WikiDer > Rauchfieber aus Metall
Metallrauchfieber ist der Name für einen akuten allergisch Zustand, der durch Exposition gegenüber einer zu hohen Konzentration von Zinkoxiddämpfe. Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, trockener und gereizter Hals, Übelkeit, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Schwitzen. Die ersten Symptome treten normalerweise einige Stunden nach der Exposition auf und ein Anfall von Metalldampffieber kann 6 bis 24 Stunden andauern. Die vollständige Erholung tritt jedoch 24 bis 48 Stunden nach der Exposition ein.
Schweißer sind besonders gefährdet von Metalldampffieber: Wann Schweißen oder Schneiden von verzinktes Metall Zinkoxidpartikel werden freigesetzt. Beim Schweißen dieser Werkstoffe ist daher eine gute Absaugung der entstehenden Dämpfe erforderlich. In engen Räumen (zB in einem Tank) ist ein Atemschutzgerät erforderlich.
Auch das Einatmen der bei der Verbrennung von Dimethylzink kann zu Metalldampffieber führen. Andere Metalle wie Kupfer und Magnesium können ähnliche Auswirkungen haben.
Externe Links
- Datenblatt zu Metallrauchfieber der American Welding Society (Englisch, PDF-Format)