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Marie van Oss (etwa 1430 – Dendermonde, 10. September1507) war mal Äbtissin in dem BrigittinenklosterMaria Thron te Dendermonde und Chronist der Geschichte ihres Ordens. Das längst verlorene Chronik wurde in der gefunden Stadtarchiv Köln.
Marie van Oss trat um 1447 als Novizin ins Kloster ein kaltes Wasser zu Rosmalen. 1466 wurde sie mit der Gründung eines neuen Abtei in Dendermonde, wo sie 1471 zur Äbtissin gewählt wurde. Unter ihrer Führung erreichte die Scriptoria in diesem Kloster einen Höhepunkt. Durch den Austausch von Handschriften mit anderen Klöstern wurde eine bedeutende Bibliothek aufgebaut.
Im Dezember 1501 begann sie eine Chronik zur Geschichte des Brigittinerordens. Der Geschichte der Abtei in Dendermonde, aber auch der Abtei in Rosmalen wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. So wird die Vision erwähnt, die zur Gründung des Klosters in Rosmalen führte.
Externe Quelle
Olsen, Ulla Sander, "Maria van Oss, Äbtissin und Chronistin", Brabantserfgoed.nl.
Die Chronik von Marie van Oss wird von Ulla Sander-Olsen im Antikenkreis des Landes Dendermonde herausgegeben. Memories, 21 (2002), 4, S. 250-332: "Die Chronik der Marie van Oss, Abtei Birgittinessen Maria Troon, Dendermonde".
Neuere Literatur: Simon Carpels, Das Kloster Maria Troon in Dendermonde: A Study of the Identity of the Birgittines in the Late Medieval Netherlands. Masterarbeit, 2009-1010.147 p. (Fakultät für Kunst und Philosophie, Universität Gent).
Siehe auch
- Abtei von Dendermonde (von den Benediktinern)