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Max und Maurits | ||||
| Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen | ||||
Links Max, rechts Moritz | ||||
| Herkunftsland | Deutschland | |||
| Genre | humorvoller Comic, Textstreifen, Kindercomic | |||
| Erstellungsteam | ||||
| Autor(en) | Wilhelm Busch | |||
| Zeichner | Wilhelm Busch | |||
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| Publikationsmedien | Buch | |||
| Erstveröffentlichung | 4. April1865 | |||
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Max und Moritz, In Holländisch Max und Maurits, ist eine deutsche illustrierte Geschichte geschrieben und gezeichnet von Wilhelm Busch von 1865. Es besteht aus Zeichnungen mit reimenden Textzeilen zu jedem Bild. In diesem Sinne gilt es als entfernter Vorläufer der Comicstrip und auch oft als einer der ersten Comics gutgeschrieben.
Max und Moritz sind zwei böse Jungs, die ihr Dorf unsicher machen. Sie ziehen insgesamt sieben Tricks, von denen der letzte schlecht für sie endet. Diese Serie inspirierte 1893 Rudolf Dirks'Comic-Serie Die Katzenjammer Kids, wobei die beiden Hauptfiguren in Aussehen und Verhalten fast exakte Kopien von Max und Moritz sind.
Inhalt
Die Witwe sieht, was mit ihren Hühnern passiert ist Erster Schlaganfall: Max und Moritz fangen die Hühner der Witwe Bolte mit Brotstücken, die mit Schnüren zusammengebunden sind. Die Hühner fliegen in den Baum, wo die Witwe sie von ihrem Elend erlöst. |
Wo sind die Hühner geblieben? zweiter Strich: Die Witwe Bolte will die Hühner braten gehen, aber während sie noch eine Weile im Keller ist, fischen Max und Moritz die Hühner im Schornstein. Der Hund Spitz wird beschuldigt. |
Der Schneider fällt ins Wasser Dritter Schlag: Schneider Böck ist jetzt das Opfer. Fast hätten Max und Moritz die Holzbrücke vor seinem Haus durchschaut und den armen Schneider in den eisigen Bach geworfen. |
Meister Lämpel hat die Explosion gerade überlebt Vierter Schlag: Schulmeister und Kirchenorganist Lämpel zündet ahnungslos seine Pfeife an, wenn er aus der Kirche nach Hause kommt. Max und Moritz schütten während des Gottesdienstes Schießpulver hinein. Das Ergebnis lässt sich erahnen. |
Max und Moritz sammeln Maikäfer Fünfter Schlag: Jetzt ist Onkel Fritz an der Reihe. Er will schlafen gehen, aber daraus wird wenig, weil Max und Moritz sein Bett vollgestopft haben Maikäfer. |
Der Bäcker steckt die Jungs in den Ofen Sechster Schlag: Diesmal geht es fast schief. Max und Moritz werden Brezeln aus der Bäckerei stehlen. Leider fallen sie in den Teigbehälter, gerade als der Bäcker zurückkommt. Der Bäcker backt aus den Teigmännern zwei Brötchen; aber wenn sie aus dem Ofen kommen, werden sie lebendig gefunden und nagen sich heraus. |
"Schneide das so schnell du kannst." Letzter Schlag: Max und Moritz sind hinter Bauer Mecke her: Sie schneiden Löcher in die Getreidesäcke. Wenn der Bauer die Säcke zur Getreidemühle bringen will, fließt das Getreide heraus. Aber der Bauer bekommt sie. Er steckt die bösen Jungs in eine Tüte und macht damit, was er mit dem Getreide machen wollte: Er bringt sie zur Mühle. Die Überreste von Max und Moritz werden an die Enten verfüttert. Die Dorfbewohner sind froh, dass die Hänseleien endlich vorbei sind. |
Wissenswertes
- Die Geschichte war die Inspiration für die gleichnamige Attraktion in dem Efteling.