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MQ-1 Predator
MQ-1 Predator-Flugzeug, bewaffnet mit AGM-114 Höllenfeuerraketen
Bodenstation von a MQ-1 Raubtier-Armeeeinheit

Das MQ-1 Raubtier ist ein unbemanntes Flugzeug (Englisch: Unbemanntes Fluggerät (UAV) oder Drohne) des US-Luftwaffe die 57 Flugzeuge dieses Typs hat. Dieses Flugzeug absolvierte 1994 seinen Erstflug; der erste operative Einsatz folgte ein Jahr später. Der Predator kann als Aufklärungs- und Angriffsflugzeug eingesetzt werden. Er wurde im Einsatz in Afghanistan und Pakistan. Im Jahr 2018 zog die United States Air Force die RQ/MQ-1-Version des Flugzeugs aus dem aktiven Dienst. Die Version MQ-1C Grey Eagle wird weiterhin verwendet.[1]

Vor dem Operation Enduring Freedom ist ein Geschwader MQ-1 Predators am Flughafen Bagram Afghan stationiert als Teil des 445th Air Expeditionary Wing. Im 2002 die ursprüngliche Bezeichnung RQ-1 wurde in MQ-1 geändert, da der Predator auch bewaffnet werden kann (mit Höllenfeuer-Raketen).

Diese Flugzeuge sind für die Luftwaffe sehr wichtig. Militärische Entscheidungen auf hoher Ebene werden auf der Grundlage von Informationen von Predators getroffen.

Der Predator kann lange in der Luft bleiben, kann Daten in Echtzeit an das Command and Control Center übermitteln und kann mit vier Hellfire Panzerabwehrraketen bewaffnet werden. Diese Hellfire-Raketen werden auch von den AH-64 ApacheKampfhubschrauber.

Der MQ-1 Predator ist ein System, nicht nur ein Flugzeug. Ein voll funktionsfähiges System besteht aus vier Flugzeugen (mit Sensoren), einem Bodenstation, ein Satellitenverbindung und rund 55 Mitarbeiter rund um die Uhr weiterarbeiten.

Die Ausbildung zu Drohne, wie der MQ-1 Predator, dauert acht bis zehn Monate und findet unter anderem auf der Holloman Air Force Base in New Mexico statt. Die 540 Auszubildenden, die dort jedes Jahr die Ausbildung absolvieren, bestehen aus erfahrenen Piloten (nicht unbedingt Kampfpiloten, auch Hubschrauber- und Transportflugzeugpiloten) und Kandidaten direkt aus der Offiziersausbildung.[2]

Kritik am Bemühen

Im Mai 2009 protestierten Menschenrechtsverteidiger in den Vereinigten Staaten gegen den Einsatz solcher Flugzeuge. Sein Einsatz, insbesondere in Afghanistan und Pakistan, würde ohne Vorwarnung der Zivilbevölkerung erfolgen. Infolgedessen würde es unnötigerweise unbeabsichtigte Opfer geben, wenn sie zu anderen Zwecken als zu Aufklärungszwecken verwendet werden.[3]

Andere Benutzer

Auch die italienische Luftwaffe hat Predators bestellt.