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Mannesmann ist ein DeutscheMetallindustrieUnternehmen mit Sitz in Düsseldorf.
Mannesmann-Prozess
Beim Schmieden von Antriebswellen für Dampfschiffe entstehen Langlöcher in der Mitte der Welle. Das Schmieden erfolgte durch einen Hammer, der sich auf und ab bewegte, während die Welle leicht gedreht und weiter vorgeschoben wurde. Dies brachte die Gebrüder Mannesmann auf die Idee, dieses Phänomen zu nahtlosen Stahlrohren weiterzuentwickeln. Dies erfolgte mittels eines sogenannten Warmwalzverfahrens. Mit doppelkonischen Rollen, die auch die Drehrichtung ändern konnten, wurde ein massiver Stahlstab so manipuliert, dass sich das Material vom Herzen nach außen bewegte. Mit Hilfe von a Ahle dieser Hohlraum konnte dann exakt konzentrisch erzeugt werden, wodurch ein nahtloses Stahlrohr entsteht.
Die erste Fabrik wurde gebaut in 1886 gegründet und weitere folgten in den folgenden Jahren. Aufgrund von Anlaufschwierigkeiten gerieten die Brüder in finanzielle Schwierigkeiten, doch nach 1890 eine verbesserte Version wurde erfunden, die als bekannt wurde Pilgerschritt-Verfahren, konnte eine technisch und wirtschaftlich attraktive Alternative zu gegossenen und geschweißten Rohren hergestellt werden.
Die warmgewalzten nahtlosen Stahlrohre hatten einen großen Durchmesser, konnten aber auf Wunsch kaltgezogen werden, was zu Rohren mit kleinerem Durchmesser führte, die beispielsweise in der Fahrradindustrie verwendet wurden.
Weitere Firmengeschichte
Im 1893 das unternehmen ließ sich in düsseldorf nieder, wo es schnell wuchs und auch horizontal integrierte, darunter erz- und kohlebergwerke und stahlwerke sowie maschinen- und rohrleitungswerke.
Nach dem Zweiter Weltkrieg das Unternehmen wurde von den Alliierten aufgelöst, aber in 1955 die so entstandenen Bauteile wurden wieder zusammengesetzt. In den folgenden Spitzenjahren beschäftigte das Unternehmen 76.600 Mitarbeiter. Die Wende kam Ende der 1960er Jahre, als neue Weichen gestellt wurden.
Sie gingen nicht nur eine Aufgabenteilung mit Thyssen und Ruhrkohle, aber auch andere Großunternehmen der Branche wurden aufgekauft, wie zum Beispiel Krauss-Maffeic und Demag. Damit verbunden war eine Diversifizierung, auch im Anlagenbau und als Zulieferer der Automobilindustrie.
Im 1990 Mannesmann begann mit Investitionen im IT- und Telekommunikationssektor und in 1999 es wurde sogar beschlossen, dies zu einer Kernaktivität zu machen. Aber in 2000 folgte einem feindlichen Gebot durch Vodafone, die Mannesmann übernommen hat. Diese Firma verkaufte die Teile, die nichts mit Telekommunikation zu tun hatten. Der Maschinenbau kam in die Hände von Siemens AG und Bosch, und die Rohrfabriken kamen in die Hände des deutschen Stahlkonzerns Salzgitter, dass der Name Mannesmann den Namen weiterführte Salzgitter Mannesmann.
Einrichtung
Im Helmond befindet sich eines der Werke von Salzgitter Mannesmann. Diese Fabrik, die kaltgezogene Rohre herstellt, ist aus dem Konglomerat von Van Thiel.
Entwicklungen
Die nahtlosen Stahlrohre von Mannesmann stehen zunehmend im Wettbewerb mit Billigprodukten aus Osteuropa. Zudem hat sich die Qualität der geschweißten Stahlrohre soweit verbessert, dass sie in Teilbereichen auch mit dem nahtlosen Stahlrohr konkurrieren.