WikiDer > Makulaödem
Makulaödem ist eine Ansammlung von Feuchtigkeit (Ödem) aufgrund einer Störung im Blut-Netzhaut-Schranke, wodurch unerwünschte Flüssigkeit aus den Blutgefäßen austritt. Normalerweise bleibt die Netzhaut dünn und feuchtigkeitsfrei aufgrund der sogenannten „tight Junctions“ zwischen den Zellen in der Bruchschen Membran, die die Blut-Netzhaut-Schranke aufrechterhalten. Wenn es Pigmentepithel der Netzhaut aufgrund einer Pathologie eine eingeschränkte Pumpfunktion hat, kann Flüssigkeit in die Makula gelangen.
Symptome
Die Ansammlung von Flüssigkeit beeinflusst das zentrale Gesichtsfeld negativ. Patienten mit dieser Erkrankung sehen oft eine Verzerrung von geraden Linien, Metamorphopsie namens. Zeilen von beispielsweise Pflastersteinen, Jalousien oder Lesezeilen in der Zeitung erscheinen plötzlich schief, weil die lichtempfindlichen Zellen in der Makula durch das Makulaödem verschoben werden.
Ursachen
Makulaödeme können durch verschiedene Augenerkrankungen und als Komplikationen einer Augenoperation entstehen. Beispiele hierfür sind:
- Diabetische Retinopathie
- Kataraktchirurgie (Pseudophake Irvine-Gass)
- Uveitis
- Augeninfarkte