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Lutterzele
Lutterzele
Nachbarschaft in BelgienFlagge von Belgien
Lutterzele (Belgien)
Lutterzele
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge OstflandernOstflandern
GemeindeHinweis DendermondeDendermonde
Koordinaten51° 2′ N, 04° 7′ O
Allgemeines
Oberfläche0,96 km²
Andere
Postleitzahl9200
Detailkarte
Lutterzele (Ostflandern)
Lutterzele
Standort in Ostflandern
Portal  Portalsymbol  Belgien

Lutterzele ist ein Nachbarschaft im Saint-Gilles-at-Dendermonde, ein Stadtteil der Belgier Stadt Dendermonde. Der Bezirk liegt nordöstlich des Zentrums von Sint-Gillis-bij-Dendermonde und hat seinen eigenen Gemeinde.

Nördlich von Lutterzele liegt der Ortsteil Genehmigen, im Osten das Industriegebiet Hoogveld.

Kirche St. Lutgardis

Geschichte

Der Ort blieb jahrhundertelang ein ländliches Gebiet südöstlich der Stadt Dendermonde, wo einige kleine bandförmig Weiler entwickelt. Auf der Ferraris-Karte von dem 1770er Jahre sind hier die Weiler Hullekens Straete und Dyck Straße angezeigt. Die angezeigten Straßen durch diese Weiler heißen noch Hullekenstraat und Lange Dijkstraat.

1837 wurde das Gebiet in Ost-West-Richtung durch die Bahnstrecke Mechelen-Dendermonde. Die Stadt Dendermonde dehnte sich über ihre Stadtmauer hinaus vor allem in südöstlicher Richtung aus, wo die alten Reihendörfer zusammenballten und Sint-Gillis-bij-Dendermonde weiter urbanisierte. Der Stadtteil Lutterzele wuchs weiter nordöstlich des Zentrums von Sint-Gillis-bij-Dendermonde, von diesem durch die Bahnlinien getrennt.

2017 wurde der erste Spatenstich für das neue Wohngebiet „Elsbos“ gemacht. In einer ersten Phase werden auf 10 ha Land 90 Eigentumswohnungen, 28 Grundstücke und 125 Sozialmietwohnungen bereitgestellt.

Gemeinde

Aufgrund dieser abgeschiedenen Lage und der Entfernung von der Hauptkirche Sint-Gillis-Buiten wurde 1967 ein Antrag auf Gründung einer Hilfspfarre in Lutterzele gestellt, der 1969 anerkannt wurde. Im Laufe des Jahres 1971 wurde eine kleine Kirche mit Pfarrzentrum gebaut, die der St. Lutgardis. Für den Bau wurde Bergungsmaterial aus der im selben Jahr abgerissenen Kapelle des Klosters der Schwester von St. Vincentius a Paulo in Berlare verwendet, nämlich Ziegel, einige Glasfenster und die Holzdecke. Im Sommer 1971 wurde ein solides Betonfundament (ca. 50.000 kg) gelegt. Darauf wurde die neue Pfarrkirche mit Zugang über (und Parkplatz neben) der Deingekuipde Volaardebeek errichtet. Ende 1978 wurde die Pfarrei Lutterzele eine eigenständige Pfarrei. Neben der Kirche war Platz für eine definitive Kirche vorgesehen, aber da die vorhandene Kirche ausreichte, wurde sie als definitive Kirche beibehalten. Die Kirche und die dazugehörige Mariengrotte stehen seit 2010 auf der Liste des architektonischen Erbes.

2017 wurde der neue kirchenpolitische Plan der Stadt Dendermonde veröffentlicht. Darin heißt es, dass für die St. Lutgardiskerk von einem Löschszenario für den Gottesdienst ausgegangen wird. Infolgedessen wartet nun eine Übergangsphase auf ihre neue Zweckbestimmung.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Lutgardis
  • die Kapelle St. Rita
  • die Lourdes-Grotte von Lutterzele

Verkehr und Transport

Laufen in der südzuiden Bahn 53 von Mecheln zu Dendermonde. Im Osten verläuft in Nord-Süd-Richtung der N41.

Sport

1967 wurde FC Lutterzele etabliert. Der Verein begann in einer Enthusiastenvereinigung, aber von der Saison 1978-1979 schloss sich das Team der RBFA und erhielt die Stammbaumnummer 8613. Die Heimspiele wurden auf dem Gelände in Hoeksken ausgetragen. Der grün-weiße ostflämische Verein wurde am Ende der Saison 1983/84 zum ersten Mal in seiner Existenz zum 3. Provinzial befördert. Nach einem Abstieg konnte Lutterzele 1990 Meister werden. 1999 kam es zu einer ersten Fusion zwischen dem FC Lutterzele und dem FC Boonwijk. Dieser Fusion Club wurde unter dem Namen weitergeführt VV Boonwijk Lutterzele (Stammnummer 4734) Schließlich fand 2003 eine erneute Fusion statt. Die damalige Eendracht Sint-Gillis-bij-Dendermonde fusionierte mit Verbroedering Boonwijk-Lutterzele. Der neue große Fusionsclub bekam den Namen K. Fußballvereine Saint-Gilles (Stammnummer 4467) 2017 übernahm KV Sint-Gillis die Bestandsnummer 4462 von Lebeke-Aalst und spielt heute in der 2. Provinz.