WikiDer > Marsch auf Rom

Mars op Rome
Mussolini und Schwarzhemden während des Marsches auf Rom

Das Marsch auf Rom war ein Marsch, der faschistischSchwarzhemden vom 27. bis 29. Oktober 1922 aufgeführt am Rom, verursachend Mussolini Und sein Partito Nazionale Fascista an die Macht kam.

Inspiriert von Gabriele D'Annunzio, das in 1919 die jugoslawische Stadt Fiume hatte eine Gruppe begrüßt Faschisten (oder Schwarzhemden) wandte sich Mussolini mit einer stark nationalistischen Gruppe von Ex-Kombattanten – der Fasci di Combattimento – an das unzufriedene italienische Volk.

Im 1921 Die Kräfte aller faschistischen Bewegungen in Italien wurden vereint und die Faschistische Partei unter der Führung Mussolinis gebildet, mit dem er zu den Wahlen ging. Mussolini von den Russen geliehen Kommunismus ein System klarer Hierarchien innerhalb der Partei – diese strenge Organisation würde für alle faschistischen Regime charakteristisch werden. Das Schwarzhemden erhielt finanzielle Unterstützung von der Oberschicht, die in ihnen einen Ausweg für eine mögliche – aber nicht so wahrscheinliche – Revolution sowjetischen Stils sah.

Obwohl Italien bei den Wahlen von 1921 nur mäßig für Mussolinis faschistische Partei gestimmt hat, kann dies als Zeichen des immer größer werdenden Einflusses der Faschisten auf Italien gewertet werden. Faschisten kämpften auf den Straßen gegen die Kommunisten, während die wohlhabende Bourgeoisie und die Polizei ein Auge zudrückten. In Norditalien waren auf diese Weise sogar Städte von Kommunisten und anderen Linken in Straßenkämpfen erobert worden, die anfingen, wie Minischlachten auszusehen.

Mussolini hatte einen Plan erstellt, was zu tun war:

  1. Vor den Toren Roms versammelten sich Faschisten aus ganz Italien.
  2. Alle wichtigen öffentlichen Gebäude in Rom würden von den Faschisten übernommen.
  3. Mussolini würde den Rücktritt der Regierung fordern und ein faschistisches Regime errichten.
  4. Die Streitkräfte würden den Erfolg dieser Operation außerhalb der Stadt abwarten. Wenn die Regierung den gestellten Forderungen nicht nachkam, würde sie in Rom einmarschieren und gewaltsam die Macht übernehmen.

Bei der Umsetzung erwies sich diese Aktion als ziemlich naiv. Faschisten konzentrierten sich tatsächlich an drei Punkten außerhalb von Rom. Die Soldaten in Rom waren jedoch viel zahlreicher und besser ausgebildet als die Schwarzhemden und hätten sie problemlos verkraftet. Es stellte sich auch heraus, dass nicht genügend Nahrung vorhanden war und alle drei Kolonnen unterwegs stecken blieben. Aber Mussolini hatte seine Chance genutzt, er war überzeugt, dass die Regierung jegliche Art von Konflikten innerhalb Italiens vermeiden wollte. Premierminister Fakten wollte, dass die Armee gegen die Schwarzhemden vorrückt, aber das war draußen Viktor Emanuel III. von Italien gezählt. Er fürchtete um den Erhalt seines Thrones, wenn er sich den Faschisten widersetzen würde. Er wollte auch einen Bürgerkrieg im instabilen Italien um jeden Preis vermeiden. Mussolini, der sich während der gesamten Unternehmung nach Mailand zurückgezogen hatte, wurde am nächsten Tag vom König zum Ministerpräsidenten und zur Kabinettsbildung berufen. Am 30. Oktober wurde Mussolini offiziell Premierminister der neuen Regierung. Am 31. Oktober fand in Rom ein großer Einzug und Siegeszug der Schwarzhemden statt.

Mussolini war offiziell zum Premierminister einer Koalitionsregierung ernannt worden, die für ein Jahr die Ordnung in Italien wiederherstellen und Reformen durchführen musste. Schnell zeigte sich, dass Mussolini die Fäden immer enger zog und noch vor dem Ende seiner Regierungszeit ein Gesetz verabschiedet hatte, das sicherstellte, dass die Mehrheitspartei bei der nächsten Wahl zwei Drittel der Sitze einnehmen würde. Bei den Wahlen von 1924 gewannen sie drei Fünftel der Sitze. Dies leitete ein faschistisches Regime ein, das Italien weitere zwei Jahrzehnte im Griff halten sollte. Obwohl der Marsch selbst ein Fehlschlag war, funktionierte Mussolinis Bluff, was zu einem vollständigen strategischen Sieg für ihn führte. Die Macht wurde ihm auf einem Silbertablett angeboten.

Das Bierkellerputsch Hitler im November 1923 basierte auf genau der gleichen Idee. Nazis würden München einnehmen und dann auf Berlin marschieren, unterstützt von überfüllten Polizei- und Armeeeinheiten. Dieser Plan scheiterte vor allem an der völlig fehlenden Unterstützung der Nazis.

Zeitrechnung

Der Marsch auf Rom ist der Ausgangspunkt für eine neue Ära, die Ära Fascista, abgekürzt E.F. Das Jahr 1 dieser Volkszählung lief vom 28. Oktober 1922 bis 27. Oktober 1923. Gebäude aus den Jahren der Mussolini-Herrschaft haben noch Daten mit dieser Zählung, oft neben einem regulären Datum.[1]