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Marktgasse | ||||
Marksteeg aus der Alte Singel | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Loslegen | Alte Singel | |||
| Ende | Lammmarkt | |||
| Länge | 95 m | |||
| Postleitzahl | 2312CS | |||
| Allgemeine Information | ||||
| Pflaster | Vokale | |||
| Gebäude | Werksgelände | |||
| Markante Gebäude | Musikzentrum Gebr. Der Nobelpreis Kulturzentrum Scheltema-Komplex | |||
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Das Marktgasse ist eine schmale Straße in der Innenstadt der niederländischen Stadt Führen, mit ehemaligen Fabrikgebäuden auf beiden Seiten. Die Straße bildet eine Verbindung zwischen den Alte Singel und der Lammmarkt.
Beschreibung
Das Marktgasse verdankt seinen Ursprung dem Stadterklärung von 1611, die erste große Stadterweiterung von Leiden nach der Mittelalter nach einem Vermessungsplan Jan Pieterszoon Dou. Das Marktgasse hieß ursprünglich die Prinsensteeg. Dieser Name ist bekannt aus 1631. Nicht bis 1904 der Name wurde geändert und nach dem benannt Lammmarkt.[1]
Das im Zuge der Stadterweiterung entstandene neue Quartier sollte den stark wachsenden Wohnungsbedarf decken. Viele Handwerker ließen sich hier nieder, wie Textilfärber, Brauer, Metzger und Töpfer. Damals verbanden die Menschen Wohnen und Arbeiten an derselben Adresse. Match mit dem Industrielle Revolution Wohnen und Arbeiten wurden getrennt und unter anderem am Marksteeg große Fabrikkomplexe geschaffen.
Die Gebäude am Marksteeg 4-8 waren 1850 gebaut für und von den Tras und Gipsfabrik Paternotte. 1886 wurde das N.V. Fabrik von Wolldekens v/h J. Scheltema Jzn., das ist seit 1817 befand sich auf der anderen Seite von Marktsteeg, ein Fabrikgebäude am Marktsteeg 10 auf dem Gelände von zwei schmaleren Grundstücken und übernahm auch die Gebäude Marktsteeg 4-8. Die Gebäude auf beiden Seiten des Marktsteegs sind seit langem durch eine inzwischen abgerissene Luftbrücke miteinander verbunden.[2] Die Deckenfabrik war gut angesehen, aber als die Industrielle Revolution nahm ab, das Unternehmen fiel zurück. Es war dann in 1893 Übernommen durch Cornelis Wassenaar, was zu einer großen Renovierung führte. Von 1913 beim Spinnen, Weben, Schruppen, Walken, Waschen und anderen Produktionsschritten setzte das Unternehmen zunehmend Elektromotoren ein. Wassenaar war auch für die Platzierung der Fabrikfassade an der Oude Singel verantwortlich.
Das Ende kam ganz unerwartet für die Fabrik in 1958, da Aufträge ausblieben und das Unternehmen keine Reserven hatte, um den Nachfragerückgang aufzufangen. Im 1960 unbewohnbare Gebäude hinter dem Marksteeg 10 wurden abgerissen. Auf dem freien Gelände zwischen Marktsteeg und Lange Scheistraat wurde eine neue Halle für die Firma De Nobel errichtet, die hier und in den Gebäuden Marktsteeg 4-8 einen Lumpen- und Altmetallhandel etablierte. Diese Situation dauerte bis 1987. Das Gebäude wurde als geschütztes Stadtdenkmal ausgewiesen[3], aber durch den Neubau eines Musikzentrums blieb nur die Fassade am Marksteeg erhalten. Seit Dezember 2014 ist hier Gebr. Der Nobelpreis etabliert.
Auf der rechten Seite des Marktsteegs dominiert noch das Gebäude, in dem van 1817-1958 das N.V. Fabrik von Wolldekens v/h J. Scheltema Jzn. gegründet wurde und in dem seit 2006 nach einer Renovierung das (Kulturzentrum) Scheltema-Komplex untergebracht ist.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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