WikiDer > Niederländischer Werbekodex
Das Niederländischer Werbekodex (NRC), auch genannt Werbecode, besteht aus Regeln, die eine Anzeige einhalten muss. Der niederländische Werbekodex wurde von der Stiftung Werbekodex (SRC), eine Stiftung, die als Beschwerdestelle fungieren soll, um Anzeigen schnell und effektiv zu bewerten. Außerdem ist die Ausschuss für Werbekodex (RCC), eine unabhängige Stelle, prüft, ob Anzeigen im Widerspruch zum niederländischen Werbekodex stehen.
Inhalt
Der niederländische Werbekodex besteht aus verschiedenen Artikeln, die die Anforderungen festlegen, die eine Anzeige erfüllen muss. Beispielsweise darf eine Anzeige nicht gegen das Gesetz verstoßen, dem öffentlichen Interesse schaden oder die Öffentlichkeit irreführen. Es wurden auch Artikel aufgenommen, um die jüngere Öffentlichkeit vor Irreführung zu schützen.
Der niederländische Werbekodex ist in drei Teile gegliedert: einen allgemeinen Teil, einen besonderen Teil und einige allgemeine Empfehlungen. Der allgemeine Teil besteht aus allgemeinen Regeln, die jede Anzeige einhalten muss. Der Sonderteil gilt nur für bestimmte Produkte oder unter bestimmten Voraussetzungen und ist eine Ergänzung zum allgemeinen Teil.
Herkunft des Codes
In den frühen 1960er Jahren begannen die Verbraucher, sich immer mehr gegen das zu wehren, was Werbetreibende ihnen servierten. Gleichzeitig erkannten auch Medien, Verbraucherorganisationen, Werbetreibende, Werbeagenturen und die Regierung, wie wichtig es ist, die Qualität der Werbung zu überwachen.
Jede Gruppe hatte ihre eigenen Gründe dafür. Für die damaligen Medien ging es vor allem darum, die Qualität der Anzeigenspalten zu erhalten. Ein Ziel der Verbraucherorganisationen war es, Verbraucher vor irreführender Werbung zu schützen. Sie bevorzugten Rechtsvorschriften, erkannten aber gleichzeitig, dass Rechtsvorschriften nicht in allen Fällen irreführender Werbung das am besten geeignete Mittel sind. Das Irreführungsgesetz stammt übrigens aus dem Jahr 1980 und in anderen Bereichen, in denen es heute um den Verbraucherschutz geht, gab es damals keine gesetzlichen Regelungen.
Dass Verbraucherorganisationen in den Niederlanden an der Selbstregulierung ist besonders. Auch in vielen anderen westlichen Ländern gibt es Selbstregulierungsorganisationen im Bereich Werbung, aber die meisten beziehen keine Verbraucherorganisationen ein, weil sie gesetzliche Regelungen bevorzugen.
Die Werbetreibenden und die Werbeagenturen sahen in der Selbstregulierung ein Mittel zur Aufrechterhaltung der Werbung als Marketinginstrument. Werbung auf dem neuesten Stand zu halten, würde das Vertrauen der Verbraucher in die Werbung im Allgemeinen nicht verlieren. Darüber hinaus könnte proaktives Handeln eine (Über-)Regulierung verhindern. Zudem ermöglichte die Selbstregulierung, schneller auf veränderte Erkenntnisse und neue Werbemethoden zu reagieren.
Auch die Regierung erkannte den Wert der Selbstregulierung an. Wenn die direkt Beteiligten die Regeln selbst erstellen, kann davon ausgegangen werden, dass sie diese Regeln aus der Überzeugung erarbeiten, dass dies dem/den Sektor(en) zugute kommt.
Der niederländische Werbekodex war ursprünglich eine fast wörtliche Übersetzung des Kodex der Internationale Handelskammer (ICC), dem weltweit größten Vertreter der Wirtschaft. Im Laufe der Zeit wurde der niederländische Werbekodex erweitert und ab den 1970er Jahren wurden spezielle Kodizes aufgenommen. Diese werden unter anderem durch Konsultationen mit den Branchenorganisationen festgelegt.