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Mathilde van Habsburg
Mathilde von Habsburg
Miniatur ca. 1579/87 von Antoni Jungs Gen. Anton Waiss (Kunsthistorisches Museum, Wien).
Herzogin von Bayern
Zeitspanne1273–1294
VorgängerAnna von Glogau
NachfolgerMechtild von Nassau
Geboren1253
Verstorben23. Dez. 1304
München
VaterRudolf I. (Römischer König)
MutterGertrud von Hohenburg
DynastieHaus Habsburg
PartnerLudwig II. von Bayern
KinderKaiser Ludwig der Bayer
Rudolf I. von der Pfalz
Agnes von Bayern
Mathilde, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg

Mathilde von Habsburg oder Melchilde (Rheinfelden[1], 1253 – München, Bayern, 23. Dezember 1304) war die älteste Tochter des Kaisers Rudolf I und Gertrud von Hohenburg. Während der Minderjährigkeit ihres Sohnes war sie Regentin von Bayern.

Hochzeit

Mathild heiratete am 24. Oktober 1273 Ludwig II., Herzog von Bayern, im Aachenals seine dritte und letzte Frau. Da war ein großer altersunterschied dazwischen: Lodewijk war 23 Jahre älter als Mathilde.

Mathilde und Lodewijk hatten folgende Kinder:

  1. Agnes (-1345), verheiratet mit:
    1. 1290 Zoll Donauwörth Landgraf Heinrich der Jüngere von Hessen;
    2. 1298/1303 Heinrich I. "Landlos", Markgraf von Brandenburg.
  2. Rudolf I (4. Oktober 1274, Basel – 12. August 1319)
  3. Mechthild (1275 – 28. März 1319, Lüneburg), verheiratet 1288 mit Otto II. von Braunschweig-Lüneburg
  4. Ludwig IV (1. April 1282, München – 11. Oktober 1347 in Puch, Nähe Fürstenfeldbruck).

Witwe und Regentin

Nach dem Tod ihres Mannes 1294 war Mathilde die Regentin ihres kleinen Sohnes Rudolf. Es wurde beschlossen, dass Mathilde die Verwaltung der einen Hälfte des Herzogtums und ihr Sohn die Verwaltung der anderen Hälfte übernehmen sollte. Mathilde übernahm die Geschäftsführung eines Großteils der Oberbayern an sich, während ihr Sohn mit der Herrschaft über Städte beauftragt wurde wie: Ingolstadt, Neuberg, Längenfeld und Rietberg. Ein paar Jahre später würde ihr Sohn heranwachsen und fortan das gesamte Fürstentum regieren.

Obwohl Mathilde ihr jüngerer Sohn ist, Louis teilweise erhaben in Wien und er wurde 1301 Mitregent seines Bruders Rudolf I im Oberbayern mit Unterstützung von Mathilde und ihrem Bruderkönig Albert II, ab 1307 stritt er mit den Habsburgern um Besitz im Jahr07 Niederbayern. Ein Bürgerkrieg gegen seinen Bruder Rudolf wegen neuer Streitigkeiten über die Aufteilung ihrer Ländereien endete 1313, als in München Frieden geschlossen wurde.

Mathilde und Rudolf waren weiterhin uneins, und 1302 wurde Mathilde von Rudolf verhaftet und nach München gebracht, wo sie eine Vereinbarung unterzeichnete, in der sie versprach, sich nie wieder in die Verwaltung einzumischen, aber sobald sie die bayerische Grenze überquerte erklärte die Vereinbarung für null und nichtig und erhielt Unterstützung von ihrem Bruder Albert, Lodewijk de Beier und anderen.[2]

Mathildes Sohn Lodewijk besiegte seinen habsburgischen Vetter Friedrich den Schönen. Er war tatsächlich ein Freund von Frederik gewesen, mit dem er zusammen aufgewachsen war. Aber es kam zu bewaffneten Konflikten, als das Sorgerecht für die jungen Herzöge von Niederbayern (Hendrik XIV, Otto IV und Heinrich XV) wurde Frederik anvertraut.

Am 9. November 1313 wurde Friedrich von Lodewijk in der Schlacht bei Gamelsdorf geschlagen und musste auf jeglichen Vormundschaftsanspruch verzichten.[3]

Mathilde starb am 23. Dezember 1304 in München.

Vorfahren

Vorfahren von Mathilde von Habsburg
UrgroßelternRudolf II. von Habsburg (-1232)

Agnes van Staufen (1165-vor 1232)
Ulrich III. von Kyburg (1192-1260)

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? (-)
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? (–)
GroßelternAlbert IV. von Habsburg (1188-1239)
∞ 1217
Heiliger Heinrich von Kyburg (–)
Burchard V. von Hohenberg (–)

Mechtildis von Tübingen (-)
ElternRudolf I. (Römischer König) (1218-1291)
∞ 1245
Gertrude van Hohenberg (1255–1281)
Mathilde von Habsburg (1253–1304)

Nüsse

Referenz