WikiDer > Munitionskatastrophe (Utrecht)
Das Munitionskatastrophe in der Stadt Utrecht fand am 12. Juni 1967 um 13:10 Uhr statt, als a Munitionsschiff von Verteidigung im Kernhaven im Gewerbegebiet Niedrige Wiese explodiert.
Beim Verladen von Zehntausenden Kilos zurückgewiesener Munition in das Schiff brach aus unbekannter Ursache ein Feuer aus, worauf es zu einer Explosion kam. Ein Fischer und ein Angestellter der Nähe Philips-Fabrik kamen ums Leben, rund 140 Menschen mussten wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus. Teile des Schiffes landeten auf dem Kai. Gebäude im Umkreis von Meilen, einschließlich der PEGUS .Kraftwerk, die Philips-Fabrik und zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Ein großer Gasbehälter wurde verschont, die Fensterläden eines HEMALager wurden durch den Unterdruck verdrängt. Blindgänger wurden bis zu einem Kilometer Umfang ausgeworfen. Der Gesamtschaden belief sich damals auf mehrere Millionen Gulden. Bei der Vertiefung des Kernhavens um 2009, dem konkreten Ort der Explosion, mehr hochexplosive Granaten und einen Teil einer Rakete geborgen.
Quellen
- R. Boere, Granatenmunitionskatastrophe gefunden, AD.nl, 26. Juni 2009
- Gesetze des Repräsentantenhauses 1967, 16. Sitzung, 15. Juni 1967
- Das Utrechter Archiv, Fotomaterial
- W. den Toom, Explosion beim Laden eines Munitionsschiffes in Utrecht. Schreiben des Verteidigungsministers, Parlamentspapier des Repräsentantenhauses 1967 Parlamentspapier Nr. 9169 unter Nr. 1, 13. Juni 1967
- W. den Toom, Explosion beim Laden eines Munitionsschiffes in Utrecht. Schreiben des Verteidigungsministers, Parlamentspapier des Abgeordnetenhauses 1967, Parlamentspapier Nr. 9169 unter Nummer 3, 23. Juni 1967
- Utrechts Nieuwsblad, 12. und 13. Juni 1967.