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Marinus Vertregt (Dordrecht, 19. April1897 - sliedrecht, 1. Mai1973) war ein NiederländischWissenschaftler.

Leben und Arbeiten
Vertregt hat studiert Zuckertechnologie zum MTS (heute Fachhochschule) in Dordrecht. 1917 verließ er im Auftrag der Handelsverband Amsterdam (H.V.A.) zu Java. Dort bekleidete er verschiedene Positionen bis hin zu: Administrator (Direktor) mehrerer Zuckerfabriken. Nach seinem Ausscheiden aus der H.V.A. 1952 wurde er Direktor des neu gegründeten Instituts für technische Studiengänge, eine Position, die er bis 1962 innehatte.
Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Astronomie und andere Wissenschaften. Der Aufstieg der Raumfahrt faszinierte ihn besonders. 1953 wurde er Mitglied der Britische Interplanetare Gesellschaft (B.I.S.) und der (Dutch Space Association (N.V.R)[1]. 1958 wurde er aufgrund seiner ursprünglichen Artikel in "Spaceflight" zum "Fellow" der B.I.S. Außerdem war er viele Jahre Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des N.V.R.
Nach einer 1953 durchgeführten Studie über einen kleinen künstlichen Satelliten (Maus) des amerikanischen S.F. Singer veröffentlichte Vertregt 1954 auf Anfrage des NVR einen Entwurf eines künstlichen Satelliten namens "Mouse". Die Maus war ein verbessertes Design der Maus; wo die Maus in 300 km Höhe kreisen würde, würde die Maus die Erde in 500 km Höhe umkreisen. Dies hatte den Vorteil, dass der Satellit über einen längeren Zeitraum bis zu einem Jahr im Weltraum verbleiben konnte, während die geschätzten Kosten nahezu gleich blieben. Viele Zeitungen, auch im Ausland, widmeten diesem Design große Aufmerksamkeit.
Sein Buch "Beginselen van de Ruimtevaart" erschien 1959, 1960 folgte eine englische Übersetzung: "Principles of Astronautics" und 1965 eine erweiterte zweite Auflage. Als die erste Auflage erschien, war dieses Buch das erste, das das gesamte Gebiet der Raumfahrt prägnant und wissenschaftlich behandelt hat. Das Buch wurde 1969 auch in russischer Sprache veröffentlicht.
1961 wurde er zum "First International Symposium on Analytical Astrodynamics" an der University of California, Los Angeles, eingeladen. Nach dem Symposium hielt er vor den Mitarbeitern von Douglas Aircraft einen Vortrag zum Thema "Interplanetare Umlaufbahnen". Danach veröffentlichte er viele Artikel zur Raumfahrt, unter anderem über Umlaufbahnen von Interkontinentalraketen, den Marskalender, Rendezvous von Satelliten und hielt mehrere Vorträge unter anderem auf Weltraumsymposien. Am 22. April 1961 hielt er einen Vortrag über „Das Gefühl der Raumfahrt“ für das VARA-Radio.
1970 wurde er Ehrenmitglied des N.V.R. und des Vereins für Werkstoffkunde. 1979 wurde ein Mondkrater nach ihm benannt.
Vertregt starb am 1. Mai 1973 im Alter von 76 Jahren in Sliedrecht.
Externer Link
- (und) Abfahrt vom Mondkrater (Englisch)
- (und) Artikel aus Spaceflight über den Vertreg-Mars-Kalender
Quellen
- Gartmann, H. (1956), "Flug ins All", übersetzt aus dem Deutschen von E. Franquinet, Amsterdam/Brüssel, Elsevier.
- Mehrere Zeitungsartikel u.a. von De Telegraaf, Het NRC, Het Vaderland, Het Vrije Volk, Haagsche Courant von 1955 und 1956.
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