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Makrofauna ist eine Sammelbezeichnung für mit bloßem Auge sichtbare Wirbellose, die sogenannten Makro-Wirbellosen. Makros kommt vom griechischen Wort "makros", was "groß" bedeutet. In dem Hydrobiologie der Begriff bezieht sich normalerweise auf kleinere Wassertiere, die ohne Lupe oder Mikroskop nicht zu sehen sind.
Beschreibung
Manchmal wird Makrofauna als alle wirbellosen Tiere definiert, die auf einem Sieb mit 0,5 mm x 0,5 mm Öffnungen zurückgelassen werden. Makrofauna wird gebildet von Käfer, Schnecken, Plattwürmer, Blutegel, Larven von Libellen und andere Wirbellosen die größer als ein halber Millimeter sind. Beispiele (im Süßwasser) sind Wasserläuse und Ködergarnelen.
Diese Tiere leben meist am Grund des Wassers, oft mehr oder weniger versteckt zwischen Steinen, Wasserpflanzen, Ästen oder Wurzeln. Makrofauna, die im Schlamm oder Schlick versteckt lebt, gehört zu den Benthos. In diesem Fall spricht man von Makrobenthos. Ein Beispiel dafür sind die Larven von tanzen Mücken ("Blutwürmer"). Makrofauna ist die Hauptnahrung für Angeln. Die Definition gilt auch für Organismen dieser Größe im Meerwasser. Es gibt keine Insekten im Meer, aber alle Arten leben dort Krebstiere, Würmer, Stachelhäuter und Weichtiere.
Zusammenhang mit der Wasserqualität
Das Vorkommen verschiedener Arten von Makroinvertebraten hängt stark von der Wasserqualität. Manche Arten kommen nur in Gewässern sehr guter Qualität vor, andere kommen hauptsächlich in verschmutztem Wasser vor. Die Artenzusammensetzung und Anzahl von Makro-Wirbellosen im Wasser gibt daher eine Vorstellung von der Wasserqualität. Dies wird in Wasserqualitätsindizes verwendet, die anhand der im Wasser vorhandenen Makroinvertebraten eine Aussage über die Wasserqualität treffen.[1].
Nüsse
- ↑De Pauw, N. und R. Vannevel (1991) Makrowirbellose Tiere und Wasserqualität. Antwerpen: Umweltstiftung.