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loerik ist ein ehemaliger Nachbar in der Gemeinde Hölzern. Der Name lebt weiter in der Vinex-Viertel Houten-Südosten.
Der Name Loerik scheint nichtgermanischen Ursprungs zu sein. Der Ort ist gekennzeichnet mit Laurie (um), ein Ort, der auf der Tabula Peutingeriana, aber gesundes Recht scheint unwahrscheinlich. Vielmehr scheint der Name zurückzugehen auf Loriacum, 'Lorius gehörend' und gibt den Ortsnamen an etymologisch ist identisch mit Lorris in Frankreich.[1] Bei archäologischen Forschungen vor dem Bau von Houten-Zuid wurden verschiedene römische Funde gemacht, die tatsächlich darauf hindeuten, dass Loerik zu dieser Zeit bewohnt war.[2] Auch im frühen Mittelalter gab es Besiedlung. Kirchlich fiel Loerik unter Houten, weltlich unter die Herren von nicht Goy, obwohl eine Van Loerik-Familie im zwölften Jahrhundert auftaucht.[3]
Der Lebensraum in Loerik war attraktiv, weil das Gebiet einige Meter höher liegt als das Umland und mitten in den Restrinnen des Rheins lag. Dadurch hatten die Bewohner trockene Füße und stilles Wasser in der Nähe. Der vroonhof Loerik wurde im Mittelalter angelegt. Dieses Gehöft von Loerik verschwindet um 1250. 1421 wird auch der Weiler geplündert. In den folgenden Jahrhunderten verlagerte sich der Schwerpunkt der Gebäude nach Norden. Der Hauptgrund ist die Ankunft der Loerik-Windmühle. Diese Mühle stand früher am Ufer von Schloss Ten Goye, wurde aber nach Loerik verlegt. Rund um die Mühle und den Versorgungsweg entstanden immer mehr Gebäude.
Im neunzehnten Jahrhundert wurde die Straße von Houten nach Nachbarschaft in Duurstede entlang, aber nicht durch Loerik;[4] aber ein Teil dieser Route heißt noch Lörikseweg. Von Loerik sprach man von Beusichemseweg. Das Pendel in der Hauptstraße heißt Kniphoek.
Loerik existiert in ungefähr gleicher Form weiter bis in 1997 es wird beschlossen, Houten nach Süden zu erweitern. In den Neubau werden verschiedene landwirtschaftliche Betriebe einbezogen; sie finden sich zum Beispiel bei der Schmalspur und der Staatsbahn (ehemals Beusichemseweg), Molenland und auf dem Hofgarten courtyard (ehemals Innere Straße).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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