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Louis Kufferath
Louis Kufferath
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Vollständiger NameLudwig Kufferath
Geboren10. November1811
Verstorben2. März1882
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Flagge von Belgien Belgien
NebenerwerbMusikpädagoge, Dirigent und Pianist
InstrumentKlavier
LehrerFriedrich Schneider
Hauptwerkefalsch, Artevelde, Antwort à l'élégie de H.W. Schwere
Portal  Portalsymbol  Musik

Ludwig (Louis) Kufferath (Mülheim an der Ruhr, 10. November1811Saint-Josse-ten-Node, 2. März1882) war ein Deutsche-BelgierKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Pianist. Er war das achte von zwölf Kindern des Uhrmachers Carl (Karl) Kufferath und Katharina van der Horst. Sein ältester Bruder Johann Hermann Kufferath war Komponist, Dirigent und Geiger, aber auch sein jüngerer Bruder Hubert-Ferdinand Kufferath (1818–1896) arbeitete als Komponist, Musikpädagoge und Pianist. Auch andere Brüder waren im Musikbereich tätig, wie Carl Theodor Kufferath (1801-1865) (Musikpädagoge), Hermann Kufferath (1802-1866) (Cellist), Heinrich Kufferath (1807-1882) (Musikpädagoge) und Friedrich Wilhelm Theodor Kufferath (1816-1885) (Musikpädagoge). Der Komponist, Musikjournalist (Guide Musical) und ehemaliger Direktor des Königliches MünztheaterMaurice Kufferath (1852-1919) ist ein Cousin und seine Schwester, die Sängerin (Sopran) Antonia Kufferath also eine Cousine von ihm.

Lebenszyklus

Kufferath wurde von seinem ältesten Bruder Johann Hermann unterrichtet, wurde aber später Schüler von Friedrich Schneider im dessau.[1][2] Anschließend reiste er als Klaviervirtuose mit erfolgreichen Konzerten durch ganz Deutschland und Die Niederlande.[2] 1824 ging er in die friesische Hauptstadt Leeuwarden und wurde 1836 Musikdirektor an der dortigen Musikschule. Er belebte das Musikleben in dieser Stadt. Neben der Leitung der Musikschule in dieser Stadt war er auch Dirigent des Chorvereins Euphonia und des Chorvereins Crescendo. Er gründete auch den großen Chor in Leeuwarden.[1]

Marie Joséphine Jacoba van Marcke de Lummen (1818-1894) (Lourens Alma Tadema)

Am 5. Juli 1840 heiratete er in Leeuwarden Marie Joséphine Jacoba van Marcke de Lummen; sie hatten 4 Kinder, von denen der erste Sohn bei der Geburt starb. Die anderen Kinder heißen Jean Marie Antoine (wurde Komponist und Pianist, aber auch Schriftsteller und Dichter), Catharina Elisabeth Maria (1845-?) und Ferdinand Wijnandus Maria Ludwig (1851-1886).[3]

1850 ging er nach Belgien und wurde Gent Dirigent der Société Royale de Choeurs. Dort schrieb er auch eine Reihe von Kompositionen.[2] 1865 verließ er Gent erneut, um sich für sieben Jahre niederzulassen Schaerbeek sich niederlassen, woraufhin er umzog Brüssel links. Als Musiklehrer und Komponist in Brüssel trug er wie sein jüngster Bruder Hubert Ferdinand zur Blüte des dortigen Musiklebens bei.[1] Sein Salonmusik war zu seiner Zeit sehr beliebt. Er schrieb zahlreiche Kanons (Rd. 250), aber auch Orgelpräludien.

Kompositionen

Seine Musik gehört zum vergessenen Repertoire; 2020 ist kaum eine Aufnahme seiner Werke verfügbar.

Vermisste und andere Weihnachtsmusik

  • falsch, für Solisten, gemischten Chor, Orgel und Orchester

Vokalmusik

Kantaten

  • Artevelde, Kantate für Solisten, gemischten Chor und Orchester

Kammermusik

  • Antwort auf l'élégie de H.W. Schwere, für Violine und Klavier, op. 9

Arbeiten für die Orgel

  • Präludien

Werke für Klavier

  • 1855La Branche de lierre, andante de Salon
  • 1855Un Soir d'hiver, Laune
  • 1861Souvenir, Andante, op. 17
  • PicciolaWalzer, op. 8
  • Trois Rondeaux, auf. 11
  • Erinnerung an Zwolle, zwei Galoppwege