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Modest Van Assche
Gedenkstein von Dom Modest Van Assche in der Abtei in Assebroek.

Dom Modest Van Assche, geboren als Alfons Van Assche, (Erembodegem, 18. Mai1891 - Brügge, 30. Oktober1945) war ein BelgierBenedektiner und Abt des Abtei St. Peter Steenbrugge zu Assebroek.

Lebenszyklus

1903 trat er als Anfänger in dem Abtei St. Peter von Steenbrügge und als klösterlicher Name empfangen Modestus, später erwarb er den Titel D.O.M, was eigentlich „Abt“ bedeutet. Er legte 1910 seine feierlichen Gelübde ab und wurde 1913 in Brügge zum Priester ernannt Priester gewidmet.

Bei Ausbruch des Erster Weltkrieg er zog zu England und war eine Zeitlang Lehrer für die belgischen Flüchtlinge. Danach war er als Krankentragenträger tätig und Kaplan in der belgischen Armee. Nach dem Krieg kehrte er in seine Abtei zurück.

Während der Zwischenkriegszeit er war aktiv in der liturgisch, das flämisch und der Friedensbewegung. Er hatte gute Kontakte zu anderen flämisch gesinnten Geistlichen und war mit Professor befreundet Frans Daels von dem Eisernes Pilgerkomitee. Bei der Einweihung des Eisenturm 1930 wandte er sich an die Menge.

1932 wurde er zum Abt der Abtei Steenbrugge gewählt. Er wählte als MottoIn viam pacis, "zum Frieden". Als 1941 ein Zug mit Gefangenschaft zurückkehrende flämische Soldaten in Deutschland hatten einen Unfall, der Abt ging dorthin und trug einen falsch auf.

Nach der Befreiung

Kurz nach dem Befreiung er wurde verhaftet und im Gefängnis von Brügge eingesperrt. Ihm wurde vorgeworfen, a Widerstandskämpfer, der namens Gaston Roelandt (nach dem der gleichnamige zentrale Platz in Assebroek benannt ist), der Waffen und Munition in der Abtei versteckt hatte, sowie zwei Brüder, die davon wussten.

Nach der Vermittlung von Minister Herman Vos der Abt wurde freigelassen. Einen Monat später wurde er nach einer umstrittenen Aussage des SDMitarbeiter, Gerhard Kling, ein Deutscher, SS»jemand, der von seinen Vorgesetzten wegen Erpressung und Erpressung bestraft worden war. Neben dem Gefängnis von Brügge verbrachte Modest Van Assche auch mehrere Monate im Gefängnis von Frost in der Nähe von Brüssel.

Das schon schwere deprimiert Abt wurde seelisch und körperlich misshandelt. Schließlich erlag Dom Modest in der Johanniskrankenhaus in Brügge von den Folgen seiner Haft. Seine Schuld wurde nie bewiesen und gibt immer noch Anlass zu Spekulationen.

1961 wurde in seinem Geburtsort Erembodegem ein Denkmal zu seinem Andenken errichtet. Auch eine Straße wurde nach ihm benannt.

Literatur

  • Isidoor LAMBRECHT o.s.b., Dom Modestus van Assche 1891-1945, Abtei St. Peter, Brügge, 1948
  • Arthur DE BRUYNE, Petits vicaires: Priester Daens - Dom Modest van Assche - Rektor Jan Bernaerts - Pater Callewaert',' Nieuwkerken-Waas, 1968
  • Dom Modest van Assche, 1891-1945, Davidsfonds Steenbrugge 1971.
  • Arnold SMITS o.s.b. Dom Modest van Assche, Kersten und Fleming, Abtei St. Peter 1986
  • Nico WOUTER, Alfons Van Assche, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998.