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Nesserlander Hoofd
Nesserlanderhöft.jpg
Der Nesserländer Kopf auf einer Karte um 1600
Nesserländer Höft - Martin Faber (ausschnit).jpg
Die Karte von Martin Faber von ca. 1645 ist die detaillierteste Karte des Nesserländer Hoofd

Es Nesserländer Kopf war 4,5 Kilometer lang Palisade von Eichenstämmen im Dollar in der Nähe des Deutsche Stadt Emden. Das Bauwerk war der letzte Versuch der Stadt, den Fluss zu bauen ems zurück zum Original Flussbett es zu zwingen, an der Stadt vorbei zu fließen und dadurch zu de verlanden vom alten Emder Hafen.

Aufgrund eines Einbruchs des Dollard am at Kosmas- und Damian-Flut 1509 wurde der Emsbogen für Emden abgeschnitten. Wo früher die Ems stadtnah floss, verlagerte sie später ihren Lauf nach Süden, so dass Nesserland wurde eine Insel und die Hafen von Emden verlandet, wodurch es für Schiffe immer schwieriger wird, den Hafen zu erreichen. Emden war damals ein wichtiger Handelshafen mit richtig heften und war für einen großen Teil ihres Einkommens davon abhängig.

1583 beschlossen Bürgerschaft und Stadtrat nach jahrelanger Beratung den Bau der Palisade. Dieser Nesserländer Hoofd wurde zwischen der südöstlichen Ecke der Insel Nesserland und dem gegenüberliegenden Dorf gebaut. pogum am nördlichsten Punkt des Reiderland. Dazu wurden Eichenstämme tief in den Boden getrieben und durch Eichenpfähle und schwere Eisenpflöcke verbunden. Um dem Bauwerk die nötige Stabilität zu verleihen, wurde einen Meter weiter eine weitere Pfahlreihe schräg in den Boden gerammt und die flussseitige Palisade mit viel Geröll verstärkt.[1]

Aufgrund der politischen Unruhen rund um die Achtzigjähriger Krieg es dauerte bis 1616, bis es Kunstwerk war fertig. Der Bau und die Instandhaltung des Nesserlander Hoofd erforderten astronomische Summen. Bis 1628 musste die Stadt insgesamt 616.000 Gulden (Reichsguldiner) Ausbeute. Dies konnte die Stadt auf Dauer nicht mehr tragen und 1631 wurde das Gebäude den Elementen übergeben.

Der alte Emsbogen verlandete weiter und das Bachbett der Ems floss etwa 3 Kilometer vor der Stadt weiter an der Stadt vorbei. Die Fahrrinne des Emder Hafens blieb jedoch offen, da ein Großteil der Entwässerung aus dem Herzen Ostfrieslands über Emden verlief. Dadurch blieb ein Kanal bei Niedrigwasser immer offen,[1] so blieb der Hafen bis ins 18. Jahrhundert für die Schifffahrt zugänglich. Die Verlegung des Flussbettes der Ems und die Aufgabe des Nesserländer Hoofds trugen jedoch dazu bei, dass die alte Dollardbocht schnell zu sinken begann,[2] so dass bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts große Teile des Gebietes eingedeicht werden konnten.