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Maardu
Für das gleichnamige Dorf siehe Maardu (Jõelähtme)
Maardu
Gemeinde in EstlandGemeindeflagge
Flagge der Gemeinde MaarduEST Maardu linn COA.png
Maardu (Estland)
Maardu
Ort
ProvinzHarjumaa
Koordinaten59° 27′ N, 25° 11′ E
Allgemeines
Oberfläche23,4 km²
Einwohner (2020)15.445
(660,0 Einwohner/km²)
Andere
Webseitewww.maardu.ee
Fotos
Russisch-Orthodoxe Kirche
Russisch-Orthodoxe Kirche
Portal  Portalsymbol  Baltische Staaten

Maardu (Maardu linn) ist eine Stadt und Gemeinde in dem estnisch Provinz Harjumaa. Die Stadt grenzt an die Gemeinden Jõelähtme, Tallinn und Viimsia. Die Gemeinde hat 15.445 Einwohner (2020)[1] und hat eine Fläche von 23,4 km². Im Jahr 2011 61,9% der Bevölkerung Russisch.[2]

Teil von Estlands größtem Frachthafen, der von muuga, befindet sich auf dem Territorium von Maardu. Es liegt im Süden der Stadt Maardumeer (Estnisch: Maardu jarv) mit einer Fläche von 160 ha.

Die Gemeinde mit umliegenden Gemeinden

Geschichte

Das Gebiet, das heute die Stadt Maardu ist, gehört seit 1397 zum Maardu-Anwesen. Der Kernbereich des Anwesens war der DorfMaardu in der Gemeinschaft Jõelähtme, südöstlich der heutigen Stadt.[3] An der Stelle der 1876 erstmals urkundlich erwähnten Stadt befand sich früher das Dorf Kroodi.

In der Nähe der Stadt befindet sich das Maardumeer, das durch den Kroodibeek auf dem Hafen von Muuga 33 Meter tiefer gelegen Finnischer Meerbusen. 1893 verließ der damalige Wirt von Brevern den Bach kanalisieren, wo ein damm mit Schleuse reguliert den Wasserstand. Ein Jahr später jedoch, als das Schloss geöffnet wurde, a Flutwelle dass der Damm und die Bett beschädigt, woraufhin sich der seichte See leerte und eine sumpfige Ebene hinterließ. Der Kanal wurde unbrauchbar und die Schäden wurden erst 1939 behoben.[4]

Im selben Jahr baute die Firma Eesti Fosforiidi in der Nähe von Kroodi eine Fabrik, die Phosphor und Phosphorverbindungen hergestellt. Kroodi wurde in Maardu umbenannt und begann zu wachsen. 1951 erhielt das Dorf den Status eines Blots (estnisch: alevik). Maardu wurde 1961 zu Tallinn hinzugefügt, aber der Ort erhielt 1980 den Status einer Stadt. Maardu wurde 1991 eine eigenständige Gemeinde.

Maardu trennt bewusst Industriegebiete (die südwestliche Seite der Gemeinde und das Hafengebiet) und das Wohngebiet.[5]

Fotos

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