WikiDer > NLUUG

NLUUG

NLUUG (Gegründet in 1983, obwohl die ersten Mitglieder schon länger zusammenarbeiten) ist ein Verband für professionelle Anwender offener Systeme und offener Standards.

Ursprünglich stand die Abkürzung NLUUG für Netherlands Local Unix Users Group, aber diese Abkürzung wird nicht mehr verwendet.

Der Zweck der Vereinigung hat sich im Laufe der Jahre von der gemeinsamen Nutzung von Bändern mit den neuesten Versionen von UNIX zur Diskussion der Verwendung von UNIX. Aus diesem Grund hat der Verein begonnen, Konferenzen zu UNIX und ähnlichen Themen zu organisieren. Das wird bis heute gemacht.

NLnet

1989 stand NLUUG an der Wiege des ersten Internetproviders der Niederlande, Stichting, NLnet[1]. NLnet spielte eine Schlüsselrolle bei der Einführung des Internets in Europa und war auch der erste Internetanbieter in den Niederlanden, der Unternehmen und Privatpersonen den Zugang zum Internet ermöglichte. Vorher konnte nur eine ausgewählte Gruppe von Organisationen auf das Internet zugreifen. Ebenfalls Surfen im Netz Im Sommer 1997 verkaufte die Stiftung ihre kommerziellen Anbieteraktivitäten. Dieser Verkauf brachte der Stiftung viel Geld ein, das unter anderem zur Finanzierung verwendet wird NLNet Labs. Zwischen der Stiftung und dem Verein bestehen nach wie vor enge Bindungen.

Aufstieg von Linux, Untergang des traditionellen UNIX

Seit seiner Gründung im Jahr 1991 hat es LinuxBetriebssystem erregte schnell große Aufmerksamkeit sowohl bei Organisationen als auch bei Hobbyisten.Im Jahr 1993 zog NLUUG den relativ unbekannten Fin Linus Torvalds in die Niederlande für einen Keynote-Vortrag. Dies war Linus' erste Keynote außerhalb Finnlands.[2]Die NLUUG startete 1995 eine SIG (Besondere Interessengruppe) für Linux, der eng mit der Linux Hobbyist Association zusammengearbeitet hat NLLGG.Mit dem Aufkommen von Linux und Windows NT auf Kosten traditionellerer UNIXs hat sich der Fokus des Verbandes auf Systeme und Standards verlagert - mit Open Source als wichtiger Aufmerksamkeitspunkt.[3]

Konferenzen

Neben diversen kleineren Aktivitäten organisiert der Verein NLUUG jährlich zwei grosse Konferenzen. Normalerweise finden diese im Frühjahr und Herbst in autumn statt Der Reehorst im Eden.

Bis 2007 waren die Konferenzen immer de:Verfahren gedruckt. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft wurde dies nicht mehr als sinnvoll erachtet.

SANE

Neben den beiden Jahreskonferenzen stand die NLUUG auch an der Wiege der SANE-Konferenzen, die von 1998 bis 2004 alle zwei Jahre in Zusammenarbeit unter anderem mit dem amerikanischen Schwesterverband USENIX veranstaltet wurden. MECC in Maastricht, zuletzt 2004 in der RAI Amsterdam. Diese mehrtägige Internationale System Administration and Networking Conference wurde zuerst von der NLUUG organisiert, ist aber seit 2000 eine eigenständige Stiftung. Nach 2004 wurde die Organisation für die Besucherzahlen zu schwer, 2010 wurde die Stiftung SANE aufgelöst.

NLUUG-Auszeichnungen

Der Verein NLUUG vergibt regelmäßig Preise an Personen, die in besonderer Weise zur Verbesserung oder Förderung von (der Nutzung) Offener Systeme oder Offener Standards beigetragen haben. Bisher wurde der Preis verliehen an Piet Beertema, Wietse Venedig (2000), Guido van Rossum (2003), Bram Moolenaar (2008), Andrew Tanenbaum (2009), Wytze van der Raaij und Teus Hagen (2010). Im November 2015 ging der NLUUG Award an Olaf Kolkman[4]

FTP-Server

NLUUG verwaltet ein großes FTP-Server worauf Quelloffene Software wie die verschiedenen BSDs, Linux und Anwendungen wie vim und ImageMagic sind verteilt. Dieser Server ist mit einer Gigabit-Verbindung über SURFnet mit dem Internet verbunden.

Nicht alle Softwarekopien sind illegal

2006 veröffentlicht die Stiftung Foundation GEHIRN ein Ordner und eine Website, die besagen, dass das Kopieren von Musik und Software per Definition strafbar ist. NLUUG ergreift die Initiative und fordert die Stiftung in einem Brief auf, dies zu nuancieren: Open-Source-Software ist frei verteilbar.[5]

Externer Link

Ressourcen und Referenzen

  1. Geschichte der NLnet Foundation auf der Website der Stiftung, abgerufen am 21. Januar 2011
  2. Herbstkonferenz 5. November 1993. Siehe Kapitel XI von: Torvalds, Linus; David Diamant, Just for Fun: Die Geschichte eines zufälligen Revolutionärs. HarperCollins (2001). ISBN 0-06-662073-2 .
  3. Die Satzung der NLUUG finden Sie im Mitgliederbereich der Website, Zusammenfassung: [1]
  4. Ankündigung auf der NLUUG-Website
  5. Tweakers.net Nachricht über NLUUG vs BREIN, 30. November 2006