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Das Moskstraumen (ebenfalls Moskenstraumen oder Sog) ist ein Gezeitenstrom auf der Südseite des Lofoten zwischen Moskenes und die Insel Værøy im Norwegen.
Charakteristisch für den Bach sind die stark verwirbelten Wasserströmungen. Dies machte es in vielen Geschichten zum Lehrbuchbeispiel für gefährliche, oft fiktive Wasserströme, die das Phänomen oft übertrieben darstellen. Bestimmtes Edgar Allan Poe (Der Abstieg in den Mahlraum) und Jules Verne (Zwanzigtausend Ligen unter dem Meer) haben den Moskstraumen literarischen Ruhm verschafft.
Der Moskstraumen ist ein bekanntes Angelgewässer für die Kommerzieller Fischfang. Die Strömung zieht natürlich Fischschwärme an. Infolgedessen sammeln sich die Fische und ihre Nahrung in großer Zahl im Westfjord, dem Meer zwischen den Lofoten und dem norwegischen Festland. Vor allem der Fang des Kabeljau ist sehr lukrativ.
Der Bach ist nach der nahegelegenen Insel Mosken benannt. Allerdings ist er - auch in Norwegen - besser bekannt unter dem Namen der Holländer Sog (Deutsche: malström, Norwegisch: Sog, Englisch: Sog).
Mythologie
Hinweise auf die Moskstraumen finden sich in der nordischen Mythologie. In dem Grottasongr in dem edda erzählt, wie der dänische König Fróði ein Handmühle mit denen er alles machen kann. Um den schweren Mühlstein in Bewegung zu setzen, braucht er zwei Riesinnen, die er vom schwedischen König kaufte. Tag für Tag lädt er sie ein, für ihn Gold, Reichtum, Erfolg und Glück zu produzieren. Um ihrem Schicksal zu entgehen, bilden die riesigen Jungfrauen eine Streitmacht mit der Mühle, die König Frode besiegt und die Mühle und die Riesinnen in einem Schiff mitnimmt. Der Anführer der Armee erweist sich als ebenso unersättlich wie der König. Auf dem Schiff müssen die Riesinnen so viel Salz produzieren, dass das Schiff kentert und sinkt auf den Meeresboden. Dort mahlen sie bis heute weiter und deshalb ist das Meer salzig. Dieser Ort ist der Mahlstrom.
Es gibt mehrere Versionen der Geschichte der Maschine, die Salz auf dem Meeresboden produziert.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |