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EIN Munitionsdeponie ist ein Ort, an dem ungenutzt Munition wurde abgeladen.
Belgien
An der Küste von Knokke-Heist liegt auf der Sandbank Pferdemarkt, knapp 500 Meter vom Strand entfernt, ca. 35.000 Tonnen überwiegend deutsche Munition von den Schlachtfeldern der Westhoek von dem Erster Weltkrieg im Meer begraben. Dies ist die wichtigste Deponie in Belgien. Bis 2013 war nicht mehr als ein Drittel davon durchdacht Giftgasgranaten bestand unter anderem aus Senfgas. Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt jedoch, dass fast die gesamte Munition aus Giftgasgranaten besteht. Da chemische Munition eine große Gefahr darstellte, konnte sie an Land aufgrund der unkontrollierbaren Freisetzung chemischer Dämpfe nicht gezündet werden. 1919 beschloss die belgische Regierung daher, die Munition auf dem Meeresboden zu versenken. Dort würde die Munition im Meeresboden versinken und unter einer mindestens zwei Meter dicken Schlickschicht zurückbleiben.[1][2][3]
Die Niederlande
Am unteren Rand der Oosterschelde im Gat van Zierikzee, vor der Küste von Zierikzee in dem Nationalpark Oosterschelde, 30.000 Tonnen übrig gebliebene ungenutzte Munition liegen in einer Tiefe von 30 bis 50 Metern. Es ist das größte Munitionslager der Niederlande. Die Munition stammt aus der Zweiter Weltkrieg und wurde dort 1945-1967 von der Armee ins Wasser geworfen. Das salzige Meerwasser hat die Schalen zum Rosten gebracht und der giftige Inhalt kann entweichen. Die Munition unterliegt auch der Zersetzung, wodurch der Inhalt langsam freigesetzt und mit dem Wasser vermischt wird.[4][5][6]
Am unteren Rand der Wattenmeer Liegt dazwischen Ameland und Schiermonnikoog ein Munitionslager, wo nach dem Zweiter Weltkrieg 500 Tonnen Munition wurden entsorgt. Die Munition stammt aus den deutschen Bunkern auf Schiermonnikoog. Unter dem Einfluss des salzigen Meerwassers rosten die Granaten langsam, sodass die Giftstoffe schließlich freigesetzt werden, aber wann ist unklar.[7][8]
Am unteren Rand der Nordsee liegt etwa 30 bis 40 Kilometer von der Küste entfernt bei IJmuiden eine Munitionsdeponie mit einem Volumen von 30.000 Tonnen.[9] Auch mit Hoek van Holland Vor der Küste gibt es zwei Munitionsdeponien.[10]
Externer Link
- Bombenfriedhof unter der Nordsee größer und giftiger als gedacht, 8. November 2013
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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