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Marie du Moulin (Limousine vor dem 12. August 1622 - Den Haag, 3. März 1699), war ein niederländischer Schriftsteller und Gelehrter. Von 1683 sie war Direktorin des französischen Mädcheninternats in Haarlem.
Lebenszyklus
Marie du Moulin wurde in Frankreich geboren und war die Tochter eines Theologen Peter Molinaeus, Professor an den Universitäten von Führen und Limousine. Ihre Mutter war Marie Collinion (- 1622). Maries Vater heiratete nach dem Tod von Marie Collignon wieder und hatte insgesamt 18 Kinder.[1] Marie musste sich zunächst um ihre jüngeren Geschwister kümmern.
Marie du Moulin ist eingezogen 1633 nach Den Haag, wo sie bei ihrer Tante Marie du Moulin, der Halbschwester ihres Vaters, und dem Ehemann seines Theologen lebte André Niet. Durch ihren Onkel kam sie in Kontakt mit Anna Maria van Schurman, mit dem sie eine Korrespondenz beginnen und sich anfreunden würde. In dieser neuen Umgebung lernte sie Wissenschaftler wie Constantine Huygens, Valentin Conrart und Pierre Baylea.[1]
Im Laufe der Jahre erschienen einige anonyme Publikationen von ihr, darunter einige Traktate über die Erziehung. Sie beherrschte mehrere Sprachen, darunter hebräisch.
Um 1655 kehrte sie nach Frankreich zurück, um sich um ihren inzwischen betagten Vater zu kümmern. Nach seinem Tod 1658 kaufte sie das Familienhaus, in dem sie unter anderem mit ihrer gelehrten Cousine lebte Pierre Jurieu, Professor an der Universität in Sedan. Die Repression gegen Hugenotten in Frankreich nahm in dieser Zeit zu. Als die Universität von Sedan 1681 wie andere Hugenotteninstitutionen geschlossen wurde, kehrten Marie und ihre Cousine in die Republik zurück. Pierre Jurieu wurde zum Professor an der Glorreiche Schule aus Rotterdam, wo sie sich niederließen. 1683 wurde Marie du Moulin vom Stadtrat von Haarlem gebeten, Direktorin des neuen Internats für Töchter adeliger Hugenotten zu werden, die aus Frankreich geflohen waren, das von . gegründet wurde Maria Stuart. Sie würde diese Position bis 1686 innehaben. Als sie 1686 nach Frankreich zurückkehrte, wurde sie als Hugenotte verhaftet, inhaftiert und in ein Kloster für junge Katholiken überführt. Sie entkam und floh in die Niederlande. In Den Haag wurde sie Direktorin eines Internats, das von der Prinzessin von Oranien zugunsten französischer protestantischer Frauen gegründet wurde.[2] 1699 starb sie in Den Haag.
Literaturverzeichnis
- Fragmente extraits des oeuvres Bacon (Amsterdam 1765)
- Les dernières heures von Monsieur Rivet (Breda 1651)
- Les dernières heures de Pierre du Moulin (Charenton 1658)
- De la premiere education d'un Prince, depuis sa naissance jusqu' à l'age de sept ans (Rotterdam 1654)
- De l'education des enfans, et privatement de celle des Princes (Amsterdam 1679)
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Externe Links
Fußnoten
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