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Duitse literatuur

unten Deutsche Literatur man versteht alle literarischen Werke, die in der Deutsche sind geschrieben. Auch der Literatur Österreichs, das Deutschsprachige Schweizer Literatur und damit wird die deutschsprachige Literatur Deutschlands einbezogen.

1902 Theodor Mommsen (DAS)
1908 Rudolf Eucken (DAS)
1910 Paul Heyse (DAS)
1912 Gerhart Hauptmann (DAS)
1919 Carl Spitteler (CH)
1929 Thomas Mann (DAS)
1946 Hermann Hesse (CH/DE)
1966 Nelly Sachs (DAS)
1972 Heinrich Böll (DAS)
1981 Elias Canetti (VEREINIGTES KÖNIGREICH)
1999 Günter Grass (DAS)
2004 Elfriede Jelinek (BEIM)
2009 Herta Müller (DAS)

Mittelalter (750-1500)

750–1100

In dem frühes Mittelalter wurden nur Geschichten Oral überliefert. Von dieser altgermanischen Poesie nur die Hildebrandslied und das germanisch-heidnische Merseburger Zaubersprüche bekannt.

Bis etwa 1000, die Althochdeutsch Literatur zum Thema Christentum. Bestimmtes Glanz und Übersetzungen aus dem Latein spielte neben biblischen Epen eine große Rolle - noch im alten Personalreim - als die Helian und der Liber evangeliorum von Ottfrid von Weißenburg. Im elften Jahrhundert, frühMittelhochdeutsch religiös-moralische Texte, insbesondere für Laien des Adels, wie z Ezzolied (um 1065) und Legenden wie die Annolied (um 1077).

Gottfried von Straßburg (im blauen Gewand)

1100–1250

Im zwölften Jahrhundert wurde der Themenkreis der Literatur um weltliches Material erweitert (z. Roelandslied) und tat mit Hendrik van Veldeke (Deutsche: Heinrich von Veldeke, er gilt sowohl als Teil der niederländischen als auch der deutschen Literatur) de höfische Poesie seinen Eintrag.

Aus der Volksliebeslyrik entstand in dieser Zeit die Liebeslied mit den Hauptvertretern Heinrich von Morungen, Hartmann von Aue und Walther von der Vogelweide. Nach französischem Beispiel (Chretien de Troyes) höfische Epen entstanden als erec (Hartmann von Aue), Tristan und Isolde (Gottfried von Straßburg), parzival (Wolfram von Eschenbach) und das anonyme Nibelungenlied.

1250–1500

Von entscheidender Bedeutung im Spätmittelalter war die Erfindung des Druckerpresse, die eine billige Produktion von Büchern ermöglichte. Es bildete sich ein Übergang in die Neuzeit Johannes von Tepl mit seinem Der Ackermann aus Böhmen.

Humanismus und Reformation (1450–1600)

Mit dem Renaissance in Italien kam Deutschland in Kontakt mit den eng verwandten Humanismus, dass jedoch nur eine kleine Gruppe von Gelehrten wie Desiderius Erasmus und Johannes Reuchlin reserviert war, der zudem in Latein schrieb.

Erfolgreiche Werke im Volksmund waren die rebellischen Gedichte von Ulrich von Hutten (1488-1523) und die Narrenschiff von Sebastian Brant (1458-1521).

Mehr Einfluss war die Martin Luther (1483-1546) initiiert Reformation. Lutheraner Bibelübersetzung (1522-1534) übte einen nachhaltigen Einfluss auf das Deutsche aus. Andere Strömungen von Interesse waren die Meistersang, das Farce und der Fastnachtspiel mit den Hauptvertretern Hans Sachs (1494–1576) und Jörg Wickram (ca. 1505–1562). Auch erwähnenswert chapbooks als die Geschichte von D. Johann Fausten und Till Eulenspiegel (Tijl Ulenspiegel). Es bildete sich ein Übergang zum Barock Johann Fischar (um 1546-1590).

Barock (1600-1720)

Das Barock brachte eine neue Kunstform nach Deutschland. Als Gründer gilt Martin Opitz (1579–1639), zu dem auch die Hirtenliteratur eingeführt. Erwähnenswert sind auch seine Schüler Paul Fleming (1609-1640) und Simon Dach (1605-1659).

Andere wichtige poetische Formen aus dieser Zeit sind die Sonett, das Ode und der Epigramm. Die Lyrik kann grob in religiöse (hauptsächlich protestantische) und weltliche unterteilt werden. Seien Sie von der ersten Gruppe Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635), Paul Gerhardt (1607-1676), Angelus Silesius (1624-1677) und der Mystiker Jakob Böhme (1575-1624) von Bedeutung; der zweiten Gruppe die Sonette von Andreas Gryphius (1616-1664) sowie Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1617-1679).

In dieser Zeit haben zahlreiche Sprachgesellschaften etabliert, vergleichbar mit den niederländischen Kammern der Rhetorik, von denen insbesondere die Fruchtbringende Gesellschaft ist bekannt.

Beim Barockroman lassen sich unterscheiden: der Hirtenroman, der höfischer galanter Roman, das Staatsroman und der Schelmenroman. Der Autor ist hier besonders erwähnenswert Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (ca. 1625-1676) mit seinem Einfachheit und zahlreiche daraus abgeleitete Werke.

Leibniz

Aufklärung (1720-1770)

Eine echte Grenze zwischen Barock und Beleuchtung ist schwer zu zeichnen. Bis zur frühen Aufklärung haben Personen wie Christian Wolff, Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) und Christian Furchtegott Gellert (1715-1769), der tatsächlich etwas früher lebte. Johann Christian Günther (1695-1723) und Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) sind in beiden Perioden enthalten.

Die Aufklärung brachte der deutschen Literatur vor allem didaktische und moralisierende Werke. Wichtig in dieser Zeit waren die theoretischen Arbeiten von Johann Christoph Gottsched (1700-1766; seine Literatur gilt jedoch als zweitrangig), die dem Beispiel der Franzosen folgt Klassizismus ganz aus rationalen Gründen.

Er wurde von den Schweizern bekämpft Johann Jakob Bodmer (1698-1783) und Johann Jakob Breiteinger (1701-1776), die mehr Wert auf die Fantasie wollte liegen (Empfindung). In diesem Sinne schrieb Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Ihm wiederum widersetzte sich Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781), der William Shakespeare als Beispiel gesehen. Sein genannt werden Minna von Barnhelm (die erste deutsche Charakterkomödie), Literaturkritik (mit Friedrich Nicolaic und Moses Mendelssohn) und Dramen, besonders Nathan der Weise.

Sturm und Drang (1765–1785)

Das Sturm und Drang war eine Reaktion jüngerer Schriftsteller auf die als bedrückend und kalt erlebte Aufklärung. Diese Bewegung, von der Johann Gottfried Herder Pionier, zeichnete sich durch a Geniekult gen, Originalität und Abkehr vom Verstand. Andere berühmte Stürmer-und-Dränger sein Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832; Das Leiden der Jugend Werthers), Friedrich Schiller (1759-1805; Die Räuber) und Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792).

Weimarer Klassik (1786–1805)

Der Sturm und Drang folgte bald dem Weimarer Klassik, deren Beginn meist in Goethes Italienischer Reise von 1786 zu sehen ist. Diese neue Bewegung, die ihren Mittelpunkt bei Hofe hat Weimar hatte, orientierte sich an der humanistisch Ideale mit klassizistisch Elemente.

Wichtige Werke Goethes, die in die Klassik aufgenommen werden, sind das Schauspiel Iphigenie auf Tauris und die Tragödien Faust ich und II. Der erste Teil des Faust gehört zu Goethes Sturm und Drang-Periode und der zweite Teil zur Klassik. Der zweite große Schriftsteller der Weimarer Klassik ist Friedrich Schiller mit seinen Dramen Wallenstein (1800), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Wilhelm Tello (1804). Zur frühen Klassik zählt Karl Philipp Moritz (1757–1793), bis spät Friedrich Hölderlin (1770-1843), der sich bereits in Richtung Romantik bewegte.

Friedrich Schlegel

Romantik (1796–1835)

Das Romantik entstand als Reaktion auf Aufklärung und Klassik und war näher mit dem Sturm und Drang verwandt. In diesem Satz wurde der Schwerpunkt auf die Fantasie, das Unbewusste und die deutsche Geschichte (nicht das Griechische wie in der Klassik).

Die Frühromantik ist aus literaturtheoretischer Sicht wichtig. Befreundete Autoren wie August Wilhelm Schlegel (1767-1845) und Friedrich Schlegel (1772-1829), Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773-1798), Ludwig Tieck (1773-1853) und Novalis (1772-1801) brach mit vielen Konventionen und tat es Märchen und die Lyrik tritt auf Kosten des Dramas in den Vordergrund.

Weitere wichtige Vertreter waren Ludwig Achim von Arnima (1781-1831), Clemens Brentano (1778-1842) und ihre Frau/Schwester Bettina von Arnima (1785-1859). Sehr bekannt sind die Kinder- und Hausmärchen des Brüder Grimm (Jakob und Wilhelm). E.T.A. Hoffmann (1776-1822) und Joseph von Eichendorff (1788-1857) kann man zur Spätromantik zählen, Heinrich Heine (1797-1856) jedoch schon zum Realismus.

Biedermeier (1815–1848)

Berühmt Biedermeier- sind Dichter Nikolaus Lenau (1802-1850), Eduard Morike (1804-1875), Friedrich Rückert (1788-1866) und August von Platen (1796-1835); bekannte Prosaautoren Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), Adalbert Stifter (1805-1868), Jeremias Gotthelf (1797-1854) und Wilhelm Hauff (1802-1827). Der österreichische Dramatiker Franz Grillparzer (1791-1872), Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862) und Ferdinand Raimundo (1790-1836) gehören mehr oder weniger zum Biedermeier.

Vormärz (1830-1850)

Autoren aus dem Vormärz engagierten sich politisch und setzten das politische Gedicht um. Viele von ihnen waren in der losen Gruppe vereint Junges Deutschland, wie Georg Herwegh (1817-1875), Heinrich Laube (1806-1884), Karl Gutzkow (1811-1878) und Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Gleichgesinnt waren Heinrich Heine, Ludwig Börne (1786-1837) und Georg Büchner (1813-1837).

Poetischer Realismus (1848-1890)

Es poetischer Realismus oder bürgerlicher Realismus ist gekennzeichnet durch eine Abneigung gegen die großen gesellschaftlichen Probleme und stattdessen die Aufmerksamkeit für die kleinen Probleme zu Hause und des Einzelnen. Das Hauptgenre dieser Bewegung war die Novelle, beispielsweise Das Amulett von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) und Der Schimmelreiter von Theodor Sturm (1817-1888). Was das Drama angeht ist nur Friedrich Hebbel (1813-1863) wichtig. Die wichtigsten Romanautoren waren Gustav Freytag (1816-1895) und Wilhelm Raabe (1831-1910).

Die beiden großen Schriftsteller des bürgerlichen Realismus sind die Schweizer Gottfried Keller (1819-1890) und Theodor Fontane (1819-1898). In Österreich sind die Dorfmotive von Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), Ludwig Anzengruber (1839-1889) und später Peter Rosegger (1843-1918) wichtig.

Naturalismus (1880-1900)

Wichtig naturalistisch im deutschsprachigen Raum gab es keine Romane. Erwähnenswert sind die Lyrik und die Kurzprosa von Arno Holz (1863-1929) und Johannes Schlaf (1862-1941) sowie die Dramen von Gerhart Hauptmann (1862-1946, 1912; Nobelpreis für Literatur). An der Grenze zum fin de siecle wir finden Frank Wedekind (1864-1918).

Die Periode 1900-1933

Die Periode 1900-1933 ist sehr pluriform und hat keine dominante Strömung.

Symbolismus

Das Symbolist Poesie ist elitär und legt großen Wert auf Schönheit und Form. Den Franzosen folgen wie Frans Stephane Mallarme, Charles Baudelaire und Arthur Rimbaud sind vor allem in Deutschland Stefan George (1868-1933), Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) und Rainer Maria Rilke (1875-1926) wichtig. Eine verwandte Richtung ist die Jugendstil.

Innovation im Roman

Parallel zu gegen die Tradition gerichteten Bewegungen entstanden auch Prosawerke, die den Roman erweiterten, wie van Heinrich Mann (1871-1950), Thomas Mann (1875-1955), Hermann Broch (1886-1951), Robert Musil (1880-1942), Franz Kafka (1883-1924) und Hermann Hesse (1877-1962).

Wohnkunst (1890-1910)

Das Heimkunst war eine literarische Bewegung, die Zuflucht im Dorfleben und in der Natur suchte und eine Reaktion auf den urbanen Naturalismus und die neoromantisch. Es ist besonders wichtig Adolf Bartels (1862-1945), der zusammen mit Friedrich Lienhard die Zeitschrift Zuhause verbraucht.

Expressionismus (1910–1920) und Avantgarde

Es Expressionismus, die letzte große literarische Bewegung in Deutschland, war eine Reaktion auf den bürgerlichen Lebensstandard des Fin de Siècle. Die antibürgerlichen Tendenzen dieser Zeit gipfelten in der Dadaismus. Es hat auch einen Einfluss ausgeübt Surrealismus und der Futurismus von.

Wichtige Schriftsteller des Expressionismus sind Alfred Döblin (1878-1957), Albert Ehrenstein (1886-1950), Carl Einstein (1885-1940), Salomo Friedländer (1871-1946), Walter Hasenclever (1890-1940), Georg Heym (1887-1912), Ludwig Rubiner (1881-1920), Else Lasker-Schüler (1869-1945), August Stramm (1874-1915), Ernst Toller (1893-1939), Georg Trakl (1887-1914) und Alfred Wolfenstein (1888-1945).

Neues Geschäft

Dem Expressionismus folgte das Nüchterne und Realistische neues Geschäft (Neue Sachlichkeit). Was das Drama betrifft, kann von diesem Satz erwähnt werden Ödon von Horvathi (1901-1938), Bertolt Brecht (1898-1956) und der Regisseur Erwin Piscator, was das Epos angeht Erich Kastner (1899-1974), Anna Seghers (1900-1983), Erich Maria Remarque (1898-1970) und Arnold Zweig (1887-1968).

Nationalsozialismus und Exilliteratur

Nach der Übernahme von Adolf Hitler im 1933 eigenständige Literatur und Literaturkritik war in Deutschland nicht mehr möglich. Im 1938 folgte dem Anschluss aus Österreich. In beiden Ländern gefunden Bücherverbrennungen Platz. Die vom NS-Regime geförderte Literatur war geprägt von der Blut und Bodenkultus. Viele Schriftsteller mussten das Land verlassen. Einige, die dies ablehnten, wurden getötet (Jakob von Hoddis, Carl von Ossietzky). Wichtig ist auch die Innere Auswanderung Regimegegner, die im Reich verblieben und so zum Schweigen gebracht wurden. In dieser Kategorie zu erwähnen Gottfried Benno, Ernst Junger, Erich Kastner, Gerhart Hauptmann, Heimito von Doderer und Wolfgang Köppen.

1500 Autoren jedoch flohen aus dem Land und bildeten Zentren im Ausland Auswandererliteratur (Exilliteratur, wörtlich "Exilliteratur"). Autoren, die auch im Ausland produktiv waren, sind zum Beispiel Heinrich Mann, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Franz Werfel und Hermann Broch. Waren zum Beispiel weniger in ihrem Element Alfred Döblin und Joseph Roth. Nach dem Zweiter Weltkrieg einige dieser Schriftsteller kehrten nach Deutschland zurück, andere – wie zum Beispiel Elias Canetti – im Ausland geblieben.

1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung

Deutschland und Österreich, die jahrelang politisch und kulturell isoliert waren, sprachen nach dem Zweiten Weltkrieg von einem Nullpunkt (Stunde Null, Kahlschlag, tabula rasa). Sofort die Trümmerliteratur (bis ca. 1950), das die Schrecken der Nazizeit ausdrückte und eine zusammengebrochene Welt beschrieb. Wenig später begann man, verlorene literarische Entwicklungen nachzuholen. Das Wiener Gruppe nach neuen Literaturformen gesucht, die Gruppe 47 wurde ein Führer in Westdeutschland.

Bundesrepublik Deutschland

Unmittelbar nach 1945 wurde die Westdeutsche Die Literatur konzentriert sich hauptsächlich auf die Schrecken des Krieges und die Situation der Rückkehrer (sog. „Vergangheitsbewältigung“): die Clearing-Literatur. Es war ein beliebtes Genre dafür Kurzgeschichte, wie von Heinrich Böll (1917-1985). wenn es Wirtschaftswunder auf der anderen Seite beschäftigte man sich mehr mit der Gegenwart, wie in den gesellschaftskritischen Romanen von Wolfgang Köppen (1906-1996) und Martin Walser (1927). Zu erwähnen sind weiter Günter Grass (1927), Günter Eich (1907-1972) und die konkrete Poesie von Helmut Heissenbüttel (1921-1996).

Weniger in der Lage sein, in eine bestimmte Richtung zu passen Uwe Johnson (1934-1984), das Experimentieren Arno Schmidt (1914-1979) und die absurden Dramen von Wolfgang Hildesheimer (1916-1991). Mit dem Vietnamkrieg kam das politische Gedicht (Hans Magnus Enzensberger (1929), Erich Fried (1921-1988)) und das politische Drama (Peter Weiss (1916-1982), Rolf Hochhuth (1931)) op. Die 'Neue Subjektivität' (Rolf Dieter Brinkmann) ging wieder dagegen und achtete auf die Wahrnehmung des Alltäglichen.

Deutsche Demokratische Republik

In dem DDR, nennt sich selbst als "Literaturgesellschaft" beworben, verlangte das Regime eine Literatur auf der Grundlage der sozialistischer Realismus. Als Vertreter dieser Bewegung ist es vor allem Hermann Kant (1926). Der Hauptprosaschreiber war Johannes Bobrowski (1917-1965). Viele Schriftsteller mussten oder durften jedoch das Land verlassen, darunter auch Wolf Biermann (1936; der bekannte Biermann-Ausbürgerung 1976), Sarah Kirsch (1935) und früher Uwe Johnson (1934).

Weitere wichtige Autoren sind Christa Wolf (1929), Heiner Müller (1929-1995), Irmtraud Morgan (1933-1990), Stephan Hermlin (1915-1997), Stefan Heym (1913-2001) und Jurek Becker (1937-1997).

Österreich

In Österreich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Wiener Gruppe runden Gerhard Ruhm (1930), Konrad Bayer (1932-1964) und H. C. Artmann (1921-2000) und Autoren wie Albert Paris Gütersloh (1887-1973) und Heimito von Doderer (1896-1966), um Berührungspunkte mit den Austrofaschismus und der Nazi-Zeit geschlossene moderne Tradition.

Eine Konstante in der österreichischen Literatur ist das Sprachspiel, von dem Ernst Jandl (1925-2000) und Franzobel (1967) sind die bekanntesten Vertreter.

In den 1960er und 1970er Jahren haben Autoren wie Peter Handke (1942), Ingeborg Bachmann (1926-1973) und Thomas Bernhard (1931-1989). In dieser Tradition schreibe auch Norbert Gstrein (1961), Elfriede Jelinek (1946), O. P. Zier (1954), Sabine Gruber (1963) und Ruth Aspock (1947).

Schweiz

1945 spielte in der Literatur der Schweiz eine viel weniger drastische Rolle als in Deutschland und Österreich. Die Hauptautoren sind Max Frisch (1911-1991) und Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). Weiter zu erwähnen Adolf Muschg (1934), Peter Bichsel (1935) und Urs Widmer (1938).

Literatur im wiedervereinigten Deutschland

Das Fall der Mauer im 1989 – gefolgt von dem Deutsche Wiedervereinigung – führte zur Entlarvung einiger ehemaliger DDR-Autoren, die mit der Stasia (Christa Wolf, Sascha Anderson).

Der aktuellen deutschen Literatur wird oft politische Gleichgültigkeit vorgeworfen. Eine Ausnahme bilden die politisch-feministischen Aktivistinnen in Österreich Elfriede Jelinek, das in 2004 das Literaturnobelpreis erhalten, und ein Autor wie Robert Menasse.

Namhafte Vertreter der Postmodernismus, dass insbesondere in Süddeutschland und Österreich den Posten angetreten haben, sind Oswald Wiener (1935), Hans Wollschlager (1935), Christoph Ransmayr (1954) und Marlene Streeruwitz (1950). Ein bekannter Science-Fiction-Autor ist Andreas Eschbach (1959). Vertreter der Popliteratur sind unter anderem Benjamin Lebert (1982), Wladimir Kaminer (1967), Christliche Macht (1966), Sven Regener (1961) und Charlotte Roche (1978).

Externer Link

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