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Museum Jan Cunen | ||||
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| Ort | Oss | |||
| Etabliert | 1934 | |||
| Menschen | ||||
| Direktor | Hermann Tibosch | |||
| Webseite | ||||
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Museum Jan Cunen ist ein Kunstmuseum in der monumentalen 'Villa Constance', einer Fabrikantenvilla im Zentrum der Stadt Nordbrabant Oss. Das Museum zeigt Ausstellungen zur Kunst des 19. Jahrhunderts, (Anfang) des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart sowie zur "Geschichte von Oss", wobei Bildung als Speerspitze dient. Seit 2001 ist das Gebäude als Nationaldenkmal ausgewiesen. Das Museum Jan Cunen wurde 2016 selbstständig. Im September 2017 wurde das Museum nach einer Renovierung, Sanierung und Erweiterung wiedereröffnet. Es wurde ein neuer Haupteingang geschaffen, eine neue Gastronomie mit Terrasse und ein neuer Museumsshop realisiert.
Geschichte

Stadtarchivar Jan Cunen (1884-1940) ist der Begründer der Sammlung und des nach ihm benannten Museums. Bereits 1934 richtete er im Keller des Rathauses einen Raum als „Museum“ ein. Damals sammelte der Gemeinderat Porträts von Osser Industriellen und Bürgermeistern. Bedeutende archäologische Funde in den 1930er Jahren brachten Ideen für ein Stadtmuseum hervor. Die Entdeckung des gebogenen Schwertes im sogenannten Grab des Prinzen war dafür ein wichtiger Anreiz. Jan Cunen erweiterte die Sammlung um religiöse Bilder, Trachten, Münzen und Medaillen und mehr Archäologische Funde. Außerdem verschiedene Veröffentlichungen von ihm zur Geschichte von Oss und der Maasland. 1949 wurde das Museum posthum nach ihm benannt. Seit 1978 firmierte das Museum unter dem Namen Jan Cunen Zentrum, wo Bildung zu einer wichtigen Aufgabe geworden war. Seit 2010 wird das Museum unter dem Namen Museum Jan Cunen weitergeführt.
Villa Konstanz
Das Monumentale Villa in dem das Museum Jan Cunen untergebracht ist, wurde 1888 nach einem Entwurf von H. R. Henriks. Kunde war Arnold van den Bergh, Sohn des Osser Margarinefabrikanten Simon van den Bergh. Er benannte das Anwesen nach einer seiner Töchter. 1891 verließ die Familie Oss und die Villa wurde verkauft an Arnold Jürgens (1842-1912), auch Margarinefabrikant in Oss. Er änderte den Namen in „Villa Johanna“, nach seiner Frau, und erst bei einer Renovierung in den 1970er Jahren wurde der ursprüngliche Name „Villa Constance“ wiederentdeckt. Die französischen Nonnen 'Religieuses Filles de Notre Dame', die infolge der Säkularisierungspolitik kaufte die Villa, als auch Jürgens 1899 Oss verließ. Die Schwestern hatten hier eine Pension. Sie zogen um 1910 aus. Danach wurde das Gebäude von Privatpersonen bewohnt und diente von 1921 bis 1974 als Rathaus, bevor es vollständig als Museum genutzt wurde.
Der Baustil der Villa Constance kann aufgrund der Renaissance- und Barockelemente, neoklassizistisch werden genannt. Da beim Bau bereits fertig gekaufte Teile verwendet wurden, wird dies auch als industrieller Neoklassizismus bezeichnet.
Museum Jan Cunen
Seit der Verselbständigung des Museums im Jahr 2016 fanden mehrere erfolgreiche Ausstellungen statt, darunter die Themenausstellungsreihe POWER WOMEN. In diese Reihe fielen vier separate Ausstellungen mit dem Titel "Women of Orange - Portraits of five Queens", "Naked Emotion - Fotograf". Micky Hoogendijk', 'Ikonisch - Skulpturen von Margot Homan' und die Präsentation auf dem Antibabypille: 'Die Pille von Oss!'. Diese Ausstellungsreihe zog mehr als 21.000 Besucher an. Neben dieser Ausstellung waren unter anderem 'Marie Cecile Thijs - Zwischen Himmel und Erde', 'Bagger! Der Beginn der niederländischen Geschichte', 'Hans van Bentem - The Attic', 'WE ARE FOOD - Über die Kunst des Essens', 'Leo van den Bergh - Born Photograph', 'Lotta Blokker - Die Stunde des Wolfes' und 'Van Armando nach Tajiri - Entdeckungen eines Sammlers“. Das Museum Jan Cunen möchte sein Publikum aktiv zum Schauen lehren, um die Wertschätzung und das Verständnis für Kunst und Kultur zu fördern. Dabei sucht sie eine dynamische Wechselwirkung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Sammlungs- und Ausstellungspolitik.
Sammlung
Die Kunstsammlung des Museums umfasst Gemälde und Arbeiten auf Papier von ca. 1800 bis heute (Schwerpunkt Die Haager Schule und Kunst nach 1945), Skulptur und Fotografie, Film- und Videokunst. Die Sammlung umfasst Werke folgender Künstler: Hendrik Willem Mesdag, Jan Toorop, Cornelis Kruseman, George Hendrik Breitner, Willem Roelofs, Jan Weißenbruch, Isaak Israels, Therese Schwartze, Jacob Maris, Armando, David Bade, Viviane Sassen, Elspeth Diederix, Jan Schoonhoven, Marc Mulders, Henk Visch, Gijs AssmannDie landesgeschichtliche Sammlung umfasst geologische (Mineralien und Fossilien), archäologische (Begräbnisfunde) und religiöse Objekte sowie eine breite Palette an Gebrauchsgegenständen, Industrieobjekten, Textilien (Marker, Trachten) sowie Bild- und Dokumentationsmaterial.
Die Sammlung wird nicht in einer ständigen Präsentation gezeigt, sondern Teile werden regelmäßig in temporären Themenpräsentationen gezeigt. Die Sammlungsstücke werden auch regelmäßig an andere Museen ausgeliehen.
- Sammlung Museum Jan Cunen

Louis Meijer - Kinder auf einem Felsen im offenen Meer, Sammlung Museum Jan Cunen, Oss (jc 0727)

Simon van den Bergh von Eduard Frankort, Sammlung Museum Jan Cunen, Oss (jc 0341)

Jan Toorop - das Klavierspiel, Sammlung Museum Jan Cunen, Oss (jc 0298)
Externer Link
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