WikiDer > Luursemaheerd
Das Luursemaheerd oder Luursemaborg, ebenfalls kleine Anzahlung genannt, war ein Anzahlung südlich des Dorfes Ferwerd in dem Niederländisch Provinz Groningen. Die Lage der Lagerstätte ist nicht vollständig bekannt, sie befand sich aber laut Formsma „nach alter Anwohner“ auf dem Grundstück nördlich des heutigen Hofes auf dem südöstlichen Teil des Südhügels von Feerwerd. Als dieser Hügel um 1900 ausgegraben wurde, verschwand die Lagerstätte vollständig. Bei späteren Ausgrabungen wurden überall auf dem Gelände mittelalterliche Scherben gefunden. Das Gelände wird heute als Grünland genutzt. Der Hof direkt südlich des Borgterrein hieß früher auch Luursmaheerd, dieser Name ist jedoch nicht mehr bekannt.
Geschichte
Um 1506 heiratete der Friese HäuptlingJancko Douwama mit Teth Luursema van de Olt Luersemaheert at beswerd und ließ sich dann wahrscheinlich auf dem späteren Luursemaheerd nieder. Diese 'guten Hoffmans-Wohnungen', als Chronist Kranke Benninge es beschreibt, wird dieser Lagerstätte gleichgesetzt, da später auch seine Enkelin hier lebte. Die Kaution beinhaltete 'Ruters' (Soldaten, siehe WNT[1]) und Artilleriegeschütze, die in Douwamas Abwesenheit von seinen Dienern in dem 1501 erbauten Blockhaus in der Nähe des für Bier verkauft worden wären Aduarderzijlen. Die Familie Luursema oder Luers(e)ma ist seit 1406 in Feerwerd zu finden. In der Kirche von Feerwerd befindet sich ein Grabstein von Sicke Luersema aus dem Jahr 1493. Zu dieser Zeit gab es in der Nähe von Feerwerd mehrere Höfe mit dem Namen Luursemaheerd: 1505 hatte diese Familie family 6 der 15 Runden (und damit auch 6 Adlige) von Ferwerd im Besitz. Dass sich die Familie aus Beswerd in Feerwerd niederließ, mag damit zu tun haben, dass die Kloster Aduard fast das gesamte Land unter Garnwerd (dazu gehört auch Beswerd) und damit eine Stärkung ihres dortigen Einflussbereichs war nicht wirklich möglich.[2]
Nach dem Tod von Jancko (1529) und Teth (1559 oder später) ging die Bürgschaft schließlich in die Hände ihres Sohnes Douwe (gestorben 1571 oder später) über, der sich selbst „van Douwema“ nannte, aber später woanders hinzog. Seine Tochter Tet Douwema zog dann zusammen mit dem friesischen Häuptling Sytz van Botnia auf das Luursemaheerd.
1610 geriet dieser Tet in Konflikt mit Meit Hoendrix, der Witwe von Jebbo Aldringa der Alringaborg (die große Lagerstätte von Feerwerd). Die Besitzer beider Borgs kamen im 17. Jahrhundert nicht gut miteinander aus. Der Streit drehte sich darum, dass Tet eine Brille in die Kirche von Ferwerd erklärte, dass sie (die) Erbin von Feerwerd sein würde und Tet war unter anderem nicht damit einverstanden, dass Jebbo und Meits' Sohn Popco Aldringa Häuptling van Ferwerd. Der Streit wurde von der de . beigelegt Chefzimmer als etwas angesehen, das sie als „gute ehrlevende Männer“ unter sich aushalten mussten.
Nach Tets Tod erbte ihr Sohn Sijts von Botnia (benannt nach seinem Vater) mit seiner Frau Elisabeth alberda 1620 die Bürgschaft. Nach seinem Tod heiratete Elisabeth 1638 wieder Professor William Makdowell.
1645 kam es zu einem neuen Konflikt, als Professor Makdowell, der sich selbst "principaelste" nannte, kolator ende courtier tot Feerwert', der Besitzer der Aldringaborg by the hoher Gerichtssaal beschuldigt, den Zeitmesser mit dem Wappen des kleinen Bürgen der Kirche abgerissen und stattdessen einen neuen Zeitmesser mit eigenen Waffen installiert zu haben. Zu diesem Zeitpunkt standen jedoch keine Häuptlinge für einen Prozess zur Verfügung, sodass der Konflikt nicht gelöst wurde. Als jedoch der Besitzer der Aldringaborg 1658 starb und dies Öffentlichkeit wurde verkauft Doch die Besitzer des Luursemaheerd nutzten ihre Chance: Die Kaution betrug 540 Carolus Gulden verkauft per Gras an Agnes van Bassen, die Witwe von Derck Alberda, die wiederum ein Bruder von Elisabeth Alberda war. Dies bedeutete, dass beide Bürgen in dieselbe Familie eingetreten waren. Um 1667 lebte Reint Alberda, der Sohn von Derck Alberda und Agnes van Bassen, auf der kleinen Lagerstätte und seine Mutter Agnes auf der großen Lagerstätte.
Reint Alberda starb jedoch 1696, woraufhin seine Gläubiger ein Jahr später die beiden Bürgschaften verkaufen ließen. Das Luursemaheerd gehörte damals zu einem Apfelhof, 4 Rechte, a Grabgewölbe und Herrensofa in der Kirche und 30 grasen Land. Der Schriftsteller Valerius Elema kaufte das Depot für 4000 Carolus-Gulden, verkaufte es aber 1699 wieder an Egbert Alexander Rengers van Sleebach und Sophia van der Molen aus Nimwegen, die wahrscheinlich nicht dort wohnten. 1701 „verpachtet“ man die Kaution für 4350 Gulden an die Familie Lewe von Aduard, der 1710 die Bürgschaftsrechte an Johan Willem Ripperda. Damit war das Schicksal der Lagerstätte besiegelt: Sie muss vor 1713 abgerissen worden sein. Dies geschah so gründlich, dass keine Spuren davon erhalten blieben. Bei der Ausgrabung des Südhügels von Feerwerd sind auch die restlichen Spuren verschwunden.[3]
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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