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Luc Versele

Luc Versele (Oudenaarde, 8. November 1954) war bis Ende April 2017 CEO der . Belgier Bank Crelan. Von da an wurde er Vorsitzender des Verwaltungsrates. Er ist auch Fahrer bei Incofin und europäische bank.

Biografie

Versele studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gent, ergänzt durch eine spezielle Lizenz in Statistik und Ökonometrie. Nach seinem Abschluss wurde er Assistent bei Marcel van Meerhaeghe an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät derselben Universität. Nach fünfjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit begann er an der Kabinett des liberalen Ministers Willy De Clercq. (Regierung Martens V). 1983 wurde er Referent an der Studienabteilung der damaligen Finanzministerium und 1985 tauschte er die Verwaltung gegen ein Kabinett, das diesmal seinen Zeitgenossen gehörte Guy Verhofstadt (Regierung Martens VI

Agrarkredit und Crelan

1987 wurde Versele vom Haushaltskabinett von Verhofstadt als Regierungskommissar an das damalige Nationale Institut für Agrarkredit (NILK) entsandt, um stellvertretender Generaldirektor zu werden.[1] Ende 1993 trat er in die Geschäftsleitung der Bank ein. 2004 wurde er dort CEO.

So erlebte Versele die enorme Entwicklung, die die Bank seit den 1990er Jahren erlebt hat, einschließlich der Privatisierung, der Umwandlung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die aufeinanderfolgenden Aktionäre (Swiss Life, Bacob, Credit Agricole) und die Übernahmen mehrerer Banken. Zunächst hauptsächlich kleinere Transaktionen: 2004 europäische bank erworben, im Jahr 2005 Keytrade-Bank und 2009 die belgischen Kunden von Kaupthing Bank.

2011 schaltete der Konzern einen Gang höher und Versele übernahm die Führung bei der Übernahme seines Mitbewerbers Centea. Agrarkredit übernahm diese Bank für 527 Millionen Euro von der KBC-Gruppe der nach dem Kreditkrise von 2008-2009 war verpflichtet, dieses Teil zu verkaufen.[2]

Ende 2016 wurde bekannt, dass Philippe Voisin, ein Franzose und bis dahin der Chief Risk Officer van Crelan, wird ab Ende April 2017 neuer CEO. Zu diesem Zeitpunkt wechselte Versele auf den Vorsitz des Verwaltungsratspräsidenten von Crelan. Er trat zurück, nachdem er 70 Millionen Euro durch gefälschte E-Mails verloren hatte.[3]

Als Verwaltungsratspräsident war Versele zudem eng in die geplante Akquisition von AXA Das teilte die Bank Ende Oktober 2019 mit.[4]