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Max Frisch
Max Frisch
Max Frisch auf einer 20-Franken-Gedenkmünze

Max Frisch (Zürich, 15. Mai 1911 - dort, 4. April 1991) war ein schweizerisch Architekt und Romanschriftsteller.

Biografie

Frisch wurde als Sohn des Architekten Franz Bruno Frisch und Karolina Bettina Wildermuth geboren. Während seiner Schulzeit fängt Max schon an, kurz zu schreiben Theaterstücke die nie wirklich gespielt werden. 1930 immatrikuliert sich Max an der Universität Zürich, um Deutsche Literatur und Kunstgeschichte studieren.

Sein erster Roman erscheint schließlich 1934 und heißt Jürgen Reinhart und wird 1936 als jene schweren. Andere bekannte Prosawerke sind schwuler faber ab 1957 und Mein Name sei Gantenbein ab 1964. 1936 immatrikuliert sich Max an der Architekturschule der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und studiert während 5 Jahren, um 1941 sein Architekturdiplom zu erhalten.

Bis zur Pflichtschullektüre in Deutschland gehört zu seinem spiel Andorra, das 1961 und etwa erschien Antisemitismus und Massenpsychologie handelt. Es ist ein relativ statisches 'Stück in zwölf Bildern', das eine Reihe unverkennbarer Fragen nach Schuld, deren Bewusstsein und Anerkennung eindringlich aufwirft.

Außerdem ist sein Stück vor allem in den Niederlanden Herr Biedermann und die Brandstifter sehr berühmt. Ursprünglich als Hörspiel gedacht (1955) und später für die Bühne adaptiert (1958).

1958 erhielt Max Frisch den Georg-Buchner-Preis.

Max Frisch starb nach langer Krankheit im Alter von fast 80 Jahren.

Arbeiten

  • 1934 Jürgen Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt
  • 1937 Antwort aus der Stille
  • 1939 Blätter aus dem Brotsack : Geschrieben im Grenzdienst
  • 1943 J'adore ce qui me brule oder Die Schwierigen
  • 1944 Santa Cruz (Uraufführung 1946)
  • 1945 Nonne sing sie wieder
  • 1945 Bin oder die Reise nach Peking
  • 1947 Die chinesische Mauer
  • 1947 Tagebuch mit Marion
  • 1949 Wenn der Krieg zu Ende war
  • 1950 Tagebuch 1946 - 1949
  • 1953 Don Juan oder die Liebe zur Geometrie
  • 1954 leiser
  • 1955 Achtung: die Schweiz (von Lucius Burckhardt und Markus Kutter)
  • 1957 schwuler faber
  • 1958 Herr Biedermann und die Brandstifter
  • 1961 Andorra
  • 1963 Graf Öderland
  • 1964 Mein Name sei Gantenbein
  • 1968 Erinnerungen an Brecht
  • 1968 Biografie: Ein Spiel (Neufassung 1984)
  • 1971 Wilhelm Tell für die Schule
  • 1972 Tagbuch 1966 - 1971
  • 1974 Essay Servicebuch
  • 1975 Montauk
  • 1978 Triptychon
  • 1979 Der Mensch erscheint im Holozän - Menschen erscheinen im Holozän
  • 1982 Blaubart
  • 1983 Forderungen des Tages. Portraits, Skizzen, Grund 1943-1982
  • 1989 Schweiz ohne Armee? Ein Palaver
  • 1990 Schweiz als Heimat? Versuch über 50 Jahre
  • 1992 Knifflige Fragen Ausgabe in niederländischer Sprache van Meulenhoff, ISBN 9789029098786 , teils zuvor erschienen in Tagebuch 1966-1971: elf Fragebögen mit ca. 25 Fragen pro Kapitel; wesentliche Lebensfragen, zum Beispiel über Existenz, Ehe, Leben und Tod, Hoffnung. Nachwort von Marcel Moring.