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Michiel Mensingh | ||||
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Michiel Mensingh (Amsterdam, 6. Oktober1975) ist ein NiederländischKomponist.
Biografie
Michiel Mensingh hat studiert Komposition bei Hans Timmermans und Barbara Woof am Universität der Künste Utrecht, Fakultät Kunst, Medien & Technik te Hilversum. Während dieser Schulzeit absolvierte er ein Praktikum beim Komponisten Guus Janssen. Im September 2001 schloss er sein Studium mit einem Master of Arts ab.
Mit seinem an Schlagzeug und Bass Musik inspirierte Komposition `böse', geschrieben für das Blockflötenquartett QNG (Quartet New Generation.com, damals QNG 138), gewann er im Juni 2001 den Matthijs Vermeulen Incentive Prize, ein Preis des Amsterdamer Fonds für die Künste. Die Arbeit wurde viele Male erfolgreich im In- und Ausland durchgeführt. Böse wurde 2006 für den ISCM-CASH Young Composer Award 2006 ausgewählt. Mensinghs elektronische Komposition Ein Fehler in der Matrix ab 2005, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Pianisten Tomoko Mukaiyama für ihr Soloprogramm, war eine der nominierten Kompositionen für den Gaudeamus-Preis 2006 und wurde im Rahmen der Internationalen Gaudeamus-Musikwoche im September 2006 aufgeführt. Auch 2006 seine Kompositionen Oh, es tut mir leid, habe ich deine Konzentration gebrochen? für Blockflötenquartett Brisk und Pianist Tomoko Mukaiyama und Happy Birds Day für Brisk, auf CD.
Mensingh hat für verschiedene Besetzungen komponiert, von einem oder wenigen Instrumentalisten bis hin zu Orchester, mit oder ohne Elektronik und größtenteils im Auftrag des Fonds voor de Scheppende Toonkunst oder des Amsterdam Fund for the Arts. Seine Musik wurde in verschiedenen renommierten Konzertsälen wie dem Konzerthalle in Amsterdam oder Carnegie Hall in New York City. In den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, den USA, Lateinamerika und Japan standen Arbeiten von Mensingh auf dem Programm.
Mensinghs Kompositionsstil lässt sich am besten beschreiben als eklektisch. In seiner Musik geht es oft um Musik. Oft spezifische musikalische (Stil-)Eigenschaften bestimmter musikalischer Bewegungen und insbesondere der Rhythmus von Puppe- und Tanzmusik (wie Funk, technoHaus oder Schlagzeug und Bass), die Inspirationsquelle für das Material oder seine Verarbeitung oder manchmal sogar das Thema seiner klassischen Kompositionen. Dies, in Kombination mit dem ansonsten zeitgenössischen Charakter seines Schaffens, führt dazu, dass sich seine Musik regelmäßig in den Grenzbereich zwischen populärer und moderner klassischer Musik bewegt. Diese Grenze gehört ihm seit der Entstehung seiner preisgekrönten Arbeit `böse', erwies sich als nachhaltige Inspirationsquelle.
Neben seiner Karriere als autonom Komponist, Mensingh beschäftigt sich mit dem Komponieren, Produzieren und/oder ordnen aus Filmmusik, Werbemusik, Popmusik, Musik mit Tanz, Radiowerbung und Jingles. Als Bassist der kürzlich aufgelösten Amsterdamer Rockband 'Levetation' stand er 2006 im Finale der 'Winston Popprijs' im Milchstraße(Amsterdam) und im Halbfinale der 'Amsterdamse Popprijs' (der GRAP) in Paradies(Amsterdam). Schließlich hat er eine Reihe von Singles auf seinen Namen, darunter einen kleinen Hit im Jahr 1993 mit Allein im Sommer, ein instrumentaler Synthesizer-Track.