WikiDer > Michail Tali

Michail Tal
Olympiade Leipzig (1960)
Statue von Michail Tal in Riga

Michail Nechemewitsch Tal, lettisch: Mihails Tals, (Riga, 9. November1936Moskau, 28. Juni1992) war ein lettischSchachspieler und das achte Weltmeister.

Er lernte die Regeln der Schachspiel als er 7 Jahre alt war. Ab Mitte der fünfziger Jahre startete er einen rasanten Aufstieg zur Weltspitze. 1956 erreichte er das Finale der Meisterschaft der Sovietunion und wurde Fünfter. 1957 gewann er diese Meisterschaft und wurde FIDE bis um Großmeister ernannt. 1958 wurde er erneut Meister der Sowjetunion und gewann das Interzone-Turnier von Portoro. 1959 gewann er das Kandidatenturnier und erwarb damit das Recht, gegen Michail Botwinnik um die Weltmeisterschaft zu spielen. Tal gewann das Match 1960 mit 12½-8½ und wurde damit Weltmeister.

Tal machte nicht nur durch seine Schnelligkeit auf sich aufmerksam, sondern auch durch seine besonders offensive Spielweise. Der „Zauberer von Riga“ brachte Opfer dar, die niemand wagen würde und auch nicht immer richtig waren.

1961 musste er den Titel an Botvinnik zurückgeben, nachdem er im Rematch mit 8-13 besiegt hatte, was ihn zum kürzesten amtierenden Weltmeister machte. 1962 nahm er am Kandidatenturnier am Curacaomusste aber krankheitsbedingt in Rente gehen. 1964 gewann er (geteilt) das Interzone-Turnier von Amsterdam und konnte an den neu eingerichteten Kandidatenmatches teilnehmen. 1965 besiegte er Lajos Portisch (5½-2½) und Bent Larsen (5½-4½), verlor aber das Finale gegen Boris Spassky mit 4-7. Im nächsten Zyklus 1968 gewann er aus Svetozar Gligorić mit 5½-3½ und verloren gegen Viktor Korchnoj mit 4½-5½.

Grabstein Mikhail Tal

Danach spielte Tal keine große Rolle im Kampf um die Weltmeisterschaft, blieb aber ein beeindruckender Turnierspieler. 1967, 1972, 1974 und 1978 war er gemeinsamer Meister der Sowjetunion. 1979 gewann er zusammen mit Anatoly Karpovi ein außergewöhnlich starkes Turnier in Montreal.

Er starb im Alter von 55 Jahren an a Nierenkrankheit. Dazu hat sein ungesunder Lebensstil beigetragen.

Nach Tal . benannte Varianten

Tal bleibt bekannt für seine Variante in dem sizilianisch:1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 c×d4 4.N×d4 Nf6 5.Sc3 e6 6.f4 Sc6 7.Le3 Le7 8.Qf3

8rdSchach d40.pngbdqdkdSchach d40.pngSchach l40.pngrd
7pdpdSchach d40.pngSchach l40.pngbdpdpdpd
6Schach l40.pngSchach d40.pngndpdpdndSchach l40.pngSchach d40.png
5Schach d40.pngSchach l40.pngSchach d40.pngSchach l40.pngSchach d40.pngSchach l40.pngSchach d40.pngSchach l40.png
4Schach l40.pngSchach d40.pngSchach l40.pngNLbittebitteSchach l40.pngSchach d40.png
3Schach d40.pngSchach l40.pngNLSchach l40.pngWeißqlSchach d40.pngSchach l40.png
2bittebittebitteSchach d40.pngSchach l40.pngSchach d40.pngbittebitte
1rlSchach l40.pngSchach d40.pngSchach l40.pngklWeißSchach d40.pngrl
einbcdefGha

Niederländische Veröffentlichungen über Mikhail Tal

  • SCH. Postma: Mikhail Tal, das Schachwunderkind. Landsmeer, 1960. Keine ISBN
  • Hans Bouwmeester und B.J. Weißes Haus: Michail Tali. Amsterdam, Ten Have, 1961. Keine ISBN
  • Jos Timmer (kombiniert): KRO Schachspiel 1988. Timman-Tal, 16.-23. Dezember. Streichholzbriefchen. Hilversum, KRO, 1989. Keine ISBN
  • Jan van Reek und Arend Booij: Michail Tali. Margraten, STES, 1998. ISBN 90-74827-36-5
  • Jan Timmann: Schachspieler. Porträts. Amsterdam, Die fleißige Biene, 2012. ISBN 978-90-234-7144-8
  • Genna Sosonko: Und dann plötzlich... ein junger Mann mit einem Namen wie ein Schuss! im Matten Ausgabe 8 2010. ISBN 978-90-5691-331-1

Externer Link

Siehe die Kategorie Michail Tali von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.