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Nicolaes Vallet
Nicolaes Vallet
Nicolaes Vallet
Allgemeine Information
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
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Nicolaes oder Nicolas Vallet (Corbeny nördlich von Paris, ca. 1583Amsterdam?, ca. 1645?) war Holländer Lautenist und Komponist französischer Abstammung.[1]

Leben und Arbeiten

Nicolaes Vallet hat sich niedergelassen 1613 in Amsterdam. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als freischaffender Musiker. Im 1626 er gründete in Amsterdam ein Ensemble mit drei englischen Lautenisten, mit dem er auf Hochzeiten und Partys spielte. Er gründete auch eine Tanzschule. Vallet unterhielt Kontakte zu hochrangigen Personen im In- und Ausland, was ihn nicht an der Einreise hinderte 1633 geriet in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten.

Vallets Bedeutung als Komponist beruht auf den vier Sammlungen von Lautenkompositionen, die in dieser Zeit veröffentlicht wurden 1615 bis um 1620 wurden herausgegeben. Zwei davon enthalten weltliche Musik, die anderen beiden Psalmenarrangements für Stimme und Laute. Die weltlichen Stücke bestehen einerseits aus Eigenkompositionen in einem halb-polyphon Stil, andererseits aus Adaptionen alter und neuer französischer Tanzformen wie pavanes, Gaillarden, bourrées und Ströme, sowie aus Variationen bekannter Volksmelodien. Die Psalmenarrangements legen nahe, dass sich Vallet an Orgelimprovisationen von Jan Pieterszoon Sweelinck.

Veröffentlichte Werke

  • Secretum Musarum, in quo vera et genuina testudinem dextre simul et prompte pulsandi ratio ad amussim proponitur, Amsterdam, 1615 (dritter Nachdruck von 1618 wenn Paradise Musician Testudinis)
  • Das zweite Buch von De Luyt-Tablatuer, Ghenaamt The Gheheymnisse der sangh-goddinnen / Le zweites livre de tablature de luth; intitulé Le Secret des Muses, Inhalt plusieurs belles pièces non encor ouyes par ci-deuant, for faciles und utiles für tous amateurs. Ensemble plusieurs autres pièces mises en Tablature selon la mode, plus belle, et plus facile qui se puisse trouver, entrautres quelques pièces mises pour jouer à quatre Luts différekent Akkordez[2], Amsterdam, 1616
  • Einundzwanzig Psalmen Davids/Vingt et un pseaumes de David, Amsterdam, 1615
  • Regia Pietas, Amsterdam, 1620
  • Apollos süße Leier, 1642

Diskografie

  • Nicholas Vallet, Le Secret des Muses, Jerome Blum, Brian Feehan et al., Astree, 1997
  • Nicholas Vallet, Le Secret des Muses 1615-1616, Paul O'Dette, Harmonia Mundi, 2004
  • Nicholas Vallet, Le Secret des Muses, Nigel North, Atma, 2006
  • Calvin im Goldenen Zeitalter, Camerata Trajectina, Globus, 2009