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Marienbaum
Marienbaum
Platzieren in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen von Marienbaum
Marienbaum (Nordrhein-Westfalen)
Marienbaum
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
Gemeindexanten
Koordinaten51° 42′ N, 6° 23′ O
Allgemeines
Oberfläche16,26 km²
Einwohner(1996)1.941
(119 Einwohner/km²)
Portal  Portalsymbol  Deutschland
Mariä Himmelfahrt Kirche
Denkmal für Maria von Burgund
Erklärung ehemaliges Kloster

Marienbaum ist ein Wallfahrtsort in der Gemeinde xanten. Es liegt etwa sieben Kilometer nordwestlich dieser Stadt an der Straße nach Kalkar. Der Ort hat etwa zweitausend Einwohner und trägt den Namen des ältesten Wallfahrtsort in dem Niederrheingebiet sein. Etwa fünfzehntausend Besucher kommen jedes Jahr.

Die Waffe

Auf blauem Grund sieht man eine weiß/silberne Eiche mit drei Ästen und 8:7:8 Blättern und unten im Wappen sieht man drei Wurzeläste mit zwei goldgelben Lilien auf beiden Seiten. Die Waffe wurde 1961 zugelassen.

Bedeutung: Es ist eine vielsagende Waffe: Die Lilien stehen für „Maria“ und die Eiche für „Baum“. Die Lilien stehen auch für die Verbindung mit dem Herzogtum Kleve.[1]

Geschichte

Im 11. Jahrhundert arbeitete der Ort als Broechem half beim Bau einer Kirche im nahe gelegenen Vynen. Im Jahr 1419 wurde Haus Balken gebaut.

Seine Geschichte als Wallfahrtsort begann 1430. Der Sage nach entdeckte ein gelähmter Hirte nach einem Traum eine Marienfigur in einer Stufeneiche und wurde kurz darauf geheilt. Acht Jahre später begann der Bau einer Kapelle Ein Gen-Treppenbaum. Der Bau wurde 1441 abgeschlossen und der Besucherstrom nahm zu. 1460 gegründet60 Maria von Burgund ein Kloster nach den Lehren von Birgitta von Schweden.

Im Jahr 1705 betrug die Einwohnerzahl etwa 200. Von 1712 bis 1714 wurde die Kapelle abgerissen und an ihrer Stelle die Maria-Himmelfahrt-Kirche errichtet. In dem napoleonische Zeit wurde das Kloster säkularisiert und die Kirche wurde eine Pfarrkirche. Die Klostergebäude wurden abgerissen. Die Einwohnerzahl betrug damals etwa 350.

Als im Frühjahr 1945 durch die Frontverlagerung der Niederrhein in die Schusslinie geriet, war der Bahnhof Marienbaum von strategischer Bedeutung. Für die Schlacht am Totenhügel Biene uedem die Tanks wurden per Bahn geliefert. Infolgedessen wurde die Station in der Operation Blockbuster. Bei der Bombardierung von Marienbaum am 27. und 28. Februar 1945 war das Dorf zu vierzig Prozent flach.

Der Ort gehört seit 1969 zur Gemeinde Xanten. 1973 gewann es den Titel Golddorf als schönstes Dorf am Niederrhein.

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Gherwen, Willem van: Geschichte von Marien-Boom: Aufgeteilt in trockene Teile. Der erste Teil. Von der Erfindung des Wunderbildes. Der zweite Teil. Vom Aufstieg der Klöster. Der dritte Teil. Van de Mirakelen wurde dort vom Voor-spraeck der Heylige Maget Maria erschossen. Abbema, Embrik 1711
  • Kreiden, J. M.: Beschreibung des ehemaligen Klosters von Marienbaum von neuem historischen an's Licht. Qualburg 1845
  • Strohband, Bernhard: Die Geschichte des Wallfahrtsortes Marienbaum am Niederrhein“; 1898.
  • Schölten, Robert: Marienbaum als Wallfahrtsort und ehemaliges Birgittinnen-Doppelkloster. Gesthuysen, Xanten 1909
  • Klein, Elisabeth: Das Heimatmuseum Marienbaum, 1986.
  • Hohmann, Karl-Heinz: Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Marienbaum, 1993.
  • Lehmann, Klaus Michael: Die Deymann Wassermühle in Marienbaum, 1993.
  • Creutz, Max: Marienbaum und seine Kunstschätze, 1927.
  • Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 13, 1892, S. 34 ff.
  • Bergmann, Ludwig: Mirakelberichte aus den Wallfahrtsorten Marienbaum und Kevelaer, in: Buscher, G.: Marienbaum, zur Geschichte seines Birgittenklosters, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 158, 1956, S. 139 ff.

Externer Link

Quellen

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