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Das Niederländisch Zweig der ursprünglich katholischen französischen und wallonischen Familie Margry ist vor allem für die Baumeister und Architekturbüros bekannt, die unter diesem Namen von etwa 1865 bis heute in den Niederlanden tätig waren (oder waren).
Architekten
Jan Margry
Der erste Baumeister der Familie war Jan F.J. Margarete (1834-1858). Er starb im Alter von 24 Jahren und es sind nur wenige (preisgekrönte) Skizzenentwürfe von ihm bekannt. Er war einer der Gründer von Architectura et Amicitia, es Gesellschaft die 1855 in Amsterdam gegründet wurde, um Architekten, Bildhauer und verwandte Künstler zu verbinden.
Evert Margry
Everardus Joannes Margry (1841-1891) gründete als erster eine unabhängige an Architekturbüro auf. Er zog von Amsterdam nach Rotterdamum neue Märkte zu erschließen. Zuvor sammelte er Erfahrungen im Büro des Amsterdamer Architekten Pierre Cuypers. Evert Margry war dort unter anderem als Bauleiter für den Bau von Cuypers' Kirche des Heiligen Dominikus im Alkmaar.
Albert Margry
Everts jüngerer Bruder Albert Margry (1857-1911) trat 1880 zusammen mit dem dazugehörigen Architekten in das Rotterdamer Büro ein Josephus Marie Snickers (Familie des (Erz-)Bischofs Petrus Matthias Snickers). Bis zu seinem Tod blieb Evert Margry jedoch als Designer ein bestimmender Faktor im Büro. Die Assoziation mit Jos Snickers, eingegangen im Hinblick auf die Dekoration und die Anordnung der (Kirchen-)Gebäude und nicht für die Architektur als solche, wurde 1908 wieder aufgelöst. Albert führte das Büro dann allein weiter.
Jos Margry
Alberts plötzlicher Tod im Jahr 1911 zwang seinen Sohn Jos Margry (1888-1982), sein Architekturstudium in Delft abzubrechen. In jungen Jahren wurde er Direktor des Architekturbüros und des Ateliers für Kirchenkunst. Das Atelier wurde in diesen Jahren von dem Maler Adolf J.H. von Reihen.
Steigen Sie ein
Insgesamt bauten diese Baumeister Dutzende von neugotischen, neoromanischen und eklektischen Kirchen, Presbyterien, Anstalten, Krankenhäusern usw., hauptsächlich in Nord- und Südholland, Utrecht, Gelderland und Nordbrabant. Einige von ihnen sind inzwischen verschwunden, vor allem im letzten Viertel des 20 Säkularisierung, andere haben recht als Nationaldenkmal vorgesehen. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden unter Jos Margry die neugotischen und neoromanischen Bauten zunehmend aufgegeben und auch ein modernistischer Stil verwendet. Jos Margry war einer der ersten Wiederaufbauarchitekten des zerbombten Rotterdam. Es Bombardierung bedeutete gleichzeitig den Verlust mehrerer von der Familie entworfener Gebäude im Stadtbild.
Evert Margry war auch als Restaurierungsarchitekt für eine Reihe mittelalterlicher Gebäude tätig Monumente, einschließlich der Sint-Lievensmonstertoren zu Zierikzee und die niederländisch-reformierte Kirche St. Nikolaus in Brouwershaven.
Andere Ableger
Auch mehrere Kinder, Enkel und Urenkel von Jos Margry sind in der Architektur und/oder Stadtplanung gelandet, darunter Jan P.J. Margry (1913-2001), Fons Margry (1915-1995) und Joost Margry (1922-2015). Aus der Hand des Sohnes Joost Margry, der hauptsächlich in Nordbrabant und Nord-Limburg tätig war, wurde Sportzentrum Breda als Nationaldenkmal der Wiederaufbauzeit (1940-1965) ausgewiesen.
Einige Namensträger
- Jan F. J. Margry (1834-1858), Architekt
- Evert Margry (1841-1891), Architekt
- Albert Margry (1857-1911), Architekt
- Jos Margry (1888-1982), Architekt
- Jan P. J. Margry (1913–2001), Stadtplaner
- Alphons Th. J. Margry (1915-1995), Architekturingenieur
- Joost J. Margry (1922-2015), Architekt und Stadtplaner
- Jaap Margry (1950), Stadtplaner
- Wouter Margry (1953), Architekt
- Peter Jan Margry (1956), Ethnologe / Kulturhistoriker
- Karel Margry (1957), Historiker
- Gemeinde Margry (1983), Architekt
- Fabienne Margry (1992), Meister der Architektur
Externe Links
Literaturverzeichnis
- „Statistik der Bauwirtschaft“, in: Architekturwoche 3 (1883) p. 200, 206. [Kirchen gebaut bis 1883 von E.J. heiraten]
- Jan Kalf, Die katholischen Kirchen in den Niederlanden (Amsterdam: Van Holkema & Warendorf, 1906) p. 193-194, 196-197, 201, 211-212, 225-226, 248-250, 254-256, 260, 262-264, 273-276, 280-282, 305, 308-309, 323-326, 331-334.
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- Bibliothek für moderne niederländische Architektur, Herr. 5, Folge 2: Jos. Margry - Architektin in Rotterdam (Rotterdam: G. Schueler, 1918)
- A.Th.C. Kirschberge, Katholisches Kralingen im Wandel der Zeit (Rotterdam: Peters, 1947) p. 59 - 62.
- „Margry, Albertus Arnoldus Joes“, in: Die katholische Enzyklopädie, Herr. 17 (Amsterdam, 1953, 2. Aufl.) p. 254.
- H.P.R. Rosenberg, Kirchenarchitektur des 19. Jahrhunderts in den Niederlanden (Den Haag: Staatsverlag, 1972) p. 58-59
- H. van Helvoort, Die 'Kerkbouw-Stichting' in der Diözese 's-Hertogenbosch und ihre Geschichte und Beschreibung einiger Kirchen, gebaut von den Architekten Margry (unveröffentlichtes Typoskript, ca. 1975-1980).
- Raumplanung in Nordbrabant. Bündel Freunde für ir. J.P.J. Margry bei seiner Pensionierung als Direktor der Provinzplanungsabteilung ('s-Hertogenbosch: Provinz Nordbrabant, 1978).
- Hans van der Wereld, "Eine verlorene Schöpfung des Architekten E.J. Ehe“, in: Alte niederländische Kirchen 11 (1980) p. 20-26.
- L. J. Hoffmann, "J.C.F. Margry, 1882 - 1982', in: Rotterdamer Jahrbuch 9. Serie Jr. 1 (1983) pp. 171-174 (Rotterdam: W. L. & J. Brusse, 1983)
- "J.P.J. Ehe“, in: Enzyklopädie von Nordbrabant, Herr. 3 (Baarn: Marktbücher, 1986) p. 26.
- "E. J. Ehe“, in: Biographisches Wörterbuch der Niederlande, Herr. 3, Hrsg. J. Charité (Den Haag: RGP, 1989) p. 395-396.
- Donald Lambert et al., Balance zwischen Architektur und Städtebau. Entwicklungen in Nordbrabant und den Niederlanden zwischen 1950 und 1990. Ausgabe anlässlich des Abgangs von ir. J.J. Margry als Direktorin des Büros Margry en Van Hoytema bv, Architekten - Stadtplaner - Berater - in Breda ('s-Hertogenbosch: Polis, 1990).
- Peter Jan Margry, 'Bauen unter Anthony. Andacht durch die Bossche Kerkbouwstichting“, in: Leon van Liebergen (Hrsg.), Antonius. Die Kleinen und die Großen (Uden: Museum für Religiöse Kunst, 1995) p. 25-35.
- Hans Ibeling, Amerikanismus. Niederländische Architektur und das transatlantische Beispiel. Niederländische Architektur und das transatlantische Modell (Rotterdam: NAI Publishers, 1997) p. 48-49.
- Joosje vanGees, Breda Architekturführer (Rotterdam: Herausgeber 010, 2002)
- Dorine van Hoogstraten & Ben de Vries, Wiederaufbaudenkmäler in den Niederlanden 1940-1965. Aufbau und Optimismus (Rotterdam: NAi010-Verlage, 2013) p. 259.