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EIN Modellflugzeug ist eine kleine, maßstabsgetreue oder nicht unbemanntes Flugzeug, das als Kinderspielzeug oder Hobbymaterial für Erwachsene dient.
Baumaterial
Das verwendete Material sollte möglichst leicht sein. Daher für die Holzbaumodelle Balsaholz und dünn Birke Sperrholz verwendet. Die meisten Modelle sind aus Holz gefertigt, mit Ausnahme der Innengeräte, die aus depron. Heute werden viele Modellflugzeuge aus Styropor B. EPP oder EPO: Der Vorteil dieses Materials besteht darin, dass es stark, billig, leicht und reparaturfreundlich ist.
Kategorien
Ein Modellflugzeug kann
- ein Freiflugmodell oder ein Modell
- ein liniengesteuertes Modell oder
- ein funkgesteuertes Modell sein.
Freiflug-Modellflugzeuge
Freiflugmodellflugzeuge sind nicht mit einem Kontrollsystem ausgestattet. Nach dem Start kann der Pilot somit keinen Einfluss mehr auf das Modell nehmen. Diese Modelle haben einen hohen Grad an proprietären Stabilität damit das Modell auch unter turbulenten Flugbedingungen schnell in seine normale Flugposition zurückkehrt.
Freiflugmodelle lassen sich in vier Hauptgruppen einteilen:
- schwimmende Modelle
- Motorradmodelle aus Gummi
- Indoor-Modelle
- Modelle mit Verbrennungsmotor
Segelflugmodelle
Diese Modelle werden über eine 50 Meter lange Startlinie gestartet. Der Pilot muss das Modell selbst im Gehen hochziehen. Der Trick besteht darin, das Modell bei steigendem Wind zu entkoppeln (Thermik). Nach dem Auskuppeln wird das Seitenruder freigegeben, damit das Modell in eine konstante Kurve einfährt. Mittels mechanischer oder elektronischer Zeitschaltuhr wird die Flugzeit auf maximal drei Minuten begrenzt (je nach Windstärke und Standortabmessungen). Nach der eingestellten Flugzeit wird die stabil in einem Winkel von ca. 35 Grad platziert, wonach das Modell deckt und in einer (flachen) vrill (Mautflug) sinkt. Die Modelle wiegen mindestens 410 Gramm (meist zwischen 415 und 425), damit bei der Landung kein Schaden entsteht.
Modelle mit Gummimotoren
Diese Modelle (Mindestgewicht: 200 Gramm) werden von einem sogenannten Gummimotor angetrieben, der aus mehreren Strängen von Gummi mit einem Gesamtgewicht von bis zu 30 Gramm. Diese Litzen werden mit Hilfe eines Bohrers auf ca. 400 Windungen der Litze aufgewickelt. Der Gummimotor treibt einen relativ großen Propeller die das Modell in einer Motorlaufzeit von etwa 40 Sekunden auf eine Höhe von etwa 60 bis 70 Metern bringt. Nachdem der Gummimotor fertig ist, faltet sich der große Propeller entlang des Rumpfes, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die Flugzeit ist wie bei den Schwebeflugmodellen mit mechanischer oder elektronischer Zeitschaltuhr begrenzt.
Indoor-Modelle
Dies sind kleine und sehr leichte (wenige Gramm) Modelle, die normalerweise von einem Gummimotor angetrieben werden, der einen großen langsam drehenden Propeller antreibt. Diese Art von Modell kann nur in geschlossenen Räumen geflogen werden, die praktisch frei von Turbulenz. Flugzeiten von mehr als 30 Minuten sind in dieser Klasse keine Ausnahme. Diese Modelle sind nicht im Handel erhältlich, auch nicht als Bausatz, daher müssen sie von Hand gebaut werden. Angesichts der fragilen Konstruktion erfordert dies vom Bauherrn viel Geschick.
Modelle mit Verbrennungsmotor (Power-Modelle)
Diese Modelle werden von einem sogenannten Glühkerzenmotor. Diese hochdrehenden Motoren (30.000 Drehzahl) jagen Sie das Modell in maximal 5 Sekunden auf eine Höhe von 60 bis 80 Metern. Bei Wettkämpfen darf der Motorradlauf fünf Sekunden nicht überschreiten. Dies wird durch einen Timer gesteuert. Nach dem Abstellen des Triebwerks fährt das Modell eine Weile senkrecht weiter und nachdem die Nase nach vorne geschoben wurde, fährt das Flugzeug als Segelflugzeug weiter. Auch hier wird die maximale Flugzeit durch einen Timer begrenzt. Diese Klasse ist in Die Niederlande und Belgien kaum geflogen, vor allem weil es keine ausreichend großen Flächen mehr gibt. Die Fluggebiete sind meist auch Naturschutzgebiete, in denen der Einsatz von Verbrennungsmotoren nicht erlaubt ist.
Kostenlose Flugmodellwettbewerbe
Freiflug ist ein typischer Leistungssport, der sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene geflogen wird. Es beherbergt daher sowohl Europa- als auch Weltmeisterschaften. Im Großen und Ganzen sieht ein Freiflugrennen so aus:
- Sieben Flüge von bis zu 3 Minuten ergeben maximal 180 Punkte pro Flug (1 Punkt pro geflogener Sekunde). Allerdings muss man erst diese 3 Minuten bekommen und das geht nur Thermik zu finden und damit taktisch zu fliegen; das ist sicher nicht einfach.
- Die sieben Flüge werden in sogenannten 1-Stunden-Runden geflogen. Du bist also wirklich den ganzen Tag auf dem Feld.
- Sind mehrere Teilnehmer nach dem Wettkampf „voll“ (dh sieben Flüge mit einer maximalen Punktzahl von 180), werden Entscheidungsflüge durchgeführt, wobei sich die maximale Flugdauer um zwei Minuten erhöht.
Diese „Fly off“-Runden dauern nur zehn Minuten, so dass nichts schief gehen kann, denn für einen Neustart bleibt nicht viel Zeit, oft werden in diesen Runden andere, schlankere Modelle verwendet als während der Tagesrunden. Schließlich sind die Luftverhältnisse gegen Abend ruhiger und man kann „kritischer“ fliegen.
Freiflug ist somit ein echter Sport. Aus großen Entfernungen (je nach Windstärke manchmal 2 Kilometer oder mehr) müssen die Modelle nach dem Flug oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad abgeholt werden. Ein guter Zustand ist daher wichtig.
Liniengesteuerte Modelle
In diesem Bereich des Modellflugs, meist als LB . bezeichnet[1], die Modelle fliegen im Kreis um den -drehenden- Piloten, der das Modell mittels eines Steuerknaufs steuert, verbunden mit dem Modell durch zwei superdünne (Edelstahl-)Leinen (und keine Schnüre wie ein hartnäckiger Mythos glauben machen möchte) . durch die linke (=innere) Flügelspitze in das Modell einsteigen und mit einem Mechanismus - dem Kipphebel - verbunden sind, der wiederum das Höhenruder und manchmal auch die Flügelklappen bewegt. Dadurch kann das Modell nach oben und unten gelenkt werden. Am Anfang wird fast jedem schwindelig, aber nach ca. 10 Flügen verschwindet das meist. Ein erfahrener LB-Pilot kann gleichzeitig das Modell und die Umgebung beobachten und ggf. auch andere Aufgaben beim Steuern erledigen wird schnell langweilig. Aber die Kombination aus Fluggeschwindigkeit und passender Leinenlänge erzeugt eine Zugkraft auf die Leinen, die größer ist als das Modellgewicht. Dadurch erreicht das Modell je nach Ausführung alle Punkte auf der gedachten Halbkugel mit der Linienlänge als Radius. Dies öffnet den Weg zu spektakulärem Kunstflug.
Funkgesteuerte Modelle
Bei ferngesteuerten (RC) Modellen enthält das Flugmodell einen Empfänger. Dieser Empfänger verarbeitet die Steuersignale, die der Pilot am Boden mittels eines Senders aussendet, und leitet diese Signale an die sog Servos. Das sind klein Elektromotoren die sich im gleichen Winkel wie der Steuerknüppel am Sender drehen. Die Bewegung der Servos wird über Schubstangen oder Steuerkabel auf die Ruder übertragen.
Funkgesteuerte Modelle lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:
- Segelflugzeuge
- Motorflugzeug
- Hubschrauber
Segelflugzeuge
Auch innerhalb der Segelflugzeugkategorie lassen sich zwei Hauptgruppen unterscheiden:
- Segelflugzeuge
- Segelflugzeuge mit Hilfsmotor
Segelflugzeuge werden nicht angetrieben. Um diese Modelle in die Luft zu bekommen, müssen sie gestartet werden. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen:
- manueller Start: Das Modell wird von Hand gestartet, beispielsweise von einem Hügel oder Berghang, danach kann das Modell im sogenannten Aufwind weiterfliegen.
- Bungee-start: Das Modell wird mit a . gestartet Nylonschnur von ca. 120 Metern Länge, die am Ende (das im Boden verankerte Ende) mit ca. 30 Metern Gummiband versehen ist.
- Windenstart: Das Modell wird mit einer elektrischen Winde und ca. 150 Metern Nylonschnur gewindet.
- Flugzeugschleppstart: Hier wird das Modell mit Hilfe eines Motorflugmodells gestartet, das das Schwebemodell auf die gewünschte Höhe bringt.
Bei Motorseglern dient der Motor nur zum Starten und Anheben des Modells. Dieser Motor kann ein Elektromotor oder ein Verbrennungsmotor sein, Elektromotoren haben den Vorteil, dass sie sauber und leise sind und jederzeit gestartet und gestoppt werden können. Nachdem das Modell die Höhe erreicht hat, wird der Motor abgeschaltet und der eigentliche Gleitflug beginnt.
Motorflugzeuge
Die Motorflugzeuge und Helikopter können mit einem Elektromotor, Kolbenmotor oder ein Gasturbine.
Elektromotoren
Viele Modellpiloten entscheiden sich heute für Elektromotoren. Dafür gibt es viele Gründe:
- Billig: Elektromotoren sind schon ab etwa 10 Euro zu haben, Kolbenmotoren sind oft deutlich teurer.
- Klein: Auch die Abmessungen sind kleiner als bei Kolbenmotoren. Die Größen werden beispielsweise als 3530 angezeigt: Der Durchmesser beträgt dann 35 mm und die Länge 30 mm.
- stark: Moderne Elektromotoren können eine beachtliche Leistung von bis zu 2500 Watt liefern. Außerdem kann über die KV-Bezeichnung ein Motor mit viel Durchzugskraft oder einer hohen Drehzahl ausgewählt werden.
- Klang: Ein Elektromotor macht deutlich weniger Geräusche als beispielsweise ein Kolbenmotor.
- Sicher: Elektromotoren werden deutlich weniger heiß als Benziner, gerade bei einem Crash ist das klar von Vorteil. Außerdem müssen sie nicht im Leerlauf laufen, sind also komplett aus, sobald man das Gas komplett zurücknimmt.
- Einfach: Da Sie den Motor komplett abstellen können, können Sie Elektromotoren für Motorsegler verwenden. Außerdem kann die Landung mit vollständig ausgeschaltetem Motor für Anfänger einfacher sein als die Landung mit einem sich drehenden Propeller.
- Einfachheit: Bürstenlose Elektromotoren werden über drei Anschlüsse mit dem Drehzahlregler verbunden. Die Reihenfolge der Anschlüsse spielt keine Rolle: Sie sind immer korrekt. Dreht sich der Propeller in die falsche Richtung, müssen lediglich zwei Drähte getauscht werden.
- Treibstoff: Anstelle von leicht entzündlichen Kraftstoffen lipo Batterien verwendet. Diese Batterien sind klein, leicht und preiswert. Sie müssen mit Vorsicht behandelt werden: LiPo-Akkus können bei Missbrauch explodieren. Dennoch sind sie deutlich ungefährlicher als brennbare Kraftstoffe.
Vereine
Die meisten Praktizierenden dieser Sportart sind in Vereinen vereint, die ihren eigenen Flughafen verwalten. Wer mit dieser Sportart beginnen möchte, kann zunächst das Fliegen von einem fortgeschrittenen Drachen lernen, da die Bedienung nicht einfach ist und das Modell leicht kaputt gehen kann. Die Modellfliegerei wird von der als Sport anerkannt B.O.I.C, Königlich Belgischer Aeroclub, der Internationales Olympisches Komitee und BLOSO.
Es ist möglich, dass es bei den Clubs Wartelisten gibt. Es ist ratsam, geduldig zu warten, da das Fliegen "wild" selbst großen Schaden an eigenem und fremdem Eigentum anrichten kann. Dies kann sogar den gesamten Modellflugsport in den Niederlanden ernsthaft beeinträchtigen und Belgien.
Belgien
Viele der Vereine sind oft regional verbunden, wie zum Beispiel innerhalb des Verbandes für Modellfliegerei (VML)[2] vor dem Flandern und der Association d'Aeromodélisme (AAM)[3] vor dem Wallonien. Zusammen haben diese beiden die Belgische Model Aviation League (BML) gebildet.[4] zur Vertretung bei der Königlicher Belgischer Aeroclub (KBAC) und die internationale Federation Aeronautique Internationale (FAI).
England
Das Britischer Modellflugverband (BMFA)[5] für Modellflug ist ein englischer Dachverband mit 820 Clubs und 36000 Mitgliedern.
Streichhölzer
Es gibt lokale Wettbewerbe, aber auch Wettbewerbe bis auf Weltniveau. Es werden Wettbewerbe abgehalten, bei denen es so weit wie möglich eine Reihe von vorgeschriebenen Zahlen zu fliegen, aber es gibt auch Wettbewerbe, bei denen die Leute so hart wie möglich fliegen: die Pylonenrennen.
In Kampfspielen geht es darum, Teile des Papierbandes hinter das Flugzeug zu fliegen. Der Kampf findet nur mit Linienflugzeugen statt, bei denen zwei Teilnehmer nebeneinander in der Mitte des zu fliegenden Kreises stehen.
Es gibt daher unterschiedliche Wettkämpfe in unterschiedlichen Disziplinen, wie zum Beispiel beim Thermik-Floating, hier muss man versuchen, in einer Arbeitszeit von 10 Minuten so lange wie möglich in der Luft zu bleiben und dann möglichst nah am Ziel zu landen Am längsten aber noch drin ist die Zeit wie im Flug und die beste Landung, wer gewinnt den Wettbewerb.Die Segelflugzeuge werden mittels einer Winde in die Luft gehoben.
Anfänger
Für einen Anfänger ist es am besten, mit einem einfachen Modell zu beginnen, um die Grundlagen des Bauens und Einstellens eines Modellflugzeugs zu erlernen.
Wenn ein Anfänger das Fliegen mit Benzinmotor erlernen möchte, fängt man am besten mit dem Charter-, Taxi- oder Calmato-Modell an. Dies sind Modelle, die einfach zu bauen und zu fliegen sind. Es ist auch durchaus möglich, als erstes Flugzeug ein elektrisches Gerät zu nehmen. Ein günstiges Gebrauchtmodell kann über einen Verein oder über das Internet gekauft werden.
Fortgeschritten
Fortgeschrittene RC-Piloten verwenden manchmal sogenannte 3D-Modelle, bei denen - wie bei den meisten Kunstflugmodellen - die Flügel ein symmetrisches Profil haben (Ober- und Unterseite haben die gleiche Form). Dadurch fliegt das Modell sowohl kopfüber als auch aufrecht. Auch die Ruderflächen sind im Vergleich zu den regulären Kunstflugmodellen sehr groß, vergleichbar mit denen von liniengesteuerten Modellen. Dadurch ist die Wendigkeit auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr hoch.
Mit einem 3D-Modell sind ganz besondere Flugfiguren möglich, wie zum Beispiel Schweben. Beim Schweben hängt das Modell mit der Nase nach oben in der Luft. Es kommt also ganz auf den Propeller an.
Experten
Eine neue RC-Disziplin ist das 4D-Fliegen. Das bedeutet, dass das Flugzeug sowohl vorwärts als auch rückwärts fliegen kann. Es handelt sich um Elektromotoren, an denen ein verstellbarer Propeller befestigt ist, der für diesen Effekt sorgt. Diese Art von Motoren werden nur in Indoor-Flugzeugen verwendet, da sie weniger wiegen (200-300 g) Eine weitere RC-Disziplin für Experten ist das Steuern eines Flugzeugs, das von einer Turbine/Jet angetrieben wird. Die mit einem solchen Gerät jemals gemessene Höchstgeschwindigkeit beträgt 580 km/h.
Siehe auch
Externe Links
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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