaffung) der entsprechenden Dokumente.
Die Phasen 1, 2, 3 und 4 werden oft von einer Person durchgeführt, die Erfahrung mit den Informationsquellen hat und mit der Materie (dem Themenbereich) einigermaßen vertraut ist. Das ist der Literaturforscher/Dokumentarist heutzutage[(seit wann?] manchmal auch Informationsspezialist genannt.
Lesen und verarbeiten
Die Literaturrecherche wird dann weitergeführt, indem die entsprechenden Dokumente gelesen, die Literaturrecherche zugrunde gelegt und durchgeführt und gegebenenfalls in einer gewählten Form in den resultierenden Literaturbericht aufgenommen werden. Das hat der Literaturforscher früher auch oft gemacht, aber heute[(seit wann?] diese Arbeit liegt normalerweise bei dem Wissenschaftler, der die Gesamtforschung durchführt.
Einen separaten Literaturbericht zu schreiben ist heutzutage[(seit wann?] in der Regel nicht gemacht, aber die Ergebnisse der Literaturstudie werden als Übersichtsartikel (Review) veröffentlicht, dienen als Grundlage für eine Metaanalyse (medizinisch: Cochrane-Rezension) oder bilden die Grundlage für die Durchführung weiterer wissenschaftlicher Experimente.
Aufgrund der unterschiedlichen Charakteristika der Wirtschaftsforschung im Vergleich zu den Naturwissenschaften sind die oben genannten methodisch Schritte sind in der Wirtschaftsforschung nicht einfach anzuwenden. Tranfield ua (2003) versuchten früh, Verfahren aus der Medizin auf die Wirtschaftsforschung zu übertragen.[1] Durach et al (2017) entwickelten ein schrittweises Vorgehen: Basierend auf den Erfahrungen in ihrer eigenen Disziplin adaptierten die Autoren die methodischen Schritte und entwickelten ein Standardverfahren zur Durchführung systematischer Literaturrecherchen in der Unternehmensforschung.[2]
Literatursuchhilfen
Auf Internet man findet Informationsquellen (Dateien) und Suchwerkzeuge. Suchwerkzeuge können unterteilt werden in
- Suchmaschinen, allgemein wie Google Scholar und Yahoo, medizinisch-wissenschaftlich zum Beispiel Sumsearch[3]
- Internetführer, allgemeine wie Homepages, medizinisch-wissenschaftliche zB DrOmedarisOm[4]
- wissenschaftliche Suchmaschinen wie Web of Science und Datenbanken wie svr, wo Daten der flämischen Regierung zu finden sind, oder Eurostat, wo viele Daten über die Europäische Union zu finden sind. Die Suchmaschine für medizinische Wissenschaften ist Pubmed mit mehr als 18 Millionen Zitate, der Größte.
Es gibt jedoch einige Vorbehalte bezüglich der Verlässlichkeit der im Internet zu findenden Informationen, über den kommerziellen Einfluss auf die hier zu findenden Informationen und über eine systematische Suche, bei der die Reihenfolge der Darstellung der Suchergebnisse nicht nur durch den Grad der Relevanz mit zu den angegebenen Suchbegriffen.[5]Ein Vorteil (und manchmal auch ein Nachteil) ist, dass heutzutage[(seit wann?] viele Dokumente können auch sofort komplett gelesen werden, so dass keine Vorauswahl über ein Abstract erfolgt. Um die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Artikel zu erhöhen, sucht man am besten nach "Peer-Review" Material. Dieser Begriff weist darauf hin, dass der betreffende Artikel von anderen Wissenschaftlern überprüft wurde. Außerdem kann die Überprüfung der Häufigkeit, mit der ein Artikel in anderen Werken zitiert wurde, die Zuverlässigkeit erhöhen.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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