WikiDer > Uedem

Uedem
uedem
Wappen von Uedem
Uedem (Nordrhein-Westfalen)
uedem
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
Kreisklebrig
RegierungsbezirkDüsseldorf
Koordinaten51° 40′ N, 6° 17′ O
Allgemeines
Oberfläche60,97 km²
Einwohner(31-12-2018[1])8.281
(136 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])166 (2,02%)
Höhe21 m
BürgermeisterRainer Weber (CDU)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz415% (2020[3])
Andere
Postleitzahl47589
Vorwahl02825
NummernschildKLE, GEL
Städtische Zentren4 Ortschaften: Üdem, Üdemerfeld, Keppeln, Üdemerbruch
Gemeindenummer05 1 54 056
Webseitewww.uedem.de
Lage von Uedem in Kleve
Karte von Uedem
Portal  Portalsymbol  Deutschland

uedem ist ein Ort und Gemeinde im Westen der DeutscheZustandNordrhein-Westfalen. Der Ort befindet sich in Kreis Kleve in der Region Niederrhein. Am 31. Dezember 2018 hatte die Gemeinde 8.281 Einwohner[1] auf einer Fläche von 60,97 km².

Die heutige Gemeinde Uedem entstand am 1. Juli 1969 im Zuge der Verwaltungsreorganisation in Nordrhein-Westfalen, als die Ortsteile Uedem, Keppeln, Uedemerbruch und Uedemerfeld des Vorhergehenden Amt Uedem wurden zusammengeführt. Uedem ist Partner der Partnerschaft Euregio Rhein-Waal.

Nachbargemeinden

   Nachbargemeinden   
 Bedburg-Hauss     Kalkar      
     Brosen windrose de.svg     
 goch  xanten 
          
 weeze     Kevelaer     Sonsbecka 

Erdkunde

Die Gemeinde Uedem hat 8.281 Einwohner[1] und einer Fläche von 61 km². Teile des Naturschutzgebietes Üdemer Hochwald liegen innerhalb der Gemeindegrenzen.

Geschichte

  • 866 erste historische Erwähnung als "odeheimero marca" (Uedemer Mark)
  • 5. Januar 1359 erste Stadtrechte durch den Grafen Johan van Kleef als Mitherr des Landes
  • 1. Mai 1359 Unabhängigkeit des Klosters Xanten als Mitherrscher
  • 1618 Stadtbrand
  • 19. April 1685 Großer Stadtbrand, bei dem nur 2 Häuser verschont wurden
  • 1796 Stadtbrand
  • 1798 Verlust der Stadtrechte, Gründung der vier Gemeinden Uedem, Uedemerfeld, Keppeln und Uedemerbruch
  • 27. Februar 1945 wurde die Stadt von kanadischen Truppen eingenommen und Uedem fast vollständig zerstört

Die Stadt hatte eine 1.000 Meter lange Mauer und vier Stadttore. Auf dem aktuellen Grundriss ist diese Form noch erkennbar. Die Stadttore waren der Molenpoort im Osten, der Lohpoort im Süden, Mosterpoort im Südwesten und der Veepoort im Norden. Heute sind nur noch kleine Mauerreste erhalten, ebenso der Stadtturm am Turnwall.

Der Verkehr

Uedem hat gute Verbindungen zum Autobahnnetz. Mangels Umgehungsstraße kreuzt viel Durchgangsverkehr Uedem.

Uedem ist seit den 1950er Jahren nicht mehr mit der Bahn erreichbar. Der Abschnitt von Goch nach Uedem war der letzte Teil der Deutsche Linie. Bis zur Stilllegung der Strecke 1963 wurde Uedem noch von Güterzügen bedient.

Wirtschaft damals und heute

Die traditionelle Tätigkeit in Uedem bestand aus Schuhfabriken und Verarbeitungsbetrieben für die landwirtschaftliche Produktion. Außer einer Fabrik für Arbeitsschuhe, einem Orthopäden und einem Schuhgroßhandel ist von den florierenden Schuhfabriken nichts mehr übrig. Es gibt jedoch eine Maschinenfabrik, eine große Montagefirma, einen Kartoffelgroßhandel und ein Transportunternehmen. Wichtig für die lokale Wirtschaft ist auch die Bundeswehr/NATO-Standort.

Religion

Der Großteil der Bevölkerung von Uedem ist römisch katholisch. In der Vergangenheit stand die örtliche Adelsfamilie von Hertfeld zum Kolk bereits 1562 auf der Seite der Protestanten und leistete Dienste im Haus von Kolk. Als die Herzöge von Kleve ausstarben, gab 1609 der Nachfolgeherr von Brandenburg Stephan VII. Dies dauerte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts an und kannte die notwendigen Spannungen.

Die katholische St. Laurentius-Kirche im Zentrum der Stadt hat zwei stattliche Türme. Es wurde 1890 an der Stelle seines Vorgängers aus dem 11. Jahrhundert erbaut und nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs mit den Resten wieder aufgebaut. Kleine Minderheiten der Bevölkerung sind Lutheraner oder islamisch. Um 1650 wurde dort die evangelische Kirche gegründet. Darüber hinaus ist eine Friedensakademie der TMBewegung.

Bilder

Siehe die Kategorie uedem von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.