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Martin Sjardijn
Martin Sjardijn
Martin Sjardijn
persönliche Daten
Geboren21. Dezember1947
GeburtslandDie Niederlande
Beruf(e)Bildender Künstler
Leitdaten
Stil(e)Abstrakt, figurativ
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

M. H. (Martin) Sjardijn (Den Haag, 1947) ist Holländer bildender Künstler.

Lebenszyklus

Martin Sjardijn folgte von 1966 bis 1968 dem Kostenlose Akademie in Den Haag. Von 1968 bis 1973 studierte er an der Königliche Akademie der Künste in Den Haag und studierte von 1978 bis 1981 Kulturwissenschaften zum Offene Universität. 1978 gründete er zusammen mit Willem van Drecht die Den Haag Zentrum für zeitgenössische Kunst auf.

Arbeit

Seit 1985 arbeitet Sjardijn an einem Projekt basierend auf dem Konzept Eine Linie im Weltraum, die in klaren Nächten mit bloßem Auge von der Erde aus sichtbar ist. Die ersten Statements und Arbeiten zeigte er 1986 in der Stadtmuseum Den Haag, mit paralleler in Omniversum eine Animation unter dem Titel Leeres Quadrat 1986. Er hat diese Arbeit zusammen mit dem Astronomen erstellt Willem Bijleveld auf Omniversums Planetariumscomputer Digistar.

Ab 1970 arbeitete Sjardijn zusammen mit der französischen Gruppe Ludic an der Realisierung von vier Spielplätzen (Buiteltuinen) im Auftrag von Kaufhaus De Bijenkorf. Anschließend gründete er die Playgroup Working Group, um eine Reihe moderner Spielplätze zu entwickeln. Mit Hans Kötsier, Peer van Houwelingen und Nicht Visser in Zoetermeer realisierte er ein räumliches Kunstwerk. Nach dieser Zeit um 1973 widmete er sich hauptsächlich der Malerei. Ab 1984 interessierte er sich für schwerelose Skulptur.

Auf der Technische Universität Delft er experimentierte unter der Leitung von Prof. Dr. Ir. Erik Jansen und Ir. Jouke Verlinden mit a Head Mount-Display der Virtualität verbunden mit a taktiler Force-Feedback-Datenhandschuh. Seit dem Aufkommen des Internets untersucht Sjardijn die Möglichkeiten interaktiver virtuelle Realität über das Internet.

In Zusammenarbeit mit der TU Delft entwarf er Animationen und erforschte die ersten Entwicklungen auf dem Gebiet der virtuelle Realität, 3D-Drucktechniken und Robotik. Im Jahr 2000 entwickelte Sjardijn für die Groningen-Museum ein erstes interaktives Museum. Mit einem "Live-Stipendium" von Mondrian-Fonds Sjardijn entwickelte die interaktive Installation von 2010-2014 Elemente. Mit Hilfe von a am Kopf befestigter Bildschirm und Datenhandschuh er hat seine geschaffen Schwerelose Skulpturen.

Ab 2011 widmet sich Sjardijn wieder der Malerei. Sjardijn arbeitet seit 2012 mit seiner Muse und seinem Modell Anne Borsboom. Neben seiner Arbeitsmitgliedschaft bei Pulchri Studio er ist berufstätiges Mitglied der Abteilung Kunst, Theater und Film der Der Haager Kunstkreis und Sjardijn arbeitet an einem philosophischen Roman. Seit 2018 arbeitet er am Virtual Reality Projekt Flugschreiber die Teil der ESTEC Moon Gallery ist.

Preise

  • Gerrit-Jan-Thieme-Preis (1967)

Arbeitsstipendien und Stipendien

  • Freelady van Renswoude-Stipendium
  • Verschiedene Stipendien und Arbeitsstipendien des Ministeriums für CRM
  • Diverse Werkstipendien und Projektstipendien des Fonds für Bildende Kunst Design und Architektur

Veröffentlichungen

  • Über Schwerelosigkeit, Thomas van Putten, DECORUM Universität Leiden, Band VII Nr. 3 (1989)
  • Mikrorevolution am Rande, Martin Sjardijn, DECORUM Universität Leiden, Band VII Nr. 4 (1989)
  • Über die Bildgebung im elektronischen Raum, Anderes Sinema Nr. 104 (1991)
  • Groninger Museum Magazin (2005)
  • Pulchri Magazin, ein Interview (2008)
  • Die Kunst Nietzsches, Eine Reise NL/ENG, mit einem Interview von Anne Borsboom (2011)
  • AR[t] Digitale Technologien und bildende Kunst, Eine komplexe Beziehung M.Sjardijn - ISSH 2211-2481 (2012)
  • Wortdarstellungen, mit Anne Borsboom Publikation Der Haager Kunstkreis - ISBN 978-90-814510-3-1 (2013)

Ausstellungen

  • Den Haag Zentrum für zeitgenössische Kunst, Den Haag 1979-1983
  • Galerie Swart, Amsterdam (mit Christie van der Haak, Frans Houkes und John McKellar) 1981
  • Pictura Dordrecht 1981
  • Galerie Peter Kattenberg, New York 1981
  • Der leere Raum, Brügge (BE) 1982
  • Omniversum, Den Haag 1986
  • Gemeentemuseum, Den Haag 1986
  • World Wide Video Festival 1996 ISDN 9075018-14-2
  • Groninger Museum Interaktives 3D-Projekt 2000-2005
  • Wortbilder aus der Ausstellung Tableau mit Anne Borsboom, The Hague Art Circle 2013
  • Pulchri Studio, Den Haag 2016
  • Der Haager Kunstkreis, Den Haag 2016
  • GlobalGalleryGabriel Cavron-Saint-Martin (FR) 2016-2017
  • ESTEC Mondgalerie Noordwijk 2019

Fotogallerie

Externe Links