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EIN Maske, Maskerade oder Maskenspiel ist ein Theater-, Musik- und Tanzspektakel das hauptsächlich in der 16. und 17. Jahrhundert war in aristokratischen Kreisen beliebt.
Die Maske entstand in Norditalien an den Höfen adeliger Familien wie der Medizin und war als Dekoration für verschiedene Festlichkeiten gedacht. Über Frankreich wurde die Maske schließlich vor allem in England populär und entwickelte sich zu einem ausgelassenen Spektakel, für das prominente Schriftsteller und Komponisten Text und Musik lieferten. Normalerweise ging es um allegorisch Themen wurden oft von Mitgliedern der Aristokratie selbst gesungen und getanzt. Es war Brauch, dass ein Monarch mit einer aufwendigen Maske begrüßt wurde. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Maske von den aufstrebenden Oper, was nichts daran änderte, dass die ersten Opern noch viele Elemente der Maske enthielten.
Neben Musik und Tanz enthielt eine Maske auch gesprochenen Text, wobei der Schwerpunkt auf prunkvollen Kostümen und eleganten, anmutigen Zwischenspielen lag. Ben Jonson war bekannt für seine Masken und Komponisten wie Matthew Locke auch nach dem Protektorat von . noch mit Nachdruck im Maskenstil komponiert Cromwell Das kulturelle Leben war zum Erliegen gekommen. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begannen die königlichen Höfe, der kontinentalen Oper (und kontinentalen Komponisten) den Vorzug zu geben. Im Zuge der neuen Ausrichtung auf Alte Musik wurde im 20. Jahrhundert das Interesse an Masken erweckt, aber Masken als solche werden nicht mehr aufgeführt.
Maskeraden von Studenten
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war es in verschiedenen Städten wie Leiden, Utrecht und Delft üblich, lustrum von dem Studentenkorps Veranstalten Sie eine Maskenparade, bei der sich die Schüler in historischen Kostümen zu einem bestimmten Thema verkleiden. Bis in die 1960er Jahre waren Studenten der Groninger van StudentenkorpsVindicat Atque Polit zum Beispiel eine Maskerade, die bei jedem Lustrum abgehalten wird. Die Maskeraden waren sehr teuer. Die Mitglieder stellten einen historischen Auftritt oder eine Hochzeit dar und ließen sich dafür teure historisch korrekte Kostüme und Pferdegeschirr anfertigen. Es war üblich, dass die Hauptfiguren Partys und Empfänge veranstalteten und Visitenkarten mit ihren Porträts drucken ließen. Von den Maskeraden, die durch die Stadt ziehen Groningen wurden gezeichnet, kostbare Bücher mit Farblithographieist gedruckt. Diese großen länglichen Bücher sind bei Sammlern sehr begehrt.